Lust

eins

Du 
nackt in mir
& Seeleneins
geworden
wir

© Amy Herzog

Kann nicht

kann nicht sprechen
weil meine Gedanken wild
umhertanzen
mich nicht bewegen
weil mein Körper unkontrolliert
erzittert und bebt
und ich kann nicht atmen
weil mein um sich schlagendes Herz
so viel Raum einfordert

© Amy Herzog

trink

Komm,
und trink dich taumelnd
in mein Weltmeer
so komm,
und trink aus Lenden,
Lust und uns
mein ganzes Herz
leer

© Amy Herzog

Duft

Kerzen
weiche Haut
erzählt Geschichten
schweigend
im Duft weißer Lilien
und Poren aus stöhnender
Lust die Kehle tropft
Seelenatmen
wie ruhig im Wind
der Wellengang
bewegt
auf deine Brust
sanft und
den zehrenden Klang
deiner Sehnsucht
im Kusse stillt
der Duft
aus
uns

© Amy Herzog

Kaltgeworden

Dann sitze ich dir im Wohnzimmer gegenüber, zwischen uns eine brennende Kerze. Ich lausche deiner Stimme und betäube deine Fragen. Irgendwann fragst du, weshalb ich mich verändert habe, unerreichbar geworden bin, mich dir nicht öffne, nicht mehr antworte. Ich schaue dich mit ausdruckslosem Blick an, ziehe an meiner Zigarette, halte kurz inne. Dann frage ich, ob es dich interessiert, was ich zu sagen habe, oder ob du nur ficken willst. Du schweigst, dein Blick wird leer oder traurig. Das ist die Antwort, sage ich dir, stehe auf, lege meine Kleidung ab und nichts als meine kalte Haut auf dein Bett.

(Ein Drabble)

© Amy Herzog

Deine Kalliope

Dein hungriger Geist
so leergefühlt
wie ein einsam erfrorener Vogel
der vom Ast fiel

Wie treiben deine lauen Funken und
im Wellenschlag ertrunkene
Leidenschaft
verloren in der Nacht
und unsichtbar durch den Tag
über deiner ängstlichen Hülle nur eine
flackernde Glühbirne
die ihrer eigenen lauten Sehnsucht
vor deiner im Sterben lag

Mein hungriger Geist
so leergeküsst
nur lass mich schwimmen
im Kerzenschein durch die Vollmondnacht
und wie mein Leib aus Schmerz
die Kunst erschafft
lass mich die deine ewige
Kalliope sein

© Amy Herzog

verewigt

Dein altes Bild
tropft mir aus dem Mund
wie wärmend über Kinn und
ungeküsste dunkelzarte Lippen
malerisch auf Haut, Brust und Rippen
und duftet dickflüssigrot die Lust
spielendlieben Vollmondzungen
in Feuerkerzen, Luft und Wein
verewigt im tiefen Bauch
so bist du mein

© Amy Herzog

w i e

Zeige mir w i e
SCHMERZhaft es sein kann
lass mich d e i n e n
Schmerz spüren
dein traumtötendes Leid
in verborgener Angst
und in zärtlichstiller Dunkelheit
wispere ich nah w i e
Hingebungsvoll meine Liebe ist

© Amy Herzog

Angst

In letzter Zeit bist abgelenkt von deinen Gedanken, versuchst sie zu verdrängen, dich in Kunst zu flüchten, in Musik und in deine Arbeit, eine klare Sicht behalten ist die Hauptsache, sagst du dir immer wieder, willst stark sein, dein Kopf sieht das anders, sieht in deiner Hauptsache nur noch eine unbedeutende Nebensache. Deine Bemühungen nur, um dich am Ende wieder in diesen Gedanken zu verlieren, welche dir jeden Tag, den ganzen Tag im Hinterkopf klemmen, fast wie ein Parasit. Diese Gedankenöffnung voll Lust und Tiefe, aber dann diese Gedanken, die du nie wieder fühlen wolltest, weil sie dir einmal zu viel beinahe das Leben gekostet hätten. Du hast Angst, du bist erwachsen, aber du fühlst dich wie ein Kind, das niemand sieht, bist allein mit diesen Gedanken, der Angst. Nein, sagst du dir immer wieder, NEIN! Jetzt wird gearbeitet. Und heute Abend trinkst du dich in den Schlaf und hoffst, in deinen Träumen nicht zu denken, nicht zu fühlen. Hoffst, dort die Angst nicht zu verlieren, die Erde unter deinen Füßen, die dir, wenn du wach bist, sowohl das Leben rettet, als auch nimmt. Jeden Tag ein bisschen mehr.

Es ist zwar kein Drabble (das hatte ich bereits geschrieben), trotzdem sind dort die aktuellen drei Worte von Lyrix untergebracht 🙂 Nur so aus Spaß an der Freud.

Wir

Ein dunkler Raum 
in zeitloser Zwischenwelt
rastet in unendlicher
grenzenlos
Poren sickernder
in hingebungsvollen
entblößten Seelenkörpern
durch Ewigkeit

Die Außenwelt zeigt
wie Farben
durcheinander
aneinander vorbei
verlieren und suchen
vermischt
in verbrauchten
Stunden

Wir liegen darin
suchen Liebe, Nähe, Sinn
Bedeutung im bedeutungslosen
Wahrheit in Lüge
und im verschiebenden
verschwiegenen
die Mitte
uns

Wir brauchen nichts
in der Dunkelheit
wir sind wir
wie wir sind
sind wir mehr
Sterne, Ozean, Mond
oder Pfütze

Fragen
die hier nicht
existieren
in der Zwischenwelt
wir sind klein
wir sind die Mitte
wir sind nackt
wir sind eins
wir sind wir

Mitte

© Amy Herzog

stille

heute ruft stille
in mir
offen und verwundet
die nackte liebe begreifen
schweifen, beben, irgendwo stranden
nicht mehr und nicht weniger
als leben und landen
wiederfinden
in weit entfernten sternen
von lust trinken
tiefer sinkend liebe finden
die stille sterben
lassen

© Amy Herzog

Mond

schlaflos ist die Nacht 
doch nicht der Traum bleibt mir fern 
als mich der große Mond im Licht verschließt
nur das Irdische verirrt sich dahin 
und wird vom Gift zu Wein 

zwei tanzende Körper 
mit dem Schicksal halber Seelen 
trunken summen mehr, als dass sie singen 
sind doch nicht mehr allein 
und lassen Körper, Körper sein 

wie's gipfelt in entblößter Lust 
verschmilzt das Seelenlicht zu blau
trinkt der eins-gewordene Mond
am Grund des Ozeans Eden 
bis der Tag zerbricht 
im matten grau 

© Amy Herzog

Eingebettet im Liebes-
rausch, getaucht in Sinnes-
teilchen schwebend lauschen
Lichter um Glühwürmchen
zwischen uns – befreit
vom Rauch zur tiefen Lust
in die Unendlichkeit
unserer Begierde

© Amy Herzog

Brennen…

Deine Hand brennt auf meiner Haut
wie der Sonnenuntergang
Flammen auf das Wasser spuckt
und rote Steine leuchten Wege
wenn ich mich in deine Fesseln lege
wo mein Herze schneller zuckt

Reicher macht mich nur dein Gold
wenn ich bade, wenn ich trinke
in den Blicken deiner Liebe
schneller atmen summend sinke
bin ich deine – du der mein
still nur sollen diese Stürme sein

 

 

© Amy Herzog

Wildgeworden…

Schwarzbunt gemischte Farben
schenken sich Wildgewordene Lust
Durch die ewigen Nächte…

© Amy Herzog

Phantasie…

Zurückhaltend zärtlich
berührt er sie
im Kopf gefährlich
die Phantasie
und schaut er sie an
sieht sie will mehr
zieht sie ganz nah
an sich heran..

Küsst ihren Hals
küsst ihre Brust
ohne ein Wort
kraftlos vor Lust
ihr Körper vibriert
umfasst sie ihn
schmiegt er sich an
und nichts existiert..

 

© Amy Herzog

Lustvolle Klänge…

Halte mich fest,
sei in meinen Gedanken,
werde mein größtes Gefühl,
und spiele mit dem Herzen.

Lasse es fallen,
in deine starken Hände,
treiben, durch Meerestiefen,
tauchen, bis zum Ende.

Nimm mein Sehen,
zieh mich an dich heran,
küsse, verführe und nehme dir,
und lausche dem Klang.

Meine Kraft,
in deine Fesseln gelegt,
für dich die Lust, durch dich,
gar schwebend erregt.

Nur für dich,
für mich, du kannst spüren,
für uns, in unserer kleinen Welt,
zu deinem Vergnügen.

Ich falle tief,
behutsam in deine Fänge,
beschlichen von Angst, im Rausch,
lauschen lustvoll unserer Klänge.

© Amy H.

Einmal kurz…


Einmal kurz den Willen stillen

Gefühlsparfum zum Abend sprühen

Hochangeregt Weingläser füllen

Und der Lust zu zweit verfallen

 

Ein mal deinen Atem spüren

Deine Haut auf meiner fühlen

Leidenschaft mit Sinnen spielen

Ohne noch die Zeit zu zählen

 

Einmal kurz dein Herz berühren

Lust und Wein im Spiel verführen

Körper eng umschlungen glühen

Erst am Morgen wieder kühlen


© Amy Herzog

Süße Sehnsucht…

Süße tiefe kleine Sehnsucht,
Da lebst du in meinem Herzen,
Breitest Gier, Begierde, Lust,
In mir mit deinen breiten Flügeln.

Ziehst mich hin und her und zurück,
Ziehst mich ins lächelnde Glück,
Reißt mich in die Tiefen der Tränen,
Mal im ganzen, dann wieder ein Stück.

Lässt mich sterben, dann wieder Leben,
Dann plötzlich kann die Erde beben,
Da hilft kein schweigen, auch kein reden,
Nur ein miteinander schwebend Leben!

© Amy Herzog

Durst! 

 

Ich rieche hier Lust!

Nach einem Schatten, der schreit:

Begierde! Sehnsucht! Wasser! Luft!

Tief aus seiner Seele tropft

Der Hunger nach Hitze

Des kalten Betons..

*

Inmitten der Nacht,

Der kalten Mitternacht

Ruft die See, „komm und trinke,

Atme meine Lust, wachse Schatten

Nur der Mond ist erwacht“

Und stille diesen Durst!

© Amy Herzog


Sehnsucht nach deiner Haut…

Sehnsucht
nach deiner Haut
auf meiner, deinen Lippen,
die meine sinnlich Küssen
schreie laut – Verlangen!
Wärme, Nähe, tiefe Blicke ziehen
mich zu dir, nach deinem Willen,
nur du kannst meine Lust
noch stillen.

© Amy Herzog

Schwimm im Meer…

Schwimm‘ im Meer
aus Salz und Lust,
doch lieg‘ ich ruhig!
Trinke mehr aus Zeit und Äther
in Wein und tanzend warmen Fischen,
Perlen reizen meine Sinne,
höher schweben mit dem Wind!
Die Brise soll mein Feuer löschen..

© Amy Herzog

Wärst du hier, dann…

Als stünde ich hier vor Gericht
Sagst du, komm nah an mein Gesicht
Fragst mich – und!
Ich soll ehrlich sein
Sag, ist es wahr
Dass du mich willst
Komm sag!

Oder ist es ein Gerücht?
Jetzt bist du nah…
Und ja, verdammt!
Es ist so wahr!
Die blinde Sehnsucht
Zieht mich an!
Nah, so nah an dich heran

Selbst in meiner Phantasie
Zittern meine weichen Knie!
Lass mich weiter ehrlich sein
Ja, verdammt, ich träume nur!

Dein Gesicht so nah bei mir
Entspringt der Gier
aus meinem Wein
Nur lass mich weiter
ehrlich sein…

Wärst du jetzt hier
dann wär ich dein!

Dein Antlitz dicht an meinen Lippen
Würd ich dich so lange küssen
Küssen, bis ich atmen kann
Bis irgendwann – ja
Bis ich die Luft verliere dann.

Bis der Wind das ‚F‘ mir nimmt
Das ‚S‘ so einfach hinterlässt
Und uns’ren sinnlichen Kuss verwandelt
Bis nur noch Lust zu spüren ist!

© Amy Herzog

Lust trinken…

DURST! HUNGER!

Ja, trinken, ja!

Heiß schwach liegen,
bettelnd, winseln niederknien.
Schreiend weinen. Kreischen.
Einsam lieben – dich ertragen.
Lust durch meine Lenden schlagen.

SCHLAG!

Den Schmerz mit Zucker fressen.

STOP! Den Guss
verzogen ruhen lassen.

© Amy Herzog

Sehnsucht…

Ich schreie innerlich
Schreie so sehnsüchtig
Jeden Tag lauter
Immer lauter
Und wird es auch
Immer unerträglicher
Das ist egal
Denn ich schreie weiter
Bis es auch für dich
Wird endlich hörbar
Und ich in deinen Armen liege
Nur für eine Nacht
Allein dir gehöre

© Amy Herzog

Sie gab sich ihm hin…

Er packte sie,
küsste sie,
warf sie aufs Bett.

Er nahm sich,
was er wollte,
steigerte seine Lust,
riss ihr die Kleider
vom Leibe komplett.

Kontrolle über sie,
nur das wollte er.

Mit zärtlichem Biss,
steigerte sich ihre Lust,
ihre Schmerzen zu sehen
nur das Er genoss.

Sie vertraue ihm blind
mit verbundenen Augen,
ertrug jede Strafe,
die er für sie hatte.

Für ihn würde sie
heut zur Königin werden,
bis hoch in den Himmel
für ihn sogar fliegen.

Sie stöhnte und schrie,
er züchtigte weiter,
durch ihr lustvolles Geschrei,
fühlte er sich geehrter.

So packte er sie,
wieder und wieder,
nahm keine Rücksicht,
wurde nur fester.

So gab sie sich ihm
und wurde zu seiner,
erfüllt von der Lust
gab sie sich ihm hin.

© Amy Herzog

Lass mein Herz hier liegen…

Unter Tränen sage ich,
bitte komm und halte mich,
küsse mich so fest du kannst,
eine Nacht dich in mich rammst.

Lasse uns nur einmal fliegen,
sehnlichst will ich bei dir liegen,
einmal spüren deine Nähe,
eh ich dich nie wieder sehe.

Geh nicht ohne mich zu lieben,
zeig es mir in deinen Trieben,
am Ende darfst du einfach gehen,
nur bitte lass mein Herz hier stehen.

© Amy Herzog

Ausgehungerte Lust…

Tief der der Nacht
erweckt er sie aus mitten
ihres wunderschönen Traumes
zieht sie mit einem sanften Kuss
auf ihren weichzarten Lippen
in seine Welt der Leidenschaft
und erhitzender Lust

Zwischen ihren Schenkeln
spürt sie ihn nah und warm
spürt wie an ihr seine Lust
sich steigert und wächst

Wie ein ausgehungertes Tier
entreißt sie ihm die Kleidung
umschlingt seine Hüften
und hegt Hoffnungslust
mit ihren Beinen

Gleich würde sie ihn spüren
seine harte Lust gleitet langsam
und sanft, doch immer in sie hinein
wildgeworden wird sie verrückt
kratzt und beißt sie braucht
es härter jetzt gleich
will sie ganz Sein

So stößt er immer tiefer
immer fester schneller und härter
in diese nasswilden Lüste
und knabbert und küsst
dabei sanft ihre Brüste

Spürt seine Gier
wie sie steigert sich an
noch schneller stößt er sie
zieht sie nah an sich ran
und bleibt still

Am Schlusse fühlt sie
sein zuckendes Zittern
im Saft dieser Liebe
sind sie verbunden
und schlafen ein
mit letztem Kuss

© Amy Herzog

Nah, so nah..

oh, fange mich auf…
vor augen wird mir schwarz
ich will dich fest, will dich spüren
in schwebender ohnmacht
lasse ich mich blind verführen
drücke mich an dich nah
so nah, so nah
falle ich

© Amy Herzog

Nehme dir…

mein verlangen nach dir
wird tiefer und tiefer
knabbernd an der lippe
kann ich nicht mehr
lasse mich nicht warten
und ich flehe dich an
ziehe mich zu dir
umklammere ich dich
küsse mich fest
nehme dir
was du willst
die ganze nacht

© Amy Herzog

Sehnsucht nach dir…

schau die Sehnsucht
zeigt voller Lust
sie saugt mich aus
ich kann nicht mehr
und auch nicht raus
im Dunkeln warte
bis das du kommst
und endlich nimmst
mich hier erweckst
aus dieser kraftlos
stillen Müdigkeit
für einen Moment
nimmst mein Leid
die Sterne zeigst
mir Leben reichst
lass mich spüren
wo bist du hier
ich will mit dir
verführt sein
bis ich war
dein

© Amy Herzog

Liebesspiel im Mondschein…

Wenn der Mond den Himmel küsst,
helle Sterne glänzen lässt,
steigt in uns die heiße Lust,
des Feuers kochendes Gelüst.

Enger rücken uns´re Schatten,
ihrer Sehnsucht überlassen,
nichts und niemand wird uns halten,
niemand kann uns noch abhalten.

Ergeben wir uns der Sehnsucht,
wagen wir auch keine Flucht,
berühren, lieben in der Nacht,
Schatten über uns nun wacht.

© Amy Herzog

atemlos, zitternd,
lustvoll und lodernd
hast du in mir
das feuer entfacht
lege mich nieder
und schenke mich dir
denn, du hast mich so
unglaublich hungrig gemacht

© Amy Herzog

Entführung…

Wenn du es willst,
dann sage jetzt nichts,
sei dir nur bewusst,
des totalen Verzichts.
Küsse mich ein Mal,
und komm in die Welt,
wo kurz du verlierst,
dein eigenes Wort.

Bist du gegangen,
wirst du dann entführt,
verbinde die Augen,
und seie vergnügt.
Mit Haut und Haaren,
gibst du dich mir hin,
dein eigener Wille,
er schwindet dahin.

Deine Lust wird bebend,
bis zum Ende getragen,
zu stöhnen beginnend,
wirst du es ertragen.
Als könntest du nun,
die Sterne berühren,
darfst du dich ausruhn,
nach heißen Gefühlen.

© Amy Herzog

Geweckt…

sanft verschlafen
wach ist sie
die augen noch verschlossen
ein kuss am hals
erregt wie nie
gefühle überschlagen
ist das erste was sie spürt
die eure lust so stählern
zwischen ihren beinen rasch
ihr immer näher rückt

© Amy Herzog

Verlangen nach dir…

unbeschreiblich
ist mein, verlangen
nach dein, bei dir sein
ich will, nein muss
sei ganz mein.
spüren will ich dich
nah bei mir
haut auf haut
ganz tief in mir.
zittern vor lust
schreien so laut
bändige mich, du musst
stillen diese lust.

© Amy Herzog

Vereinigung…

Ein Blick genügt, schon ist es geschehen,
in meine Gedanken dich eingeschlichen.
Tag sowie Nacht nur Sehnsüchtgiges denken,
so denk ich, könnt ich dich doch einfach packen.

Eine Berührung, ist einmal vergangen,
steigert in uns sogleich das Verlangen.
Spüren, berühren, mich zerrt es zu dir,
du und ich näher, wir werden zu wir.

Einen Kuss später, entfacht sind die flammen,
liegen wir da, ganz eng nun beisammen.
Die Körper umfasst und sinnlich geküsst,
stillen die Sehnsucht in tiefer Lust.

© Amy Herzog

Unsichtbar…

schnell
besetzt
aufgeblitzt
bunte lichter
immer näher
eingedrungen
das verlangen
atem rauben
hingegeben
keine gedanken
dir überlassen
hoch hinab
mich verdarb
wunderbar
unsichtbar

© Amy Herzog

Verführung…

schnelle verführung
sanfte berührung
irritiertes gespür
ich mich verlier
gedanken
wanken
ungewiss
ein genuss
gefühle beben
herzen schweben
augen schließen
dich sehen
verführen
fühlen
glühen

© Amy Herzog

Durst…

Grelles Licht
Umgeben von Dunkelheit
Kälte und Wind ohne Ton
Zittern am ganzen Körper
Innerliche Verbrennung
Starrer glasiger Blick

Suche dich!
Leise fauchender Atem
Trockene Lippen
Das Herz immer schneller
Schmerz überall
Beginnend zu rennen

Sehe dich!
Tausend Gedanken ohne zu denken
Auf der Suche nach Blut.
Habe dich!

© Amy Herzog

 

Sehnsucht…

Pochendes Herz,
Die Brust auf und ab,
Rasende Gedanken,
Den Hügel hinab.

Zitternde Kälte,
Die Augen geschlossen,
Verführung im inner’n,
Der Körper genossen.

Trockene Lippen,
Mentale Berührung,
So schnelle Atmung,
Gefühlte Entführung.

Verzweifelte Sehnsucht,
Der Herzschlag verstummt,
Die Augen geöffnet,
Das Wahre nun summt…

© Amy Herzog