Schlaflied…

Ein Schlaflied summt leise in meinem Ohr,
wenn der Mond diese Erde bescheint,
und ehe die Träume funkeln so fern,
bin ich es, die um einen Traum weint.

Doch sinke ich zeitig im Traum hinab,
ehe Nachtwind die Erinnerung vergisst,
denn wenn Wolken nicht finden, ziehen sie fort,
dorthin wo der Traum nicht zu Ende ist.

Und wenn dieses Lied nicht länger erklingt,
kann mein Wunsch die Uhren nicht sehen,
mit den Tränen der Hoffnung schlafe ich ein,
mit dem Wind in dem Träume verwehen.

 

© Amy Herzog

3 Kommentare

  1. Verweht? Verwunden. Über:Nächtig.
    Morgens kalte Sonne: Prächtig.
    Abends: Wein oder Pein.
    Schlafend: Kindchen sein.
    Nicht länger tragen oder fragen.
    Nur fallen, ewig fallen: wie stabil!
    Wie sehr in mich die Stacheln ragen
    Ich übersprang sie, als ich fiel.

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