Die Worte sehen, dass ich lebe,
All das andere bleibt verstummt,
Den Traum ich nicht zu sprechen wage,
Die Geige mein Gefühl noch summt.
Tränen wagen nicht zu weinen,
Die Worte sprechen Schmerzen aus,
Sie reichen mir den Rettungsring,
Aus meinen Tränen hoch hinaus.
In den Wolken kann ich schreiben,
Mit Tinte aus dem Traum gemacht,
Bis keine Wolken übrig sind,
Und ich Fall wieder in die Nacht.
In die Nacht ins Tränenmeer,
Ertrinke ich ohne die Worte,
Und falle rettungslos an Ferne,
Vielleicht schmerzlosere Orte.
© Amy Herzog
