Freude

Unwirklich wirklich unauffindbar..

Ein neues Bild fand ich, fand mich
wie ein Moment der Freude
flüsternd in Gedanken – dich
und riss mich doch in Stücke

Atme weder ein noch aus
wie Blut drückt durch die Kehle
und starr‘ ich mich zum Spiegel ein
weil ich dein Herz noch fühle

Fand ich zwischen tausend Welten
eines nur, doch war allein
und war es Freude, wahrhaft Freude
schmecktest du wie süßer Wein

© Amy Herzog

Für meinen Liebsten..

Ein jeder Tag mit dir ist wertvoll,
doch heut‘ wo dein besonderer ist,
da singt die Eule noch viel lauter,
weil du in meinem Leben bist.

Ich denke an die deine Freude,
die du heut hast mit mir geteilt,
bis in die Zukunft und noch weiter,
du fest in meinem Herzen weilst.

Doch heute, da ist dein Geburtstag,
die Eule fliegt schnell auf dich zu,
sie singt ein Lied von Glück und Liebe,
und lässt dich damit nie in Ruh.

 

 

© Amy Herzog

Liebes-Macht…

Die Ruhe in den Augen weilt,
dort wo dein Lächeln heller strahlt,
der Duft durch Herbstes Blätter weht,
und für mich grünste Wälder malt.

Die Wärme in dem Herzen liegt,
wo nur für mich dein Lied erklingt,
ein Tanz durch diese Sommernacht,
die größte aller Freuden bringt.

Das Leben durch die Seele springt,
ward ich aus meinem Traum erwacht,
wie ich dort einst im Dunkeln lag,
dort atme ich die Liebes-Macht.

© Amy Herzog

Freudentränen…


Die Nebelschwaden zieh’n vorbei,

der Himmel strahlt und scheint,

bei Nacht in tiefes schwarz getränkt,

im Bild der Traum erscheint.

 

Milliarden Sterne funkeln hell,

im Traum klopft Regen an,

das Glück blüht in der Wolke auf,

dass sie nur weinen kann.

 

Der Nachtwind trägt die Wolke fort,

ein Herzgeschenk von mir,

die Freudentränen hält sie fest,

und regnet sie bei dir.



© Amy Herzog

Unbedachte Worte…

Zu unbedacht herum gemacht,
mit Worten durch die ganze Nacht,
da hinten noch verstohlen lacht,
hier vorn schon steht mit seiner Macht.

Steht stramm gebunden an der Wand,
treibt mich bis an den dunklen Rand,
ich seh‘ zuweilen gar kein Land,
vor allem, weil ich Freude fand!

Das Wort zieht mich von Innen aus,
lässt die Gefühle strömend raus,
bin ich zwar sicher in dem Haus,
doch zucke wie ne kleine Maus.

Und es kann die Ängste sehen,
kann durch sich Gefühle fühlen,
das Wort, es kann im Innern wühlen,
und mich am Ende doch abkühlen.

 

© Amy Herzog