Freiheiten der Nacht…

Seelenruhig die Nacht genießen,
im ruhigen Ton die Worte fließen,
keine Zeit um Tränen zu vergießen,
gedanklich Glück und Blumen sprießen.

Liegend hier mit einem Blatt,
mein Bleistift hat es niemals satt,
schreibt er über’s Papier so glatt,
im Grauton kurvig-glänzend matt.

Schwung um Schwung die Worte formen,
in Freiheit schreiben die Gedanken,
vom düstern Tod bis Blumenranken,
mit allen Farben stilvoll Tanzen.

Bis das Licht die Nacht vertreibt,
sich jedes Wort ganz frei ergibt,
in freier Nacht ist alles erlaubt,
mein Bleistift alles fein mit schreibt.

© Amy Herzog

9 Kommentare

  1. Schön, wie du deinen kreativen „Fluss“ beschreibst, wie er fließt, fast von selbst…. wenn man ihm Raum und Zeit gibt. Die Nacht bringt auch mir immer die schönsten Gedanken. Die Ruhe die Dunkelheit…manchmal glaube ich, Bleistifte werden niemals müde…liebe Grüße Polly

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    1. Vielen Dank. Die Stille der Nacht lässt es einfach zu, die Gedanken zu ordnen. Dinge zu verstehen, Dinge zu verarbeiten. Und wenn dies nicht im Traum geschieht, wartet schon der Bleistift um diese Gedanken festzuhalten, wie ein Freund, der dafür sorgt, dass uns diese geordneten Gedanken auch im Alltag nicht verloren gehen.

      Sei ganz lieb gegrüßt,
      Amy

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  2. Wenn ich es in etwas so aufs Papier bekommen habe, wie ich es vorher im Kopf hatte. Oder wenn es fließt und nicht so wichtig ist, wie es ist. Das sind schöne Momente für mich.

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