Sterne

Sonnenuntergang

Dem Sonnenuntergang aber
sende ich meine Liebe
und so fürchte dich nicht
vor deiner Dunkelheit, Liebster
wo doch die Liebe in diesem Licht
bis zum Aufgang für dich scheint

Und ich wärme deine Dunkelheit
in dieser wolkenlosen Nacht
nehme sie mit zu mir nach Haus
so sende ich dem Sonnenaufgang
die Sterne, die ich darin zählte
und deine Kälte, die ich wählte

Dann morgen wird es regnen
doch fürchte nicht dem Ertrinken
aus unseren Poren tropft die Liebe
in der wir, wenn die warme Sonne
unsere müden Augen verschließt
wolkenzart gebettet versinken

© Amy Herzog

Träume beweinen.

Wolltest du einmal meine Sprache lesen,
dann würdest du meine Träume verstehen,
und würden dann meine Worte verstanden,
würden sie nicht mit dem Restwind verwehen.

Wolltest du einmal zu den Sternen blicken,
könntest du meine Fragen dort sehen,
sie strahlen und schreien bei Tag und Nacht,
doch möchtest du an ihnen nur vorbei gehen.

Wolltest du einmal meine Liebe hören,
und dich nicht verhüllen im Schweigen,
dann könnten wir mit den Träumen reisen,
und ich müsste sie nicht weiter beweinen.

 

© Amy Herzog (17.12.2015)

Blind…

Tränen brennen auf der Wange,
Scherben fallen viel zu laut,
weiß und starr sind meine Wände,
kalter Staub liegt auf der Haut.

Niemand kann das winseln hören,
jeder flieht in seine Welt,
bunte Lichter wahren Scheine,
nur nicht den der wirklich zählt.

Drückt der Staub zur Erde nieder,
überhört den lauten Knall,
Regen nährt das falsche Leben,
und ich reise ins Sternenall.

 

 

© Amy Herzog

Nachthimmel…

sterne blicken
hinter zarten Wolken hervor
im kühlen Wind tanzen kleine Regentropfen
klopfen sanft an mein Fenster
bevor ich am hektischen Tage ihre Lieder
nicht mehr spielen hören kann…

© Amy Herzog

Wolkenschlaf..

Wenn ich in den Wolken schlafe,
zeichne ich die Zukunft auf,
und am Abend in den Sternen,
blicke nur, mein Schatz, hinauf.

Tausend Sterne formen Bilder,
wie sie unser Leben zeigt,
die zwei Herzen in der Mitte,
mit dem Traum zum Himmel steigt.

Unser Traum, er bleibt unendlich,
wie die Liebe uns einst traf,
und am Abend in den Sternen,
wiegen wir uns in den Schlaf.

© Amy Herzog

Hoffen auf ein Wunder…

Und ich warte auf ein Wunder,
wo der Kampf sich ein mal lohnt,
auf ein Leben nach den Stürmen,
wie das Licht im Herzen wohnt.

Und ich warte auf ein Wunder,
an der Hand so fest mein Glück,
wo die Blicke Richtung Zukunft,
nicht mehr blicken nur zurück.

Und ich Blicke auf ein Wunder,
nah dem Meer und doch zu fern,
doch ich hoffe auf das Wunder,
tränenlos mit Blick zum Stern.

© Amy Herzog

In der Wüste…

Einsam ging ich durch die Wüste,
schrieb im Sand „ich liebe dich“,
hoffnungslos verging die Nacht,
doch unerwartet fand ich mich.

Einsam ging ich durch die Wüste,
und fand darin dein blaues Meer,
traf dein Blitz in meinem Herzen,
Liebe – doch sie trägt sich schwer.

Einsam ging in durch die Wüste,
wenn das Schweigen mich geleit,
genügt ein Blick in deine Sterne,
wo Zweisamkeit mein Herz befreit.

© Amy Herzog

In meinem Traum..

So fiel ich tief in einen Schlaf,
worin ich tausend Träume traf,
von Sternenlicht um Wolkenbank,
und in des Herzens Arme sank.

So träume ich durch einen Traum,
zuweilen glaube ich ihn kaum,
doch lebe ich im hier und jetzt,
und träume all das bis zuletzt.

So sitz‘ ich auf der Wolkenbank,
und trink der Wolken Liebestrank,
verweil‘ im Sternenlichte warm,
solang ich sink‘ in deinen Arm.

So wenn der Morgen aufgewacht,
mein Herze dennoch weiter lacht,
denn führt der Sternenweg zum Traum,
und schafft für meine Liebe Raum.

© Amy Herzog

Nur der Winter weiß um meine Sehnsucht…

Blaue Augen funkeln nicht im Schwarzen,
wenn der Stern des Himmels mit mir litt,
durch die Schleifen meiner tiefen Liebe,
doch mein Herze pocht mit jedem Schritt.

Und fortan kennt auch nur der graue Nebel,
streichelt sanft im Walde mein Gesicht,
Blicke schweifen schweigend über Berge,
wie an deinem Blatt mein Traum zerbricht.

Nur der Winter weiß um meine Sehnsucht,
wie der schwere Schnee im Fluss versinkt,
fahre leise durch des Glaubens Nächte,
bis mein Herz von deinen Tränen trinkt.

© Amy Herzog

 

Oh, sag mir…?

Oh, sag mir müder Wind,
in welchen Zeiten schlagen Wellen?
Wenn du wanderst durch die Wolken,
werde ich daran zerschellen?

Oh, sag mir trübes Licht,
wirst auch du die meine Welt erhellen?
Wenn ich blicke in die Zukunft,
bleiben es Gedankenzellen?

Oh, sag mir kleiner Stern,
der du einsam mein Gesichte trägst.
Wirst du heller strahlend lächeln,
während du die Wellen schlägst?

© Amy Herzog

Frei..

Dort stürze ich ins Leben,
das mir den Wind geraubt,
erdrückt von tausend Tränen,
doch nur dem Traum geglaubt.

So träume ich die Zukunft,
und kann sie doch nicht sehen,
sie schläft in tausend Sternen,
und wird einfach geschehen.

Doch träume ich zum Ende,
als trägt mich kurz der Wind,
könnt ich die Sterne sehen,
und frei sein wie ein Kind.

© Amy Herzog

Sternenwege..

Unter abertausend hellen Sternen,
da reise ich durch viele kleine Zellen,
und lausche tief in eine dunkle Stund,
welch Sehnsuchtsfragen sie mir stellen.

Unterm Monde scheine ich zu klein,
so unsichtbar bin ich doch in der Zeit,
doch auch in diesen Zellen stets allein,
als wär der Weg zum Traume viel zu weit.

Unter abertausend hellen Sternen,
da lausche ich auch deinem Atem hier,
im hellen Schein erspüre ich den Weg,
zum Traum aus meinen Zellen zum Wir.

© Amy Herzog

 

Haltender Mond…

Und wie meine Seele in der Dunkelheit,
verzweifelt versucht die Liebe zu finden,
doch trägt mich die Sonne zu kurze Zeit,
und der Mond kann Herzen nicht binden.

Und wie mein Flüstern dein Gehör sucht,
so bleibt meine Stimme längst verstummt,
das Herz noch in jeder Nacht Sterne bucht,
doch jeder Wunsch nur in der Ferne summt.

Und wie meine Hände deinen Halt suchen,
wo doch die Sonne an jedem Tag untergeht,
so könnte ich niemals den Mond verfluchen,
ist er doch der Haltende, der mit mir fleht.

© Amy Herzog

Sinnverhext…

Gespeist die Sinne in der Tiefe,
als wenn ich lautstark danach riefe,
doch bleiben Worte mir nicht frei,
weil’s noch verhext im Innern sei.

Vertraut wohl noch im Angesicht,
im Sinnenrausch der Liebe spricht,
verzaubert bloß in weiter Fern,
der fremde glühendheiße Stern.

Ergeb‘ ich mich in dieser Pracht,
gar wundervoll verheißte Nacht,
der Duft des Donners hält zu fest,
und sinnverhext nicht gehen lässt.

© Amy Herzog

Ich wünschte…

Ich wünschte sie immerzu spüren zu können,
die Sterne, die wärmend mir schenken ihr Licht,
bei Tag und bei Nacht zu kurz konnt‘ ich sehen,
denn Augen, die funkeln, bei mir scheinen nicht.

Ich wünschte sie immerzu spüren zu können,
die blühenden Äste, die zärtlichst berühren,
sie schenken geborgen und sicher den Winter,
umarmen so fest, um im Sommer zu glühen.

Ich wünschte sie immerzu spüren zu können,
die Seele des Waldes, den Schatz ich verlor,
die Karte, die mir diesen Pfad noch erhellt,
sie wohnt nur noch leise im Herzen und Ohr.

Ich wünschte sie immerzu spüren zu können,
doch müde vom Hunger der Sehnsucht erlag,
mein Herz dieser Suche nach Ästen und Licht,
zu tief in den Wäldern der Stern sich verbarg.

 

© Amy Herzog

Wolkenschwere Nacht…


Der Himmel war zu Wolkenschwer,

er zeigte Mond und Sterne nicht,

die Träume waren dort gefangen,

wo ohne Licht mein Herz zerbricht.

 

Die Wolken fallen mit dem Morgen,

der Traum im Regen nun entwich,

denn Sterne sind im Tag verborgen,

mein Herz weint darum bitterlich.

 

Und Stunden rennen mit dem Tag,

wo jeder Tropf in Hoffnung weint,

so hält mein Herz nun daran fest,

dass dieser Traum heut Nacht erscheint.



© Amy Herzog

Ewige Nacht…


Und wir begrüßen diesen Tag,

so schnell er für uns auch vergeht,

und springen wir über den Rand,

der Welt, wo uns der Wind verweht.

 

Der Wind, er weht uns in die Nacht,

und diese auch zu schnell vergeht,

doch liegt für uns der Zauber dort,

wo für uns diese Welt still steht.

 

Und so verbleiben wir bei Nacht,

denn diese Zeit verweht kein Wind,

mein Herz verbleibt in deinem Arm,

dort wo wir zwei zusammen sind.



© Amy Herzog

Nicht allein…

Mit dem letzten Wind getanzt,
in lauer Frühlingsnacht,
so ward mir noch der Hof gemacht,
doch bin ich aufgewacht.

Verlies mich doch die Träumerei,
ließ mir die Stille da,
das Haar doch noch im Winde weht,
der Traum, er lebte wahr.

Entgegen blicke ich dem Mond,
ein Lächeln sei noch sein,
und fühle ich fortan bei Nacht,
im Mondlicht nicht allein.

 

© Amy Herzog

Sternentraum…

Ein Flug zum Himmel hoch hinauf,
die Wolken küssen im Sonnenlicht,
dort schmiege ich mich sanft hinein,
mein Herz sieht dort nur dein Gesicht.

Doch bricht die tiefe Nacht hinein,
und Wolkenlos fall‘ ich samt Herz,
so kalt und dunkel mich umwirbt,
der tiefe dunklere Seelenschmerz.

Ein Schweben zu den Sternen bleibt,
dort wo meine Erinnerungen liegen,
der Schmerz der Nacht nun innewohnt,
werd‘ ich mit Sternenträumen fliegen.

 

© Amy Herzog

Freudentränen…


Die Nebelschwaden zieh’n vorbei,

der Himmel strahlt und scheint,

bei Nacht in tiefes schwarz getränkt,

im Bild der Traum erscheint.

 

Milliarden Sterne funkeln hell,

im Traum klopft Regen an,

das Glück blüht in der Wolke auf,

dass sie nur weinen kann.

 

Der Nachtwind trägt die Wolke fort,

ein Herzgeschenk von mir,

die Freudentränen hält sie fest,

und regnet sie bei dir.



© Amy Herzog

Grüner Garten…


Am Himmel leuchtet hell ein Stern,

doch bin ich hier allein,

die Nacht, sie ist noch viel zu jung,

ein Traum aus hellem Schein.

 

Die Welt, sie liegt so weit entfernt,

doch riech‘ ich schon das Grün,

der Garten, ein Geschenk zur Nacht,

dort wo Gefühle blüh’n.

 

Tiefer taucht die Nacht ins Schwarz,

der Stern, er wird nicht warten,

ich reiche meine Hand und flieg,

in traumhaft grünen Garten.

 



© Amy Herzog

Sternschnuppenmacht…

Schlaflos flossen die salzigen Tränen,
bis halb zwei in die Tiefen der Nacht,
sie tanzten im Schein von Sternen und Mond,
und wünschten sich die Sternschnuppenmacht.

Die Tränen glitzerten heller und heller,
und es wurden alle Himmelslichter berührt,
der Wunsch dieser Seele so unendlich stark,
dass jede kleinste Sternschnuppe spürt.

So schossen am Himmel die Lichter umher,
und ich, ich schlief langsam ein,
der Wunsch hat die endlose Reise begonnen,
und wird irgendwann Erfüllung sein.

 

© Amy Herzog

Für ein wenig Mut…

Wir nennen es das Paradies,
die Träumer, die das Glück verließ,
ich hörte, für ein bisschen Mut,
wird dort drüben alles gut.

An Tränen können wir nicht denken,
sollen die Sterne einfach lenken,
und die Ewigkeit uns buchen,
während wir das Glück versuchen.

Wir werden unser Eis zerbrechen,
wenn wir raus auf Meere stechen,
Wolken sehen und sie lieben,
Strand und Pech nach hinten schieben.

Einfach gehen, dabei schweigen,
für uns fiedeln leise Geigen,
der neue Tag am neuen Ort,
finden wir uns wieder dort.

Das Leben hier im Rauch und Wein,
wir sehen nichts, doch nicht allein,
danach der Morgen – alles gut,
und all das für ein wenig Mut.

 

© Amy Herzog

Lebenszeit…


 

Was ist schon Leben und was ist die Zeit,

Wenn das Grün uns viel zu weit fern liegt,

Wenn die schreiende Sehnsucht hier auf der Welt,

Für unsere Herzen noch zu schwer wiegt.

 

Wo sind denn hier nur unsere Träume,

Sie sind viel zu weit weg in den Sternen,

Sag, was muss passieren, damit wir ihnen nah sind,

Sag, müssen wir zwei zuerst sterben.

 

Als sei unsere Lebenszeit ewiges warten,

Und irgendwann kommen wir oben an,

Irgendwann werden die Wolken uns tragen,

In die Sterne, wo der Traum im Garten begann.

 

Und wenn unsere Lebenszeit aufgebraucht ist,

Dann zeigt sich uns der geheime Garten,

Der Garten, der nicht existiert auf der Welt,

Darauf müssen wir dann nicht mehr warten.

 



© Amy Herzog

Brief ohne Empfänger…

Jetzt sitze ich hier mit einem Stück Papier,
und schreibe dir meine Worte darauf,
ich blicke noch einmal kurz in die Sterne,
und schicke sie dir sogleich hinauf.

Da flackert hinter mir noch meine Kerze,
und mir wird mit einem Schrecken bewusst,
so viele Worte hab ich dir niemals gesagt,
ich hab’s leider nicht eher gewusst.

Doch zu den Sternen geht nie ein Bote,
meine Worte kommen bei dir nicht mehr an,
und jetzt sitze ich hier mit meinem Papier,
und den Worten, die ich dir nicht sagen kann.

 

© Amy Herzog

Geheime Träume…

Draußen wird es langsam dunkel,
der Mond bald hoch am Himmel steht,
der Winter bringt die kühle Nacht,
der Wind durch unser Haar kurz weht.

Wir blicken zu den Sternen auf,
der Traum fließt in die Herzen rein,
und liegen in getrennten Betten,
doch fühlen uns nicht mehr allein.

Die Stunden zieh’n an uns vorbei,
und heller scheint der Mondenschein,
von was wir nun beginn‘ zu Träum‘,
das bleibt im Herzen nur geheim.

 

© Amy Herzog

Ich folge dir…

Richtungen…


Wie du gehst und dich bewegst,

Immer weiter in Richtung vorbei,

In meinem Herzen die Rätsel legst,

Wär ich doch nur wieder frei.

 

Seist du meine Mitte, mein Licht,

Weil mich ein Augenblick verirrte,

Die deinen Worte trinke ich nicht,

Weil es doch nur das Hirn verwirrte.

 

Ehe die Nacht vom neuen beginnt,

Gehe ich in Richtung ungeschehen,

Mein Herzblut nur noch kurz gerinnt,

Und Gefühle mit den Stürmen verwehen.

 

© Amy Herzog

könnte ich…


Käme ich an leuchtende Sterne heran,

Ich würde sie mit Worten schmücken,

Sie füllen mit Wärme und dir überreichen,

Füllen die kaltschwarzen Herzenslücken.

 

Doch bin ich hier viel zu klein für dich,

Und kann die größten Worte nicht Formen,

Ich würde dir malen, was immer du träumst,

Gar laufen zu dir über abertausend Dornen.

 

Würde wachsen, gedeihen, bis hoch zum Himmel,

Für dich suchen und fangen die Worte,

Sei mir der Weg auch noch so beschwerlich,

Ich gehe weiter, bis zum allerletzten Orte.


© Amy Herzog

geweckt…

Sanft prasselt der Regen draußen in das sattgrüne Gras, er flüstert leise durchs offene Fenster, streichelt mich im Traum, reicht mir eine windige Hand und begleitet mich aus dem Schlaf, in die Stille Welt, die nur noch kurz vom Mond erhellt, die ersten Federn durch die Lüfte wirft und im Takte schwebend Musik spielen lässt, die so beruhigend mit der Seele spielt, dass sie denkt noch zu träumen…

Salzlose Sterne…

sternenregen wie tränen
aus erkenntnis und salz
auf meiner seele leben
dunkel in dem keller
an dem träume fehlen

verschüttet unter lieben
gift benetzt die lippen
feuerrot und wagen es
kämpfen nicht zu sprechen
lechzen nur nach leben
und salzlosen sternen

© Amy Herzog

Unterm Nachthimmel…

in Windstille
scheinen zwei Sterne
auf schlafende Tannen
fern singen Katzen
ihr Nachtlied
für uns
treibt
uns zusammen
sehnsüchtiges jaulen
unterm Nachthimmel tanzen
enden wir im Kuss

© Amy Herzog

Seelenmusik…

die hellen sterne
der volle große mond
regenworte summen aus der ferne

der wind
trägt deine worte
flüsternd näher zu mir, mild

summt und rauscht
trommelt sanfte regentropfen
gegen fenster, meine seele lauscht

immer lauter
erklingen deine worte
in meine seele, immer tiefer

werden tiefer
deine worte zur melodie
singend in mir die seelenlieder

langsam schlafen
geborgen in deiner musik
lassen die stürme in mir ruhen

© Amy Herzog

Sternenseele…

lauwarme Nacht
vom grauen Rauch umhüllt
in der Ferne die Sterne
der Mond, der
über mich wacht

ein Stern
funkelt klar
in der dunklen Pracht
fühle ich nah
deine ferne Seele
sie scheint hell
ich bleibe erwacht

bis die Zeit
kühle Morgenluft weht
die Sonne den Stern
verblassen lässt
und deine Seele
unsichtbar macht

© Amy Herzog

Sternenschein!

Sternenstaub
glänzend weich
auf deiner Haut.
– strahlst!

Du Schönheit
in mein Herz,
lässt mich fühlen
meinen Schmerz.

Hoch im Himmel
– unerreichbar!
Bin ich für dich
zu unscheinbar.

Auf der Erde
blicke ich auf
zu dir, zu den Sternen.
Hier auf Erden
müsste ich sterben!

Um dir nah zu sein.
Du Schönheit – hoch oben,
weit entfernt im
Sternenschein.

© Amy Herzog

Unterm Sternenhimmel…

Liegend im Gras

Die Sterne funkeln

Doch ich friere, zittere gar

Erst als ich dich

Auf mich zukommen sah

Wurde mir klar

Dass du es bist

Der hier gleich liegt

Mich wärmt

Und Arm in Arm

Mit mir Liebeslieder singt

Dein Feuer

Die glänzend kühle ganze Nacht
Liege ich mit Träumen wach
Zeichne Bilder in die Sterne
Berausche mich an ihrer Pracht

Durch die Sterne kann ich sehen
Fühlen wie du Funken sprühst
Nur alle sehen kleine Flammen
Doch spüre ich das Feuer groß

Lass uns nur durch Nächte reisen
Wein und Leidenschaft verspeisen
Schwimmen durch die schwarzen Meere
In Liebe unser Leid vertreiben

© Amy Herzog

In der Nacht…

In der Nacht
bricht der Nebel herein

Die Flüsse rauschen
und springende Frösche
quellen leise empor
im weißen Nebelschein

Weiße Glückseelen singen
lieblich klingende Lieder
und tanzen sanft
in uns herein

Sterne glitzern
wie Saphire
klimpern für uns
in unseren Herzen
die hohen Töne
der Klaviere

Unterm großen Mond
halten wir uns fest
im Schein, in der Nacht
im Traum bis der Tag
uns erwacht

© Amy Herzog

Stadtenge

Wo sind sie,
die Sterne?

Wann funkeln sie
dort oben in der Ferne?

Das Laut vertreibt
das Licht verschlingt,
zwischen grauen Mauern
eingezwängt.

Lass sie fallen,
reiche Luft.

Beschleicht das Land,
des ländlich Duft.

In nächster Nacht
da strahlen sie,
die Sterne hoch
so hell wie nie.

© Amy Herzog