Richtung…

Schreien in die selbe Richtung,
schlagen unsere Herzen gleich,
graben selbst die tiefsten Löcher,
schweigen wie ein Fisch im Teich.

Worte fliegen um Gesichter,
Fetzen bleiben stumm bedeckt,
schlafen mit den hellen Augen,
wünschen, dass uns einer weckt.

Irren lautlos durch die Straßen,
winken trüb dem richtigen Weg,
fügen uns den eigenen Löchern,
schleichen einsam dem Abweg.

Schreien in die selbe Richtung,
sind es tausend Löcher wert?
Unsere Seele schläft in Fetzen,
wo sich unser Herz noch wehrt.

 

© Amy Herzog

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