Ich wünschte…

Ich wünschte sie immerzu spüren zu können,
die Sterne, die wärmend mir schenken ihr Licht,
bei Tag und bei Nacht zu kurz konnt‘ ich sehen,
denn Augen, die funkeln, bei mir scheinen nicht.

Ich wünschte sie immerzu spüren zu können,
die blühenden Äste, die zärtlichst berühren,
sie schenken geborgen und sicher den Winter,
umarmen so fest, um im Sommer zu glühen.

Ich wünschte sie immerzu spüren zu können,
die Seele des Waldes, den Schatz ich verlor,
die Karte, die mir diesen Pfad noch erhellt,
sie wohnt nur noch leise im Herzen und Ohr.

Ich wünschte sie immerzu spüren zu können,
doch müde vom Hunger der Sehnsucht erlag,
mein Herz dieser Suche nach Ästen und Licht,
zu tief in den Wäldern der Stern sich verbarg.

 

© Amy Herzog

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