Kern…

Wo der Sturm ins Brachland wächst,
und die Zeilen der Zeiten vergisst,
was im Staube so bitterkalt zerfällt,
am Ende der Spur doch vermisst.

Die Sehnsucht nach Sonne und Sand,
findet’s in Phantasie und verrückt,
ob der Zündstoff für’s Feuer reicht,
entscheidet am Rande das Glück.

Ein Klopfen so laut doch zu leis‘,
hämmert aus den Tiefen der Kern,
aus kalter Schale entstanden,
bist du ihm doch nur noch zu fern.

So reiße im Grund deine Spur,
und schicke das Meer auf die Reise,
nimm Salz aus verschlossener Truhe,
und lausche dem Sande ganz leise.

 

© Amy Herzog

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