Stehe im trüben dichten Nebel,
und sehe trist ins kalte Grau,
höre nur ein paar Vögel singen,
verzerrt hinter dem Grau in blau.
Schau‘ hinauf hoch in den Himmel,
auf der Suche nach etwas Licht,
blicke nur in beschlagene Spiegel,
mich selbst seh‘ ich darin doch nicht.
Im Nebel scheine ich ganz allein,
eingeschlossen, zu tief in ihm,
nicht mal ich schein‘ dort zu sein,
bis all die Schwaden sich verzieh’n.
Aus dem Nebel kann nichts flieh’n,
der Nebel lässt auch mich nie frei,
doch werde ich verzeihen ihm,
denn dort lebt es sich sorgenfrei.
© Amy Herzog

Schön…
Liebe Grüße,
Lettercastle
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Danke sehr! (:
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