Also fliege ich über den unruhigen Sommer trinke die Hitze aus euren Gärten und das Glück wie Asche in meinem Mund
Kämpft noch brüllen diese Wälder lacht noch nach dem Ende
Dacht es sei der Himmel oben war nur kühler Wind der mich in die Sehnsucht trieb und ich – die sich noch immer in jeder triefenden Nacht nach weit entfernten Sternen streckt
Sage mir Sage mir was ist sie, die Liebe wenn nicht nur ein Mythos zwischen Tabakresten oder Sand deinen Beinen und verdunkeltem Meer / so süßes ist heiß in meinem Geist verbrennt das Eis und doch friere ich und verliere meinen Verstand
Drückst mich wieder an die Wand & ich geb‘ mich cool schreibst mir mitten in der Nacht fragst nur: „wo bist du?“
In dem Chaos, das du machst spiel verstecken, tagelang steht dein Wort in meiner Hand & mein Kopf hängt in der Luft
Schweige runter, schwarzgebrannt „weiß nicht“, sag ich … irgendwann hab‘ mich zu tief in dir verrannt
Deine Nachricht in der Nacht fragst: „wo bist du?“ doch ich schau dir schockstarr zu & ich weiß nicht, wo ich steh‘ doch hab Angst, dass du am Ende gehst
Leere die See in mir & schließe mich ein in die Nacht sacht, sag ich zwischen Pflastersteinen ruht Wildkraut geheimnisvoll im Schatten & trinke ich den Mondschein so ruhe auch ich im Traum
& kann ich sein schleiche ich leise unter deinen Füßen zwischen Handel & gehandelt werden verderben die Menschen lauter Dinge und schauen nicht mehr hin
Langsam, sag ich Traum so nackt will ich dich spüren im zarten Kuss & Duft aus weichem Bart auf meiner Haut & schweig! – bis uns der Morgen Ende graut
Ach Mensch, ich weiß doch nichts -nichts von Liebe weiß nur, ich kann mich dreh’n & wenn ich an dich denke Mensch, ich weiß doch nichts, nichts nichts von der Liebe aber dann – dann bleibt die Welt einen Moment lang steh’n
Ach Mensch, ich weiß doch nichts -nichts von Liebe weiß nur, dass diese Welt mich beißt & wenn ich daran denke Mensch, ich weiß doch nichts, nichts nichts von der Liebe aber verdammt – dann bleibt mir nur die Angst die mich zerreißt
Deine Lippen schmecken nach längst vergangenem Zauber & dein Pulsschlag säuselt noch den müden Gesang von Herbstblatt & Salz in die Himmelsaugen der letzten Nacht
Dein Hals aber duftet nach Mondlicht & legt sich auf meine Wange wie heißer Atem aus meiner Brust & kocht dir meine Stimme hingebungsvoll weich
Stoß um Stoß entblößt sich dein verletzter Kern wie der Sonnenaufgang am Horizont & deine Lippen zittern mit dem Blick gen Ewigkeit & mehr in die tiefen Augen unserer Träume, Nacht & Meer
Atmen, stöhnen, spüren tief verbunden – tiefer sein intensiv berühren starke Hände heiße Haut Gedankenlosigkeit verzehrt Sehnsucht trieft, bettelt, kratzt fleht nach mehr mehr wollen mehr
Von dir geht aus - Blühen & leises umschmeicheln sanft & sehnen! zu Ich geronnen - auf deiner weichen Haut
Nur das abweisende Weiß deiner Augen dünnt mein Wasser / Wunden Blut & Sickergruben vom Dorn zur Rose, Kopf & Liebe & /-Ich / verglüht & stirbt im stillen Ende
Sag nichts; dein Herz gibt den Beat rote Lippen & Kuss & blute dich aus nicht weil ich will – nur weil ich muss die Gefühle sind taub & ich weine die letzte Träne zum stillen Applaus in den Staub
Mein Herz schlägt noch, ja, aber: die Geschichte hat keinen Saum nur eiternder Abszess – wann blutest du aus mir heraus?
Dem Kinderreim raubt es mittendrin die Luft und den Verstand!
Und dann soll das Kunst sein: künstlerische Freiheit & dann schaue ich dir, wie in einer schnulzigen Seifenoper mit leicht sehnsüchtigem Blick hinterher, während ich in Wahrheit nur gehe…
(In mir tobend, implodierend da ist kein Blick – das ist nur Kunst – wenn Liebe Kunst wäre.)
Schlaf, Schlaf immer nur Schlaf & Traum & Meer weil dir die Nacht so viel mehr gibt, als das Leben ist immer zu leer & Momente fressen Schokolade & dann dich zum Frühstück gibt’s Dynamit, damit der Tag dich überrascht & nicht
viel Gerede war dann noch zu wenig leer das letzte Glas und Torso liege frierend starr wie Blut aus meinen Winkeln lächeln kalte Leichen den knitternden Atem aus meiner Haut und schneebedecktes Bett mit uns befleckt ich suche durch die Nacht nach deinem Traum und heißem Tee
so taumelig unter nacktem Mond und wolkenloser Himmel weint in meinen Ohren Äste brechen unter deinen Augen während du nach Sternen greifst und schleicht mein fahler Wind auch leise noch um deinen Hals so drehst du dich im Kreis und ich, ich falle ab
Dein warmes Wort Fremder, Kuss in meiner Kehle bestickte Flügel und ein Schwur unter den trockenen Augen des Sommers schon viel zu lange schleppend, schnappend nach Luft zehrende Blicke in Bernstein eingefasst Fremder, komm, wir schließen endlich unsere Nacht
Eng umschlungen und wie wir ineinander Flüsse finden fließen, atmen, stöhnen, schreien wo münden wir ins Meer? und wo fängst du mich ein so nackter Körper, sag wann schwitzen wir uns aus atmen uns‘re eigene Welt und Seelennähe tief?
wenn du mir schreibst beiße ich mir auf die Unterlippe und meine Gedanken wippen im Rhythmus meines überkochenden Blutes und wie du in mir brennst reiße ich die Augen weit auf und kühle aus ehe ich dir antworten kann
Freitagmorgen 6h: (Gedankenblase) „Hey, es ist noch dunkel, ich mach ne Kerze und die Kamera an und lese etwas, das macht Spaß!“
Nun, zwei Stunden später, inzwischen ist es hell geworden, lese ich nach unzähligen Aufnahmen noch immer. Und bin natürlich, wie soll’s auch anders sein, immer noch hochgradig unzufrieden! Und warum sieht mein Gesicht eigentlich so Gargamel (Gurgelhals) aus? Und von der inzwischen geflohenen Mimik und der Betonung mag ich gar nicht erst anfangen. Aber ich kann nicht mehr und das wird jetzt hochgeladen, ob ich will oder nicht.
Hach, aber wäre man nicht selbstkritisch, würde man sich nicht mehr bewegen, verbessern, gell?
Es.hat.Spaß.gemacht. 😀
Vielen Dank für Euer Dasein, lesen und in diesem Fall zuhören! Herzenswärme geht raus! ♥️
Irgendwo in den zerschnittenen Rosen meines erkalteten Herzens weine ich die Märchen der Vergangenheit und blicke durch übriggebliebene Dornenhecken auf meine eigene Grausamkeit herab
Der Abend zerfällt unter dem üblen Nachgeschmack schlecht gewordener Lügen statt von dir zu Träumen atme ich den Durst in den nächsten kalten Winter und ziehe den Vorhang meiner Augenfenster blickdicht
Sehr spontan entstanden. 🙂 Ich übe noch immer an der Monotonie. Trotzdem macht es mir Spaß, weshalb ich das demnächst, etwas weniger spontan, vielleicht öfter mache. Danke fürs zuhören und auch fürs lesen ♥️
So viel Angst in deinen Augen Zwiespalt zwischen Fingern und den Tod über Hände gestülpt wie Handschuhe im Winter nur was spürst du noch, was?
Die Leidenschaft im Licht berührt auch nur kochende Kotze aus Whiskey, Regen und Zeit und all die kühlen Herzen sickern durch dein verdrecktes Siphon, nur was bleibt dir noch, was? Was?
und von der Lebenszeit ist zu wenig übrig um dir Gedichte zu schreiben die du nicht trägst weil deine Oberfläche kühl meine jedoch glühende Vulkane erklimmt
bunte schleifen um mein hirn die augen verbunden – du hast wie bist du und woher sind all die träume schlaf und wach und bist du zwischen allem und nichts blinzelndes ich – du allein in meinen wimpernkranz und warme tränen eingefasst
springe in den tiefen Ozean deiner Seele (dem hilflosem Kind) zähle die Narben wie Ringe auf totem Holz küsse jede davon und halte dich ganz fest bis du an Land schwimmen kannst oder uns die Strömung deiner Sehnsucht (Hand in Hand) ins Sternenmeer entführt
Sehnsucht nach vollgeschriebener Unzulänglichkeit Autobahnrauschen per Anhalter Richtung blindes Vertrauen und Liebe ohne Grund nach Vollmond Matratze auf dem Boden Mitternacht und nach liebevoll streicheln ohne Kommentar