Schlussendlich..

Ewigkeiten sind vergangen,

Nebelschwaden ziehen vorbei,

und die Seele liegt in Ketten,

wann nur bin ich endlich frei?

Ist die Kehle fast vertrocknet,

und ich sah ein Leben zieh‘n,

welches ich nie leben würde,

also begann ich zu flieh‘n.

Auf der Suche nach der Sonne,

war ich fast schon endlich da?

doch das Leben rannte hinten,

und schlussendlich ist es nah.

(C) Amy Herzog

2 Kommentare

  1. Das Gedicht beschreibt ein Rennen: Das Leben zunächst unendlich weit weg, dann zieht es vorbei, bis es schließlich überholt wird. Es ist also immer ein Punkt weg und doch die Hoffnung, es ist nahe. Ich frage mich: Ist das Leben ein Alibi, ist es ein deus ex machina oder ist es ein Schlusspunkt allen Strebens?

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