Mein Regen…

Mein Regen flutet gestern Geist,
erst zäh und spät das Gold im Mund,
tropft flüssig, rein und sanft, dann fest,
als sei’s des Glückes wahrer Grund.

Elektrisiert, doch kaum dahin,
ward ich nach Schlucken schwerer,
bin ich der Bettler, stinkendreich,
seid ihr’s doch, ihr seid leerer.

Mein Regen, er lässt Dürre blüh’n,
tropft Gold aus seinen Händen,
Gefühl, welch unbeschreiblich schön,
lässt Augenblick nie enden.

 

© Amy Herzog

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..