Der Traum gegen die wahre Welt…

Der Wunsch durch Morgenröte fließt,
als Stille auf meinem Papier,
er rauscht durch Blatt und Gras geschwind,
und spielt mit mir Klavier.

Die Phantasie des Nachts erweckt,
sich durch den Körper brennt,
in Leidenschaft und Lust getränkt,
was mich vom Tage trennt.

Der Traum, er führt mich durch den Tag,
fernab der Wirklichkeit,
Gedanken zieh’n an mir vorbei,
die Seele dabei laut schreit.

All das kann mein Herz ertragen,
es weint nur um Gedanken,
doch blickt das Aug‘ die wahre Welt,
beginnt das Herz zu wanken.

Bestückt mit der Erinnerung,
kann nichts in mir mehr denken,
der Traum, der Wunsch, die Phantasie,
all das kann nicht mehr lenken.

 

© Amy Herzog

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