So endet das Theaterstück…

Der Mund nicht mehr zu sprechen wagt,
welch Schmerz an meiner Seele nagt,
versinkt die Hoffnung tief im Meer,
so kalt, verlassen, einsam und leer.

Das Herz, das in der Mitte bricht,
die Scherben löschen leis‘ das Licht,
am Grund des Meeres ganz allein,
schlafen die Tränen einfach ein.

Kein Atemzug, kein letztes Wort,
die Liebe treibt an diesem Ort,
mein Herz, es bleibt verstummt zurück,
so endet das Theaterstück.

 

© Amy Herzog

Ein Kommentar

  1. Mein „Gefällt mir“ ist ehrlich, wie immer, liebe Amy. Das Gedicht ist wunderschön. Dass mein Votum in mir nun doch eine Zwiespältigkeit zurückgelassen hat, liegt an der tiefen Traurigkeit, die aus Deinen Versen spricht.

    Traurigkeit kann manchmal gut sein. Ich weiß. – Ich bitte aber für Dich, dass sie nicht Resignation wird. Es ist wirklich „nur“ eine Bitte, aber eine große, die für Dich in mir lebt und leben bleibt.

    Ganz liebe, sternflüsternde Grüße!

    Gefällt mir

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