Am Felsen im Meer..

Als die Sonne den Sand küsste,
glaubte ich zu träumen.
Mein Blick vom Meere zur Küste,
konnte nichts versäumen.

Wie ich am starken Felsen lehnte,
sog mich der deine Kuss.
Wonach mein ganzes Leben sehnte,
dem ich nun folgen muss.

Sanft lag ich auf deinem Grunde,
gar leer und dunkel-kalt.
Doch küsste ich die Herzenswunde,
und gab dem Felsen Halt.

Als der Mond das Wasser küsste,
tauchten wir dann auf.
Unser Kuss doch brannte Lüste,
und nahmen ihren Lauf.

Doch der Mond wollt schlafen geh’n,
so trieben wir dahin.
Mein Traum, er würd im Wind verweh’n,
doch gab er uns den Sinn.

Und als die Lichter wieder küssten,
wir würden weiter Träumen.
So wie wir von der Zukunft wüssten,
am Strand gab’s kein versäumen.

© Amy Herzog

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