leblos

Leblos..

Farbenlos versinkt die Welt,
und ringt um kein Gefühl,
die Seele ward herausgerissen,
das Herz ist alt und kühl.

Taub und stumm erstarrt das Herz,
der Feind ist nicht die Zeit,
doch als das Blatt vom Baume fiel,
versank die Welt im Leid.

Leblos schweigt der Regen noch,
die Wolken tragen schwer,
und meine Welt ertrinkt im Schnee,
die Seele stirbt noch mehr.

© Amy Herzog

Farblos.

Wenn ich schlafen könnte,
wo ich doch nicht mehr atme,
dann würde ich jetzt schlafen.

Doch ich suche nach Farben,
während ich Schokolade fresse.
Sie schmeckt nur nach Asche.

Und reibt sich um mein Herz.
Pumpt durch mein kaltes Blut,
bis in meine tränenden Augen.

Alles was ich finde bleibt grau.
Doch kann ich nicht schlafen,
und lebe in der farblosen Kälte.

© Amy Herzog

Wärme ohne Schmerz..?

Die Wärme brachte das Gefühl,
der Wind wehte die Liebe mit,
dein Wort am Ende setzte dann,
dem Herzen einen tiefen Schnitt.

Die Kälte fror das Herzchen ein,
es setzte ein der kalte Schmerz,
und als ich dann zu wein‘ begann,
spürte ich gebrochen mein Herz.

Der Schnee rieselte sanft hinab,
und legte sich so schützend auf,
unter der Decke fühle ich nicht,
nehme den Schnitt leblos in kauf.

Das tote Herz, es spürt dich noch,
denn du hängst weiter tief darin,
doch fühlt es diese Schmerzen nicht,
als schenkte Schnee mir einen Sinn.

Schwelgend in der Erinnerung,
sehnt sich nun mein kaltes Herz,
nach deiner Wärme, die es taut,
doch gibt es diese ohne Schmerz?

 

© Amy Herzog