M.

Er denkt, dass ich notleidend wäre. Eine Frau in Nöten sozusagen. M. Und irgendwie bin ich das ja auch. Nun, meine kaputte Waschmaschine, die du dir anschauen möchtest, würde auch morgen noch ein undefinierbares Geräusch von sich geben und heute Abend werde ich sie sicher nicht mehr brauchen. Was ich aber brauche bist du, M. Dir das direkt zu sagen kommt aber nicht in Frage! Und deshalb ist meine Waschmaschine kaputt, heute, fast schon mitten in der Nacht. Und weil ich eine Frau in Nöten bin, fährst du die sechzig Kilometer, um dir dieses Geräusch morgen anzuhören, dann, wenn ich die Waschmaschine tatsächlich irgendwie brauche. Für den Moment, M., brauche ich dich. Nähe. Körper. Wärme. Und du bist da.

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