Wo

Wo. Ist. Die. Wärme. Fragst du jeden Abend bis zum Mond, sie hallt zurück. Die Schlampen lenken dich schon lange nicht mehr so gut vom Leben ab, wie es mal war. Am Ende des Tages schmiegst du dich an deine überschwappende Sehnsucht. Wo. Ist. Dieser. Körper. Der sich an deinen drückt, als gäbe es nur dich. Du nimmst diesen Körper mit all deinen Sinnen in dir auf, nimmst sie auf, umfasst sie mit deinen Armen so fest, dass es den Tod besiegt. Wo. Ist. Das. Leben. Das alltägliche, das in sich außergewöhnlich ist. Nicht frei von Hemmung, Angst, Schmerz und Zwang. Aber über allem schwebend, leicht. Losgelöst aus offenliegenden Herzen. Aufgefangen von der Weichheit ihrer Haut, gebettet im leidenschaftlichen Kuss. Wo. Ist. Die. Liebe. Die dir einfach nur die Hand hält, ganz egal wer du bist. Die dich überwältigt, dich am Boden hält, die höchste Wellen schlägt, ohne dich zu ertränken. Die dich endlich fühlen lässt, mit all deinen Sinnen funkenschlagend. Wo.

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