Traumwelt

Bühne hinter Gittern

Meine Bühne hinter Gittern
würde noch zittern
wär‘ ich’s nicht schon längst gewohnt

Der Sommer küsst
und so müsst ich’s erwidern
hinter Lächeln, hinter Liedern
geht mir der Atem aus

Schatten Winter ist allein
stürme, kreische, krieche, Schlaf
wart‘ ich träum dir nach
allein

Meine Bühne hinter Gittern
würde verbittern
wär‘ ich’s nicht schon längst gewohnt

© Amy Herzog

Wolkenschlaf..

Wenn ich in den Wolken schlafe,
zeichne ich die Zukunft auf,
und am Abend in den Sternen,
blicke nur, mein Schatz, hinauf.

Tausend Sterne formen Bilder,
wie sie unser Leben zeigt,
die zwei Herzen in der Mitte,
mit dem Traum zum Himmel steigt.

Unser Traum, er bleibt unendlich,
wie die Liebe uns einst traf,
und am Abend in den Sternen,
wiegen wir uns in den Schlaf.

© Amy Herzog

Traumwelt…

Mein Herz zerbricht
Ich laufe auf Scherben
Am Tage, im hellen Licht
Spüre ich deine Lügen
Sie lassen mich sterben

Wenn die Dunkelheit spricht
Wird mein Körper ermüden
Eine Träne tropft vom Gesicht
Dann schlafe ich langsam ein
Und vergesse all die Lügen

Erfüllt ein Lächeln mein Gesicht
Sind meine Augen geschlossen
Fort ist der Weltschmerz
Noch bis zum hellen Morgen
Spüre ich kein Scherbenherz

Abseits der grausamen Welt
Ist mein zerbrochenes Herz
In meiner glücklichen Traumwelt
Bis der Morgen wieder erhellt

© Amy Herzog