Phantasie…

Zurückhaltend zärtlich
berührt er sie
im Kopf gefährlich
die Phantasie
und schaut er sie an
sieht sie will mehr
zieht sie ganz nah
an sich heran..

Küsst ihren Hals
küsst ihre Brust
ohne ein Wort
kraftlos vor Lust
ihr Körper vibriert
umfasst sie ihn
schmiegt er sich an
und nichts existiert..

 

© Amy Herzog

6 Kommentare

  1. Die Phantasie erzählt Dir Träume,
    dort wo der Wunsch nun wirklich wird,
    und sie umspannt den Sinnesreigen,
    weil ein Gefühl sich nicht verirrt.

    Und so erlebe Deine Träume,
    wie die Umarmung die Dich hält,
    ein Kuss, der alles widerspiegelt,
    wonach der letzte Schleicher fällt…

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  2. Du benötigst nur so wenige Worte, so wenige Zeilen und zeichnest damit so sichtbare Bilder, lässt Empfindungen entstehen – und das bei nahezu jedem Deiner Verse wieder. Das ist ganz faszinierend.

    Du scheinst Fantasie und Wirklichkeit in Dir zu vereinen. Und ich glaube zu wissen, dass das manchmal weh tut. Aber auch die schönsten Sehnsüchte entstehen lässt

    Dass die schöne Fantasie Deine Wirklichkeit werde und die schmerzende Wirklichkeit nie Deine Fantasie verletze – das wünsche ich Dir von Herzen!

    Schöne, sternflüsternde Grüße!

    Gefällt 2 Personen

    1. Malnchmal glaube ich, Phantasie und Wirklichkeit kaum trennen zu können…das ist dann der Wahnsinn, der aus der Feder fließt. Der Wahnsinn braucht vielleicht nicht viele Worte.. 😉

      Ich Danke Dir herzlich für Deine stets so lieben Worte und Grüße Dich zurück,
      Amy

      Gefällt 1 Person

      1. Ich glaube ohnehin, eine strikte Trennung von Phantasie und Wirklichkeit könnte nicht selten (vielleicht sogar ‚oft‘ an der Grenze zu ‚immer‘) in Wahn ohne Sinn ausarten. Ich meine bestimmt, genau dies beispielsweise bei den verbissenen Realisten zu beobachten.
        In diesem Spannungsfeld zwischen domestizierter Phantasie (im Volksmund Wirklichkeit genannt) und wilder Phantasie braucht es Worte vielleicht nur als Wegweiser (oder Hinweiser), weil das Wesentliche sich nur andeuten aber nicht ‚verworten‘ lässt. Dann ist mit ’nicht vielen Worten‘ mehr ausgedrückt, als wenn man alles in seine Einzelteile zerplappern würde.

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  3. ich möchte an dieser stelle mal meinen respekt für deinen schreibfluss bekunden. es wird eben nicht, wie man befürchten könnte, inflationär, sondern bleibt interessant, bemerkenswert und macht nachdenklich. chapeau!

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    1. Editieren
      Ich bedanke mich.

      Doch nicht alles, was hier erscheint, wurde auch am selben Tag geschrieben. Ich schreibe überwiegend handschriftlich und warte dann gern eine Weile. Das, was ich wiederfinde, zwischen all dem Anderen, erscheint vielleicht hier, wenn es mir dann noch gefällt.
      Aber ich verstehe, wenn es für manche dann dennoch viel ist.

      Wie auch immer, danke!

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