Nie…

Für uns schien doch nie der Mond,
wir irrten nur – es war,
die eine Nacht im Kerzenschein,
da waren wir uns nah.

Die Kerze nur längst ausgebrannt,
ich irrte nur – ich sah,
schon dunkel als der Tag begann,
der Traum ward nicht gewahr.

Der Tag rennt seither pausenlos,
wir irrten nie – es ist,
die Zeit verdrängt uns ohne Ziel,
was Herz und Hirn vermisst.

Dem Herzen sei hier keine Wahl,
wir irren – bloß allein,
die Türen zu, das Licht erlischt,
der Mond war uns zu klein.

 

© Amy Herzog

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