Hoffnungslos habe ich mich verloren,
ging vom Herbst in den schneeweißen Winter,
von bunten Bäumen fallen Gefühlsblätter,
und ich stehe ohne Schirm darunter.
Inzwischen liege ich fast am Boden,
vom Schneeblatt bedeckt ist mir kalt,
ich liege hier mit nichts mehr zu sagen,
die Gefühle sind zu groß in dem Wald.
Mit letzten Kräften krieche ich voran,
die Gefühle sind leichter zu ertragen,
bis der Sommer die Blätter verweht,
und sie nur in der Geschichte auf mir lagen.
© Amy Herzog

Der Herbst verweht die letzten Blätter,
der Winter klopft schon an die Tür,
die Flocken hängen in den Wolken,
als warten sie auf ihre Kür.
Und ich befreie Dich von Blättern,
die Last die Du so lange trägst,
nimm meinen Schirm, ich stehe bei Dir,
wie einen Ast, den Du so stäbst.
Die Sonne atmet durch die Wolken,
Dein Lachen stets den Frühling ruft,
getanzte Bilder auf dem Eise,
Dein Glück im Leben sei gebucht…
© Maccabros 07.12.2015
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