Autismus struggle

Ich verabscheuungswürdige Menschen.

Damit ist eigentlich alles gesagt, möchte dennoch weiterschreiben.

Für heute war eine Fototour geplant. Hab mich die ganze Woche drauf gefreut. Wollte ein Paar heruntergekommene Kulissen finden, was in Duisburg nicht schwer ist. Industrie, Bahngleisen, evtl. an den Rhein. Zu erst aber in das bisschen Wald, was vorhanden ist. Hat zwar geregnet, aber war nicht schlimm, ich mag den Regen. Den Waldgang musste ich nach wenigen Minuten abbrechen, weil mir ein unangeleinter Hund entgegen kam. Hab nichts gegen Hunde, hab einfach nur die Art Angst, bei der ich keine Luft mehr bekomme. Für manche, nicht alle, ist Angst=Hass. Ja, ich hasse auch, aber nicht den Hund, sondern die Person.

Wollte dann weiter, obwohl ich bereits extrem Reiz-überflutet war. Kopfhörer halfen da auch nicht mehr. Wurde halt nichts draus, weil Begleitperson in Duisburg keine heruntergekommen Stellen gefunden hat. In Duisburg. Konnte mich nicht mehr gut verbal äußern, deshalb hatte ich das ja auch vorher gemacht. Hätte ich mir wohl auch sparen können. Lange nicht so unverstanden gefühlt. Danach erst mal verkrochen. Shutdown. Immer noch schlecht zurecht.

Würde die nächste Tour gern allein planen für Montag oder Dienstag. Denke aber nicht, dass ich das umsetzen kann. Es scheitert nicht am denken, sondern an der Umsetzung. Da kommt eine Begleitperson ins Spiel. Leider habe ich da keine Auswahl. Daher alleine, mit möglichst wenig menschlichem Kontakt.

Lost places Tour durch NRW ist für den September geplant, weil ich dazu erst Genehmigungen einholen möchte.

Ich bin wütend auf mich selbst und traurig. Die meisten Menschen sind mir gerade zu viel.

Den selben Song in Dauerschleife weiter hören und abwarten, erholen.