Dein Rauch versetzt mich
nicht in Angst und Schrecken.
Sitzt neben mir, hältst deine Hände
um mich – ohne mich zu berühren.
Aber ich kann dich spüren!
Deine Kälte, Wärme, Nähe
zum Schweben führen…
Sieh mich an!
Ich habe keine Angst!
Komm ruhig näher.
Gemeinsam können wir
ein letztes Mal am Eis schlecken.
Niemals würde ich wollen,
dass du gehst, deine Anziehung
mich verlässt, dass du mich
des letzten Gefühls beraubst
und nur noch Hass hinterlässt..
Alle sehen nur dein Schlechtes,
doch ich sehe deine Schönheit,
deinen Großmut, deine Wärme,
und sogar deine Liebe,
die den Menschen nicht gut tut,
die sie nicht wollen,
nicht mit dir schweben
in deine leichte Welt…
Frei von Sorgen, Ängsten, Nöten.
Frei von beengten Zimmern,
in denen Menschen
nur einsam wimmern,
in der Ecke kauern,
sich verstecken
und sinnlos ums Überleben
kämpfen.
So oft hast du mich sanft berührt
Mich an die Tür deiner Welt geführt.
Gezeigt wie leicht der Weg mit dir.
Dein Gift der Wärme ruht in mir,
wartend, dass es Wirkung zeigt.
Wieder sanft sich nieder legt,
Schwärze meine Augen streift,
irgendwo das Neue reift.
Weit von allem Raum und Zeit.
Längst verließ sie mich,
die Angst vor dir.
Nur geblieben ist
ein leises…
Ich liebe dich.
© Amy Herzog

Der Rauch verliert hier seine Schrecken,
ich ahne das, was Du mir zeigst,
ich fühle Dich, selbst aus der Ferne,
das Schicksal, was Du für mich neigst…
© Maccabros 21.03.2016
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Schönes Gedicht. (In der zweiten Strophe ist ein Rechtschreibfehler: „Die sie sicht wollen…)
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Oh, ein doppeltes Dankeschön 🙂
Liebe Grüße
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Kein Problem. Liebe Grüße zurück. 🙂
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