Ein Schweigen, das die Worte fand,
und doch kein Herz darin verband,
wo Wasser fließt, da schwindet Land,
und Worte sickern doch im Sand.
Ein Wort, das unterm Sande schreit,
der Weg hinauf scheint doch zu weit,
im Dunkel spürt es Schmerz und Leid,
und harrt dort aus in Einsamkeit.
Die Einsamkeit erdrückend ist,
nur unterm Wasser Sande frisst,
ein Schweigen, das dass Wort vermisst,
wo immer du auch oben bist..
© Amy Herzog

Kann mir dieses Stück sehr gut als Lied vorstellen. Und denke dabei an Rammstein
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Und das Leben dreht sich still im Kreis,
Unterm Sand und unterm Eis,
und es bleibt nur Salz vom Schweiß.
Die Jugend lacht als bitt’rer Greis
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Wenn Worte einfach in Dir schweigen,
dann gibt es immer noch das Lied,
es singt von Tönen voller Freude,
die mancher selbst im Dunkeln sieht…
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