Nur ein leerer Schrei…

Und könnt ich die Sekunden füllen,
mich in deine Wärme hüllen,
in deinen Worten immerzu,
dort wo ich finde Seelenruh‘.

Und würden meine Tage hell,
als sei’s das Wort, das ich nur will,
unterm Baum im Schatten liegen,
mich in deinen Armen schmiegen.

Und würden Jahre bald vergeh’n,
die Sonne mehrfach untergeh’n
so schau ich doch und sitz mit dir,
in Wirklichkeit, im jetzt und hier.

Und ist mein Herz ein voller Krug,
voll Liebe jeder Atemzug,
dann trinke und seie besoffen,
ich passe auf, wenn dein Herz offen.

Und wär die Wärme viel zu heiß,
dein Kuss beschenket mich mit Eis,
und wär’s das letzte meines Seins,
egal, denn ich wär dennoch deins.

Und könnt ich ewig Zeilen bauen,
weil sie nur nach Sehnsucht schauen,
die in meinem Herzen thront,
dort wo noch leise Hoffnung wohnt.

Und winde mich in Phantasie,
dein Wort, so selten, niemals nie,
die Stunden zieh’n an mir vorbei,
Sekunden, nur ein leerer Schrei..

 

 

© Amy Herzog

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