Blicke ich in den Spiegel,
sehe ich ein Monster.
Es bereitet mir keine Ängste,
denn ich sehe es gern.
Das Leid was ich schaffe
und still beobachte
ist meine Kunst.
Am erwachten Wesen
haften alte Erinnerungen.
So scheint es immer weiter fern,
zu sein wie kein Monster.
Doch werden sie blasser,
verschwinden und das Monster,
wird immer besser.
© Amy Herzog
