Wie Gold sich hin dem Sumpfe gibt,
des Kusses Wohltat ihn entzückt,
doch schweres Herzgestein noch schiebt,
mit Seelenschmerz fortan geschmückt.
So zögert dieser Regen doch,
wo Seelenschmerz die Liebe fand,
der Stein, er schlägt das Leben noch,
im Sumpfe kriechend an den Rand.
Könnt‘ fliegen gar ins Wolkenreich,
das Gold des Lichts im Himmel harrt,
im Träumen ohne Lückenteich,
ein Rückblick zum Verhängnis ward.
Im blauen Spiegel dieses Steins,
fällt dennoch Liebe sanft hinein,
so zeigt sich aus dem Sumpfe eins,
die Liebe galt nur ihm allein.
© Amy Herzog

Hat dies auf Wort und Stern rebloggt.
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Hier hast Du dich mal wieder selbst übertroffen.
Ich bin versucht es zu rebloggen – großes Kino!
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Danke für das liebe Kompliment! 🙂
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