Halb

Vom Wind, der mich verlassen
hat, so wollt ich ihn nur lassen
doch, wie könnt ich nunmehr atmen
weil, ich brauch ihn für mein Seelenheil.

So marmorgleich die Wangen
sind, muss ich im Dunkeln bangen
denn, der Regen über Seen schwimmt,
so wie der Nebel Freude nimmt.

Die Sehnsucht nach der Sonne gleicht,
durch Gassen nur ein Schweigen schleicht,
dem Blick gen Himmel – Wind bleib hier,
das Seelenherz schlägt halb nur hier.

© Amy Herzog

2 Kommentare

  1. Liebe Amy, ich lese so gern Deine Texte und manch einer findet seinen Weg in mein Tagebuch, ein Wort, ein Gedanke, ein Gefühl. Ich schreibe ja selten zu Deinen Gedichten, ich lese aber immer mit.

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