Weiße Scherben…

Das Glas aus weißen Scherben,
es kühlt in Schaum und Rauch,
am Rande perlt ein Tropfen,
es fehlt ihm nur der Rausch.

Die Zeit, sie schwebt dahin,
die Scherben werden grau,
sich Klarheit darin spiegelt,
als wüsst‘ das Glas genau.

Der Ruß klebt an den Wangen,
die Scherben matt und stumpf,
sie finden nicht zusammen,
und trennen sich im Sumpf.

 

© Amy Herzog

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..