Ich atme…

Ich atme dich und deine Worte,
selbst das Schweigen kommt mir nah,
ein Lächeln wurde dort geschenkt,
wo vorher nur die Wüste war.

Ich atme dich und deine Nähe,
wodurch ich auch die Tränen fand,
und wo noch gestern Lächeln war,
steh ich heute am Klippenrand.

Ich atme weiter ein dein Licht,
verletzt und schweigend hoffnungslos,
und wünsch mir doch die Wüste nicht,
selbst ohne Liebesrettungsfloß.

Ich atme lieber Salz und Sand,
und sinke bis zum schwarzen Grund,
wenn ich dafür dein Lächeln seh,
bis ich verliere ganz den Mund.

 

© Amy Herzog

Ein Kommentar

  1. Ich atme Tränen und den Kummer,
    die Sorge und das Leid im Licht,
    die Schatten drohen stetig näher,
    und eine Hoffnung fast zerbricht.

    Ich atme Worte und Gedanken,
    und absorbiere das Gefühl,
    versuche es stets zu verändern,
    Verwandelung zum Molekül.

    Ich atme Mut und teile Hoffnung,
    ein Träumer sucht den Realist,
    ein Don Quijote gegen Mauern,
    denn nichts bleibt jemals wie es ist…

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