Was?

Würde sich der Nebel verziehen,
und bricht aus Wolken Sonnenlicht,
dann würd‘ so manches klarer sein,
doch warmes Licht, das gibt es nicht.

Dann gäbe es da noch den Wind,
der könnt‘ in meine Richtung wehen,
doch würd‘ dann die Gedankenwelt,
ein kleines bisschen klarer sehen.

Da bleiben Wolken über mir,
sie regnen, doch sind tonnenschwer,
das Herz gefüllt mit kaltem Nass,
und doch verbleibt es dunkel-leer.

Nur ein Gedanke dringt hervor,
die Flammen aus dem trüben Nass,
und diese Frage, die sich drängt,
was wär das Feuer ohne…, was?

Was wäre, wenn die Sonne scheint,
und sich der Nebel bald verzieht,
der Wind in meine Richtung weht,
und der Gedanke klarer sieht?

 

© Amy Herzog

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