Die Liebe ist blind und taub gestellt,
reisend durch den stürmischen Schnee,
an fließenden Tränen gefriert das Herz,
und vermisst dabei den wärmenden See.
Doch ist diesem Herzen das alles egal,
es kämpft weiter durch Logik und Sinn,
reist es nur weiter gegen Wahrheit und Zeit,
und der Verstand weiß kaum noch wohin.
Jede kleine Erkenntnis endet in Dummheit,
und Sehnsucht kostet quälende Schmerzen,
Verzweiflung und Hoffnung stehen den Tanz,
mit den Worten eines unhandlichen Herzen.
© Amy Herzog

Ich hab ein Herz für morgen oder gestern.
Bin mal Gespenst, mal bin ich Überschuss.
Das gibt den Allzuhandlichen zu lästern.
Mich hat man nicht ergriffen, nur im Kuss…
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Unhandlich gilt es zu ergreifen,
dort wo der Sinn noch suchend ringt,
die Tränen, die so fast vereisen,
die Nachtigall von Hoffnung singt…
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