In sanft gedehnten Träumen,
schwimmen wir im kalten Meer,
schauen zum Grund, schwarz,
und unsere Seelen sind noch leer.
Irritierte Gedanken schwanken,
blicken sich in glänzende Augen,
und sehen am Grund des Meeres,
nur die Welt und ihren Glauben.
Aber hier sind wir unsere Mitte,
in dieser sanft ruhenden Stille,
das Meer ist tief und wir atmen,
atmen nur uns und unsere Sinne.
Wir atmen uns ein, so ungewiss,
zaghaft schwimmen wir noch hier,
Gefühle, sie beben, sie verführen,
in unserer Mitte, hier sind nur wir.
Die Wellen schlagen höher, näher,
liegen wir uns sanft in den Armen,
es ist kalt, wir können nicht atmen,
nur uns, die Mitte und wir wärmen.
© Amy Herzog

Gestern morgen saß ich im U-Boot, ist noch in meinem Kopf. Du schreibst heute vom Meer und den Wellen. Doch das U-Boot kommt trotzdem. Der Dieb hat unsere Gedanken vertauscht,die Seele reicht ihm nicht. Der freche Dieb, der 🙂
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*lächel*
Der Dieb findet immer seine Wege, verstehen kann man das wohl nicht. Aber am Ende ergibt das ganze dann Sinn. Bis dahin wirft er die Gedanken durcheinander und stiftet seine Verwirrung. 😉
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