Selbstgespräch.

Es ist eben immer dieses eine Selbstgespräch. 24/7. Ne. 28/7.

Mach einfach. Nein. Doch. Nein. Warum nicht? Weil juckt nicht. Na und. Egal! Nein. Doch. Aber. Nein. Doch. Aber du… Nein, kein aber. Aber… Nein. Hmm. Ich will ja ‚ja‘ sagen, aber… Na was aber? Na aber. Nein, kein aber. Wir wollen es beide. Nein. Ja doch! Nein. Warte, was? Ach, egal. Komm schon. Wieso? Weil [Grund einfügen]. Nein, ist nicht wichtig. Und wenn doch? Ich denke nicht. Aber weißt es nicht. Egal. Nein.

Nun, das läuft halt so Tag und Nacht parallel, nebst der Tetris-Melodie und anderem Zeugs. Das meiste ist einfach nur verrückt. Sowohl auf eine liebenswerte, als auch auf eine sehr gruselige Art. Das Selbstgespräch wird stellenweise sogar noch etwas merkwürdig. Was mich aber interessieren würde, gibt’s noch andere Menschen, die ganz genau so denken? Also bekloppte Menschen. Oder Menschen, die kurz davor sind, völlig wahnsinnig zu werden. Ich muss auch sagen, dass ich überaus diszipliniert, stur und manchmal auch verstockt sein kann – das geht mehr so in die aussichtslose Richtung gar nichts zu tun. Oder wahlweise in die essgestörten-Richtung.

Und nun denke ich wieder an Spongebob. Ja, Spongebob. Ist halt auch noch ein großes Kind irgendwo in mir drin. Die Folge mit dem Club der magischen Miesmuschel. Und ich frage dann die Muschel, was ich tun soll, sie antwortet mit „gar nichts“. Ein paar Tage später regnet das Essen vom Himmel. Also in dieser Folge. Quasi die Belohnung. Wer sie gesehen hat, weiß was ich meine. Bin Clubmitglied.

Hab drei Tage quasi nicht geschlafen, man möge nachsichtig sein. Ich bin zwar nur auf Koffein, bin aber vermutlich genauso zurechnungsfähig, wie ein Besoffener. Und trotzdem hellwach und energiegeladen.