Wieder sind es deine Worte…
Wie gestern. Heute. Immer. Noch.
Sie graben sich in meine Seele,
graben sich ihr eigenes Loch.
Wünschen. Leben. Sterben.
Lassen mich auf Scherben laufen,
saufen, bis ich sie vergesse,
und im Suff doch weiter fresse.
Sag… Sag mir endlich. Bitte.
Sag, wo finde ich die Mitte,
wie entfliehe ich deinem Wort,
und trage ich die Liebe fort.
Und sag. Mein kleines Herz,
verloren in deinen Worten,
gegangen, längst vergangen,
spüre ich noch das Verlangen.
Worte über Worte, schwimmen,
spülen mich tiefer hinab – fort,
Doch ich fühle mich wohl, ja…
In deinem warmen Wort.
Nicht irgendein Wort – stark,
du musst mir eines notieren.
Sag, wie könnte ich mein Herz,
denn nicht an dich verlieren…
© Amy Herzog

Nur im eignen Wort
Ist ein noch ehrlicher
Ein so gefährlicher
Tiefer un(d )seeliger Ort.
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