Nach dem Regen kommt die Hoffnung…

Der Regen, der mich fest ergreift,
durchnässt unter sich stehen lässt,
in ungeschützter Einsamkeit,
bis der Gedanke mich verlässt.

Doch wie der Regen zu mir ist,
so rücksichtslos das Herz benetzt,
befreiend durch die Straßen rennt,
die Seele bis ans Ziel gehetzt.

Und wie die Wolken dankbar sind,
sie zeigen, wie sie sich verziehen,
am Ende doch die Sonne wärmt,
wovor die Seele nicht will fliehen.

Wie diese Sonne einmal lacht,
und nur für meine Schmerzen scheint,
wohl wissend, dass auch sie verlässt,
bis wieder Regen mit mir weint.

Der Regen, der mich dann ergreift,
der alles nur geschehen lässt,
doch weiß ich nun, die Sonne kommt,
und hält mit mir die Hoffnung fest.

 

© Amy Herzog

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