Zu klein…

Zu groß bist du für mich
Nur eingeschüchtert bin ich
Zu viel bist du für mich
Viel zu klein bin ich

© Amy Herzog

6 Kommentare

  1. Wer so früh schon am Schreiben ist, ist wohl kaum klein.
    Ich würde sagen, mich haben die Worte großgemacht, natürlich im metaphorischen Sinne (bin inordnunggehende 178cm).

    Du schreibst ziemlich viel, habe ich gesehen. Und fast alles finde ich gut 🙂

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    1. Ich bin nachtaktiv. 😀

      Verstehe, ja, die Worte machen groß.
      Aber wenn man der Perfektion hinterherjagt, die man eh nicht bekommen kann, scheint es noch zu klein. Bin zu selbstkritisch. ^^
      Aber danke für dein Kompliment. 🙂

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      1. Selbstkritik schadet nur, wenn man sich selbst schlecht fühlt. Inzwischen kann ich über meine Lyrik selbst grinsen, weil ich schon recht viel Feedback bekommen habe. Bei meinem Buch hingegen habe ich sehr große Zweifel, die mich auch runterziehen. Ich überlege mit jetzt halt, ob ich es so überarbeiten soll, bis die Selbstzweifel weg sind, aber dann ist es wahrscheinlich ein vollkommen anderes Buch… Keine Ahnung.

        Perfektion ist ein blödes Wort, fällt für mich zusammen mit Schönheit. Man kann danach streben, aber im Endeffekt braucht etwas Charakter. Charakter und Perfektion habe ich noch nie zusammen gesehen.

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      2. Oft kann ich auch nur grinsen. 😉
        Ich bin aber auch jemand, der auch im schlechtesten noch was witziges finden kann. ^^
        Bei deinem Buch..also ich würde erstmal abwarten oder parallel überarbeiten und dann vergleichen. 🙂 Es ist ja nicht ungewöhnlich, dass aus einer guten Idee eine noch bessere entspringt. 🙂

        Charakter und Perfektion zusammen, nein, da gebe ich dir recht. Der Charakter steht der Perfektion auch im wege. Die eigene Meinung, die Prinzipien, das Sein. Der Charakter ist eines von den Dingen, die uns vom Roboter unterscheiden.
        Auch wenn es schön wäre, wenn beides zu vereinen wäre.

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      3. Also für mich kann ich meinen Drang nach Perfektion, der nicht besonders stark ist, auch mit meinem Charakter, Stil und Prinzipien in Übereinstimmung bringen. Aber Ich finde immer, nachträglich, noch Sachen, die ich verbessern kann und will, von daher denke ich, dass vollkommene Perfektion nicht möglich ist. Höchstens momentane Vorstellungen davon.

        Ich werde sicherlich noch einiges verändern am Buch, aber erstmal die restliche Geschichte schreiben. Im Kopf habe ich ja schon die Geschichte für drei Fortsetzungen und grob das, was in insgesamt acht abzuhandeln ist. Dafür machen mir halt die kleinen Dinge Sorgen

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      4. Da bin ich ganz anders. Aber auch nicht immer. Nicht alles muss ‚perfekt‘ sein. 🙂
        Beim Schreiben gehts mir auch so. Man findet immer einen Satz, der anders bessr klingt. Und der Satz daneben passt dann auch wieder nicht mehr. Und so weiter. 😉
        Aber irgendwann bekommt man schon alles unter einen Hut. 🙂
        Das herumprobieren macht auch Spaß..nicht nur das schreiben an sich. 🙂

        Wenn nur alles so ‚leicht‘ wäre, wie es beim schreiben ist. 🙂

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