grau

Das Fremde kommt dir so warm vor, dass du den Winter im Beton nicht mehr sehen kannst. Glatt geschmirgeltes Grau aus deiner Sehnsucht in dein Bett. Ist nur nie genug und du wunderst dich warum. Milchglasaugen zum Abendbrot und Träume geben dir den letzten Halt. Die Liebe ist allenfalls ein Déjà-vu und irgendein Lächeln lebt in deiner Erinnerung. Was davon ist noch wahr? Und ist das noch ein Leben? Auch du bist schon lange nicht mehr offen, vielleicht warst du es auch nie wirklich. Offen sein bedeutet Scherben fressen und Blut scheißen. Das Fremde jedoch leckt sich wie ein Eis im Sommer, schmeckt nach Plastik, erfrischt trotzdem mal kurz. Vielleicht ein bisschen Hirnfrost für’s Gefühl, aber bitte nicht zu tief.

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