Leblos..

Farbenlos versinkt die Welt,
und ringt um kein Gefühl,
die Seele ward herausgerissen,
das Herz ist alt und kühl.

Taub und stumm erstarrt das Herz,
der Feind ist nicht die Zeit,
doch als das Blatt vom Baume fiel,
versank die Welt im Leid.

Leblos schweigt der Regen noch,
die Wolken tragen schwer,
und meine Welt ertrinkt im Schnee,
die Seele stirbt noch mehr.

© Amy Herzog

5 Kommentare

  1. Pingback: Im-Dunkeln-denken
  2. Auch so ein Gedicht, dass ich immer bei mir tragen möchte, weil es viel charmanter klingt als diese „perfekten“ Klassiker in den Schulbüchern und persönlicher. – Wie ein Stück Seele und das ist es ja auch, ob nun „theatralisch“ oder nicht. Mir gehen solche Texte nahe, weil ich darin Gefühle sehe, die nach Ausdruck ringen. LG Sven

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