Des Sumpfes Liebe…

Wie Gold sich hin dem Sumpfe gibt,
des Kusses Wohltat ihn entzückt,
doch schweres Herzgestein noch schiebt,
mit Seelenschmerz fortan geschmückt.

So zögert dieser Regen doch,
wo Seelenschmerz die Liebe fand,
der Stein, er schlägt das Leben noch,
im Sumpfe kriechend an den Rand.

Könnt‘ fliegen gar ins Wolkenreich,
das Gold des Lichts im Himmel harrt,
im Träumen ohne Lückenteich,
ein Rückblick zum Verhängnis ward.

Im blauen Spiegel dieses Steins,
fällt dennoch Liebe sanft hinein,
so zeigt sich aus dem Sumpfe eins,
die Liebe galt nur ihm allein.

 

© Amy Herzog

3 Kommentare

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..