Sehnsucht

Verbotene Frucht…


Sehne mich nach dir,

Du verbotene Frucht,

Bist so in der Ferne,

Und doch meine Sucht.

 

Glänzt in den Träumen,

Mit gold’nem Haar,

Da wo ich noch einst,

Nur die traumlose war.

 

Komm in den Himmel,

Ein Treffen am Mond,

Und lass uns dort tanzen,

Wo sonst niemand wohnt.

 

Niemand kann sehen,

Und selbst wenn doch,

Wir tanzen in Trance,

Und in Leidenschaft noch.



© Amy Herzog



Durst! 

 

Ich rieche hier Lust!

Nach einem Schatten, der schreit:

Begierde! Sehnsucht! Wasser! Luft!

Tief aus seiner Seele tropft

Der Hunger nach Hitze

Des kalten Betons..

*

Inmitten der Nacht,

Der kalten Mitternacht

Ruft die See, „komm und trinke,

Atme meine Lust, wachse Schatten

Nur der Mond ist erwacht“

Und stille diesen Durst!

© Amy Herzog


*

Verbleiben meine sanften Worte 

Verhüllt im kleinen Sehnsuchtstropfen 

Wurden sie oft nur vom Wind getragen

Und doch sind sie gestürzt, zerbrochen 

Nun Reisen sie durch kalten Regen

Durch starken Wind… Und hoffen..

Frieren unter Decken…

*

Liege unter vielen Decken
Heizung steht auf hundert Grad
Doch ich friere zitternd müde
Könnt mich doch nur jemand wecken

Hier schlafe ich so tief und fest
Meine Lider sind zu schwer
Lieg ich einsam in der Schwärze
Blickend nur aufs leere Bett

Könnt nur etwas Wärme Spenden
Mein Herz sich wieder heben lässt
Licht in meine Seele bringen
Doch es regnet schwarze Tränen

© Amy Herzog

Meine Träne…

 

Blicke aus dem Fenster
Und suche den Stern
Doch bist du gegangen
Mir viel zu weit fern

Verschweige die Sehnsucht
Die gedanklich mich treibt
Wär gern nah bei dir
Mein Licht, doch bist weit

Einst heller dein Licht
Mein Herz lebte hoch
Meine Seele war besser
Jetzt blutets nur noch

Ich hege nur Angst
Du könntest mich finden
Mich weiter zerreißen
Mein Herz liegen lassen

Du hast mich verändert
Wo einst nur war Kälte
Du lebst mir im Herzen
Und vergießt meine Träne

© Amy Herzog

in deine Richtung…

sehnsucht
im kopf
wagt mein mund
nie zu denken
würde nie
am bahnhof stehen
und den zug
in deine richtung
wählen…

© Amy Herzog

(nicht) da…

Fern, im kühlen Raum
Seh ich dich, ersehnten Traum
Tief in mir ist es geschehen
Kann ich in dir liebe sehen

Und in meinem Herzen
Brennen durch dich warme Kerzen
Sehe Geigen, rieche Flieder
Sanft spielen deine Lieder

Deine braunen Augen
Kann ich ihren Mächten glauben
Rauben Leben, saugen Freude
Schenken sie mir dennoch Wärme

Melancholie wärmt mir das Herz
Durchzieht mich dein so kalter Schmerz
Dein kurzer Blick durch meine Glieder
Tränend zwingst du fern mich nieder

Kann ich mich dir nicht entziehen
Lässt du mich dich zu sehr spüren
War es nur dein kurzer Blick
Gabst du mir Wärme, Leben
In diesem kurzen Augenblick

Könnt ich doch nur größer sein
Heller scheinen, lauter schrein
Dann wär ich deiner Liebe nah
Bist du nun einfach (nicht mehr) da

© Amy Herzog

Unterm Nachthimmel…

in Windstille
scheinen zwei Sterne
auf schlafende Tannen
fern singen Katzen
ihr Nachtlied
für uns
treibt
uns zusammen
sehnsüchtiges jaulen
unterm Nachthimmel tanzen
enden wir im Kuss

© Amy Herzog

Warten auf den Schnee…

regen nieselt kühl und sanft
laub, orange, gelb, gold, grün
flattert leicht am körper hinab
so klar und frisch die abendluft

der mond beleuchtet den see
die sonne wird gleich schlafen
im nassen laub ruhig wartend
auf samtweich weißen schnee

© Amy Herzog

Wartend auf das Paradies…

Liebend kleine Menschen hier
Doch suchen sie die Siege
Erleben zwischen Hass und Liebe
Abertausend rote Kriege

Wann bläst sich aus die Kerze
Steigend auf in Dunkelheit
Wartet´s dort das Paradies
Dort oben in der Ferne

So will ich weiter ferner reisen
Überwinden Berg und Tal
Große Liebe weiter reichen
Inmitten all dem finden

Mit Herz und Seele dich beschenken
Würd ich dich dann endlich finden
Wartend auf das Paradies
In deinen Armen sicher liegen

© Amy Herzog

Sehnsucht stillen?

Sie zieht und zerrt
Die starke Sehnsucht
Zerreisst meine Seele
Tief in’ne dunkle Kluft

Die schmerzende Sehnsucht
Frisst mich gar zerrissen
Meine Seele, mein Leib
In der Leere verbleiben

Die bitterkalte dunkle Leere
Der geheimsten Sehnsucht
Zieht mich tiefer und tiefer
In die kalte dunkle Kluft

Sie bereitet mir Angst
Die schmerzende Sehnsucht
Kann denn je auf der Erde
Ausreichen die Zeit und Luft?

Diese tiefe kalte Kluft
In der Luft einfach auflösen?
Diese schmerzend schwarze Leere
Voll Glück gefüllt bleiben?

© Amy Herzog

Sternenschein!

Sternenstaub
glänzend weich
auf deiner Haut.
– strahlst!

Du Schönheit
in mein Herz,
lässt mich fühlen
meinen Schmerz.

Hoch im Himmel
– unerreichbar!
Bin ich für dich
zu unscheinbar.

Auf der Erde
blicke ich auf
zu dir, zu den Sternen.
Hier auf Erden
müsste ich sterben!

Um dir nah zu sein.
Du Schönheit – hoch oben,
weit entfernt im
Sternenschein.

© Amy Herzog

Wärst du hier, dann…

Als stünde ich hier vor Gericht
Sagst du, komm nah an mein Gesicht
Fragst mich – und!
Ich soll ehrlich sein
Sag, ist es wahr
Dass du mich willst
Komm sag!

Oder ist es ein Gerücht?
Jetzt bist du nah…
Und ja, verdammt!
Es ist so wahr!
Die blinde Sehnsucht
Zieht mich an!
Nah, so nah an dich heran

Selbst in meiner Phantasie
Zittern meine weichen Knie!
Lass mich weiter ehrlich sein
Ja, verdammt, ich träume nur!

Dein Gesicht so nah bei mir
Entspringt der Gier
aus meinem Wein
Nur lass mich weiter
ehrlich sein…

Wärst du jetzt hier
dann wär ich dein!

Dein Antlitz dicht an meinen Lippen
Würd ich dich so lange küssen
Küssen, bis ich atmen kann
Bis irgendwann – ja
Bis ich die Luft verliere dann.

Bis der Wind das ‚F‘ mir nimmt
Das ‚S‘ so einfach hinterlässt
Und uns’ren sinnlichen Kuss verwandelt
Bis nur noch Lust zu spüren ist!

© Amy Herzog

Unterm Sternenhimmel…

Liegend im Gras

Die Sterne funkeln

Doch ich friere, zittere gar

Erst als ich dich

Auf mich zukommen sah

Wurde mir klar

Dass du es bist

Der hier gleich liegt

Mich wärmt

Und Arm in Arm

Mit mir Liebeslieder singt

Tanzende Gedanken…

 

Plötzlich warst du in meinen Gedanken,
lässt sie seither zur Glücksmusik tanzen,
doch fliegen sie zu schnell auf und dann ab,
bin ich mal farbenfroh und dann wieder matt.

Hast du dich in mir einfach niedergelassen,
diese Gedanken kann ich noch immer nicht fassen,
könnt ich dich hassen, du hättest mich warnen,
konntest und kannst du aber doch nichts ahnen.

Was ist schon dabei ein wenig zu träumen,
mögen die Träume auch manchmal sehr schmerzen,
gelassen und still bleiben meine Gedanken,
auch wenn sie’s sich manchmal anders wünschen.

© Amy Herzog

Dein Feuer

Die glänzend kühle ganze Nacht
Liege ich mit Träumen wach
Zeichne Bilder in die Sterne
Berausche mich an ihrer Pracht

Durch die Sterne kann ich sehen
Fühlen wie du Funken sprühst
Nur alle sehen kleine Flammen
Doch spüre ich das Feuer groß

Lass uns nur durch Nächte reisen
Wein und Leidenschaft verspeisen
Schwimmen durch die schwarzen Meere
In Liebe unser Leid vertreiben

© Amy Herzog

Dein Atem…

 

Sehne mich nach deinem Atem
Deiner Kälte, deiner Nähe
Deinen warmen Worten

Flüsternd spüre ich
Deine laute Seele schreit
Hasst, weint, schwach liebt
Siebt durch mein Herz

Geteilt dort unser Schmerz
Fühle ich dein Leiden
Hier, dunkel allein
Kann ich mit dir weinen
Tränen in Wellen tanzen lassen

Nur sehne ich mich noch
Nach deinem Atem
Der unsere Tränen
Trocknen lässt

© Amy Herzog

Sehnsucht nach dir!..

Deine Nähe
legt sich um mich
wie ein sanfter Windhauch

Dein Kuss
dringt tiefer ein
als Messer in mein Fleisch

Deine Worte
kreisen um mich
wie schützend warmer Rauch

© Amy Herzog

 

Reisen…

Komm, lass uns träumen
Durch weiche Nebelschwaden
Bis in die zeitlosen Räume
Immer weiter reisen

Die Gedanken zurück lassen
Und die Wärme spüren
Lass sie uns teilen
In unseren Umarmungen

Gehen wir gemeinsam
Und lassen uns fallen
Bis wir dort ankommen
In unseren Küssen

© Amy Herzog

Unendliche Sehnsucht!…

Die Sehnsucht unendlich
vom Schrei schon laut bedeckt!

Von heute bis ewig
sag, wann wirst auch du
vom Schrei geweckt?

© Amy Herzog

Vermissen…

Den ganzen Tag

Denke ich an dich

Und irgendwie

Vermisse ich dich

Warum das so ist

Das weiß ich nicht

Doch was ich weiß

Du weißt es nicht

© Amy Herzog

Sie…

Kann ich sie schon von weitem sehen
wie ihre Locken im Winde wehen
die blasse Haut blendet mein Auge
strahlt sie heller als die Sonne

Komme ich nah an sie heran
so das ich sie berühren kann
ihr zarter Duft der mich erfüllt
meine Arme sie gleich umhüllt

Ihr Lächeln will ich immer sehen
stundenlang ihre Geschichten hören
einfach nur nah bei ihr sein
das wäre doch nur allzu fein

© Amy Herzog

Rette diese Leidenschaft…

Der letzte Zigarettenrauch,
zieht durch die kalten Lippen,
hockend in der Ecke wartend,
in die Leere starren.

Die letzten Tränen in Kristall,
sie sind schon längst vergossen,
kann ich des Wassers rauschen,
noch immer lauter hören.

Ist das Feuer schwach erfroren,
gänzlich wird es ausgeloschen,
so zeige schnell dein heißes Blut,
verbrenne mich mit deiner Glut.

Wird es hier nur immer nasser,
– doch kämpfe –
vertreib das Monster Wasser,
rette diese Leidenschaft,
verbrenne sie mit deiner Macht.

© Amy Herzog

Sehnsucht…

Ich schreie innerlich
Schreie so sehnsüchtig
Jeden Tag lauter
Immer lauter
Und wird es auch
Immer unerträglicher
Das ist egal
Denn ich schreie weiter
Bis es auch für dich
Wird endlich hörbar
Und ich in deinen Armen liege
Nur für eine Nacht
Allein dir gehöre

© Amy Herzog

Nur ein mal…

Mit einem Menschen
einmal mehr zu teilen
als nur Oberflächlichkeiten.
Nicht nur zu zeigen,
die zahlreichen Masken.
Und am Ende
dennoch da zu stehen,
mit einem Lächeln.

Wo sind sie,
die gnadenlosen
Ehrlichkeiten?

Ich bin es leid,
diese Menschen,
mit all diesen Lügen.
Wie sie jeden betrügen,
den sie angeblich lieben.
Nur um sie nicht zu verletzen,
diese ebenso Verlogenen
Gefühle.

Nur einmal einen Menschen
finden,
der nicht nervt,
mit all diesem dummen blinden,
diesen ach so verletzten
Gefühlen.

Nur einmal teilen,
gnadenlose Ehrlichkeiten..

© Amy Herzog

Halte es nicht mehr aus…

Wenn ich denke
diese Sehnsucht
ich halte sie nicht mehr aus
dann kommt morgen
der neue Tag
an dem ich denken kann
ich halte es nicht mehr aus

Innerlich bitte ich
so sehr
kann kaum atmen
ich halte es nicht mehr aus
ich will nicht mehr
nicht mehr denken
am neuen Tag
ich halte es nicht mehr aus

Ich bin nicht geschaffen
für andere Menschen
sollte allein bleiben
ohne Gefühle
fühle zu viel
viel zu wässrig
halte sie nicht mehr aus
diese Gefühle

© Amy Herzog

Müde Sehnsucht…

Die Sehnsucht zehrt mich aus,
sie ermüdet und hält mich wach,
lässt mich zu viel denken
und macht mich schwach.

Schrecklich müde bin ich,
doch schlafen kann ich nicht
mit dem Gedankenklang,
ist es nur so, …
dass ich einfach nicht mehr kann.
© Amy Herzog

Gedanken…

Ich komme nicht mehr umhin
Mich den Gedanken zu entziehen
Denke immer wieder an dich
Und auf meinem Gesicht
Zeichnet sich ein Lächeln

Mir scheint es unerklärlich
Die Anziehung, die du versprühst
Ich frage mich, was wäre wenn
Du wüsstest wie sehr
Du meine Gedanken verführst

In stiller Sehnsucht
Verbleibe ich hier
Denkend an dich
Und an ein Wir

© Amy Herzog

 

Küsse der Zeit…

Verweilen die Zeiten
ihre Spuren im Sande
beinah versäumend
wie Winde und Meer
an ihnen vorbeirannte.

Ziehen sie die Mächte
und greifen nach Sternen
ehe sie schneller
die kleinen Zeiten
immer weiter vergehen.

Der Griff in die Sterne
lässt Träume entfachen
wie so sanft sich berühren
die zart umschlungenen
Lippen im Küssen.

Rhythmisch im Takt
der schnellen Sekunden
die letzten Momente
verbundener Liebe
wärmender nutzen.

Und teilen die Sucht
eins pulsierend gefangen
in leidenschaftlicher Lust
der bitteren Sehnsucht
nun küssend die Zeiten.

Für diese Zeiten
so klein sie auch sind
bleibet sie stehen
inexistent
und küssen geschwind.

© Amy Herzog

Begegnung…

Wen zu treffen
der versteht,
beim kleinsten Makel
nicht gleich geht.

Nähe verachtet
und Nähe liebt,
wohlige Wärme
in Freiheit gibt.

Gute Gespräche
vergessen die Emotionen,
gelassene Gemüter
vermeiden Illusionen.

Schreiben im Dunkeln
so ganz allein,
so schätze ich es
nur nicht immer zu sein.

© Amy Herzog

Sehnsucht nach dir…

schau die Sehnsucht
zeigt voller Lust
sie saugt mich aus
ich kann nicht mehr
und auch nicht raus
im Dunkeln warte
bis das du kommst
und endlich nimmst
mich hier erweckst
aus dieser kraftlos
stillen Müdigkeit
für einen Moment
nimmst mein Leid
die Sterne zeigst
mir Leben reichst
lass mich spüren
wo bist du hier
ich will mit dir
verführt sein
bis ich war
dein

© Amy Herzog

Sehnsüchtig träume ich…

Sehnsüchtig warte ich den ganzen Tag,
bis endlich hereinbricht die so klare Nacht,
und ich dich so tief in meinem Herzen spüre,
deine Hand auf mich legst und über mich wachst.

Sehnsüchtig träume ich und wollt es sei wahr,
das du immer bei mir bist nah, so nah,
doch mag es gerade nur ein kleiner Traum sein,
deine Hand sie liegt immer auf des Körper mein.

© Amy Herzog

Auf Wärme wartend…

Tötende Erinnerungsfetzen
zerstören letzte Gefühle,
die nie da gewesen waren
und hinterlassen nur Kühle.

Auf wärmendes Feuer wartend,
den Moment, der es entfacht,
gekommen am trocken Ufer
und erhellt diese Nacht.

© Amy Herzog

Qualvoll Sehnsucht…

Sie schläft nicht, nein
zu keiner Zeit,
mach das es aufhört,
das es in mir
nicht mehr weilt.
Zeige mir den Mond,
den du erblickst
in der Nacht,
lasse ihn auch mich sehn
mitten in schöner
Sternenpracht.
Zeige dich hier,
reiche mir deine Hand,
halte mich so fest,
wie du nur kannst.
Schenke mir dein
schönstes lächeln,
auch deine Worte
lässt sie schwinden.
Kurz nur, bitte,
lass mich strahlen
ich bin die, die
nach dir sucht.
Die, die leidet
große Qualen,
oh, qualvoll suche
in Sehnsucht.

© Amy Herzog

Vermissen – nichts…

Vermisse Worte,
deine Worte,
die ich nie hörte…
Vermisse Nähe,
deine Nähe,
die ich nie spürte…
Vermisse Lächeln,
dein Lächeln,
das ich nie gesehen…
Vermisse dich,
kenne dich nicht…
Vermisse mich,
kenne mich bitte…

© Amy H.

Sehnsucht…

Pochendes Herz,
Die Brust auf und ab,
Rasende Gedanken,
Den Hügel hinab.

Zitternde Kälte,
Die Augen geschlossen,
Verführung im inner’n,
Der Körper genossen.

Trockene Lippen,
Mentale Berührung,
So schnelle Atmung,
Gefühlte Entführung.

Verzweifelte Sehnsucht,
Der Herzschlag verstummt,
Die Augen geöffnet,
Das Wahre nun summt…

© Amy Herzog