Liebe

in Blicken gefangen…

in den netzen deiner blicke
bin ich wie von dir gefangen
geborgen wohl in deinen armen
lasse ich mich langsam fallen

sehe ich in braunen augen
nur scheinende unendlichkeit
doch lasse mich nur weiter fangen
vergesse einfach alle zeit

kannst du meine sehnsucht stillen
mich tiefer in den strudel führen
bis uns’re seelen sich vereinen
samtweich meine lippen küssen

© Amy Herzog

ruhige Nacht…

*

Weiße leichte Federn

Tanzen durch die Nacht

Kühl der sanfte Wind und klar

Singt ein Uhu sein Lied

Und die Sterne glänzen

Funkelnd auf mich hinab

*

Genieße ich die Ruhe

Das menschenleere schwarz

Lausche nur in diese Stille

Trägt mein Lied der Wind

In dein schlagend warmes Herz

Wo wir zwei zusammen sind

*

Seelendieb…

Unter blauem Mond
Träumen meine Schreie laut
Im See der grell erwachten Liebe
Voller Sehnsucht nach
Deinem Haupt

Doch fing ein Dieb meine Seele
Und ich wurde stumm
Drum hoff ich leise
Nacht für Nacht, dass du
Mein Dieb, die Schreie
Nicht überhörst

Zurück zu mir kommst
Wenn der Mond wieder scheint
Mein Herz noch stumm weint
Und du vom herzlosen Dieb
Zu meinem Retter wirst

© Amy Herzog

Herbstliche Herzenswärme…

In herrlich herbstlicher Abendluft
Zieht sanft vorbei beflügelnder Duft
Trägt flüsternd meinen warmen Gesang
In deine Arme, wärmt dich mein Klang

Aus der Ferne unter den Sternen
In dieser klaren kühlen Nacht
Wärmen dich die singenden Gedanken
Die mit dem Wind leis‘ zu dir schweben

Hören wir gemeinsam Lieder
Lassen uns in grünen Wiesen nieder
Blickend zu dem hellsten Stern
Sind wir uns nicht mehr allzu fern

Spüren wir die Herzenswärme
Hier unterm leuchtend roten Bäume
Spüren keinen schmerzend Stich
Sei nur gewiss, ich denk an dich

© Amy Herzog

Seelenmusik…

die hellen sterne
der volle große mond
regenworte summen aus der ferne

der wind
trägt deine worte
flüsternd näher zu mir, mild

summt und rauscht
trommelt sanfte regentropfen
gegen fenster, meine seele lauscht

immer lauter
erklingen deine worte
in meine seele, immer tiefer

werden tiefer
deine worte zur melodie
singend in mir die seelenlieder

langsam schlafen
geborgen in deiner musik
lassen die stürme in mir ruhen

© Amy Herzog

Melodie deiner Worte…

immer wenn die nacht einbricht
im mondschein deine stimme spricht
schwebe ich langsam in traumwelten
wartend in weichen schaumwolken

auf die melodie in deiner stimme
streift die musik durch meine seele
beschwingt im sanften geigentraum
tanzen wir ohne zeit und raum

die nacht vergeht von diesem ort
so tanzen wir zum letzten wort
die sonne steigt am himmel auf
der traum, er wandert mit hinauf

© Amy Herzog

Warmer Sommerabend…

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am Sommerabend
sind wir von Ruhe erfüllt
in der Wärme der Sonne
liegend in den Armen
geborgen eingehüllt

hand in Hand
sitzend auf der Bank
schließen die Augen
spüren den Wind
sanft wehen

näher unsere Lippen
im sinnlichen Kuss versinken
im braun deiner Augen
kann ich deine
liebe sehen

© Amy Herzog

Schattenwellen…

Schattenwellen
spiegeln sanfte Küsse
musizierend durch tiefe Täler

Fliegend durch Lüfte
zum goldtrinkenden Mond
tieftauchend in Flüsse

Rasten in Sonnen
tanzen langsam zur Musik
voll Wonne in Liebe

© Amy Herzog

Sie…

volltrunken
von ihrem Licht
– kein Fluss
wird mich ertränken
solang wir gemeinsam
– in Liebe
darauf tanzen

© Amy Herzog

Kuss…

Warmer Regen
Nieselt auf uns hinab
Hand in Hand gehen wir lachend
Die hellgrüne Wiese bergab

Suchend nach Schutz
Unterm blühend großen Apfelbaum
Fallen wir hinein in Gefühle
Als seien wir in unserem Traum

Verbunden tiefe Augenblicke
Verlieren wir uns hier im Sommer
Berühren, zärtlich, sinnlich, liebend
Der Kuss währt ewig miteinander

© Amy Herzog

Loyal…

Ich werde nicht gehen

Wohin das Leben auch führen mag
Werde ich loyal an deiner Seite stehen
Wohin dein Weg auch gehen will
Werde ich wartend bleiben

Nichts wird passieren können
Was mich zum Gehen bewegt
Du kannst auf mich zählen

Was auch immer
Ich werde da sein
Einmal wichtig
Wirst du immer wichtig sein

© Amy Herzog

Braune Augen…

Braune Farben tanzen wild
Auf weich-weißem Sand
Treiben mich in den Wahnsinn
Bis nah an den Rand

Dein Braun
So glänzend, lieblich, sanft
Doch manchmal auch
Ganz wutentbrannt

Freudenstrahlen
Sind hell erleuchtet
Seh ich darin
Was Liebe bedeutet

Nachts, taucht ein
Das Schwarz ins Braun
Und Leidenschaft
Beginnt zu schau’n

Am Ende ist dein Schwarz bedeckt
Der Weiße Sand vom Wind verweht
Träumend leuchtet nun dein Braun
Schlafend, bis die Nacht vergeht

© Amy Herzog

Nur Chemie…

Nichts weiter als Chemie,
Gefühle aus der Biologie.
Wenn Monoamin, Dopamin,
Noradrenalin und Serotonin
miteinander spielen wollen,
dann sind Gefühle im Kommen.

© Amy Herzog

Gevatter Tod…

HASS! HASS! HASS!
Ich liebe deine Worte,
verdammt! NEIN!
Ich hasse deine Worte!
Jedes mal ist mir als klatschte man mir
ne Riesen Torte in die Fresse!
Was willst du?
Was glaubst, wer du bist?
Gevatter Tod, verpiss dich!
Du! Nein, DU kannst mich nicht ködern!
Verpiss dich, sagte ich!
Nimm deine Worte und steck
sie dir in den Hals!
Behalte sie! Bitte.
Bitte? Bitte, lass mich nicht betteln.
Lass es weiter in mir lodern.
Der Schmerz erdrückt mit aller Kraft
das Leben was du einst geschafft,
was willst du also, was ich durchleide?
Dich habe ich längst durchschaut
mein liebes zwischendurch.
Zerstören, töten, durch den Wolf drehen
willst du mich.
Aber wo ist die Furcht?
Ein Riesen Bier Fass!
Leer gesoffen mit Hass betroffen!
Wie auch immer ich am Boden liege
kreucht und fleucht –  schmerzt ekelhaft –
besiegst du mich nicht.

Zerstöre wenn du rennst
– mach, ich liebe dich, mir egal.
vergiss aber nicht, Gevatter Tod,
dass auch du lieben kannst!

© Amy Herzog

Dieb…

leise er kam,
ein dieb, charmant,
verkleidet in liebe,
und nahm,
leben..

© Amy Herzog

Sprechendes Herz…

Höre meine Worte nicht
gib es auf sie sprechen nicht
höre nur das leise Schlagen
meines Herzens es will sagen

Schlägt es langsam und beruhigt
bis es schweigsam war genug
Gedanken an dich rasen durch
dann passiert es mein Herz spricht

Soll es nicht das Wort ergreifen
dennoch fängt es an zu schlagen
immer schneller rast es her
wenn ich an dich denke sehr

© Amy Herzog

Lausche dir in der Nacht…

Werd ich sein dir je genug
Sind Gedanken nur Betrug
Sollte ich sein einfach klug
Nein das ist dir nicht genug

Dennoch lausche ich dir zu
In der Nacht in aller Ruh
Bleibe still und bleib geheim
Schreibe ich einfach im Reim

Sehend wie das Licht erlischt
Die Welt so langsam schlafen geht
Gedanken haben mich erwischt
Der Wind hat sie nicht fortgeweht

Kreisen sie sich sanft um dich
Ein Lächeln zeichnet sich glücklich
Dein ruhiges schwingen spüre ich
Bist du allzu einzigartig

© Amy Herzog

Jahreszeiten-Liebe…

Wie im Frühling Blumen blühen
Wie die Bauern Samen sähen
Beginnt die Liebe leis zu wachsen
Schleicht hinein wie Katzen Tatzen

Wie der Sommer sich erhitzt
Bei der glühend Sonne schwitzt
Wird die Liebe heiß wie Feuer
Gefühle werden täglich stärker

Wie im Herbst die Blätter fallen
Und die Vögel langsam ziehen
Wird der Himmel langsam grauer
Wächst in Liebenden die Mauer

Wie der Winter wird zu Schnee
Wie gefrorenes wird zum See
Wenn die kalte Liebe stirbt
Spürt das Herz, dass es noch lebt

© Amy Herzog

Bilder…

sanfte bilder
in meinen gedanken
nah seid ihr
so tief in mir
ich muss euch danken
mich fühlen lasst
lebendig scheinen
im herzen weinen
traurig scheint ihr
aufrichtige schreie
so lasst euch fallen
und seid bei mir

© Amy Herzog