Musik

the cure – boys don’t cry

Second Decay – Hinter Glas

Q Lazzarus – Goodbye Horses

Das Modul – Kleine Maus

Einen leicht außerplanmäßigen Nachtdienst später sitze ich zappelnd an meinem Schreibtisch, genieße Sturmfrei und widme mich meiner Schreiberei. Nun und das ist das Lied, zu welchem die Worte heute entstehen werden. Bin irgendwie auf nem irren 90er Trip. Zu meiner Verteidigung: es ist meist irgendwas irres in Dauerschleife. Hab nicht behauptet, dass die Verteidigung gut ist. Lalalalalalalalalalalalalala…

Selig – Wenn ich wollte

Sarah Lesch – Die Löwin

Heute Abend aufm Konzert, freue mich so! 🙂 Ich werde mich bemühen, nur ein mal zu weinen. 😀

ECHO 3 – Peek a boo

Auf der Suche nach dem Lied aus dem Film Jeepers Creepers (2001), das gefunden… (das, was in der Szene im Auto spielt) kommt dem am nächsten.

verloren

sternensplitter rieseln
nachtmusik
aus unseren augen
federberührung
bei weit aufgerissenen blicken
hellwache sehnsucht
müdes schweigen
streift
über körper
die nicht wissen
wohin der weg sie führt
die fragen stehen auf dem nachttisch
und erhellen den moment
der gefehlt hat

immer zu verlockend
dieses gift
in verklebten ohren
die immer nur dem klang folgen
nie dem ganzen lied
und unzählige geschichten schreiben
bevor sie vergangen sind

irgendwie hier
halb da ganz davon
mittelleben
und am ende verloren
im sternenschnee

© Amy Herzog

Falco – Jeanny

Bin allgemein sehr fasziniert von diesem Künstler, der ganzen Story. Insbesondere aber von diesem Lied (und dem ganzen Trara drumherum). Ich fühle es auf so unterschiedlichen Ebenen, vor allem aber in den tief verborgenen, den versteckten, den irren. Diese Ebenen, die wahrhaftig intensiv empfinden. Wenn ich darüber nachdenke, sagt das gewiss ein wenig über mich aus, deshalb denke ich nicht weiter darüber nach. 😉

The Prodigy – Firestarter

Noch aus meiner Jugend. Aber immer noch gut.

Goethes Erben – Es ist still

Ich weiß nicht warum
aber Traurigkeit
stillt meine Seele

Ich weiß nicht warum
aber Wißensdurst
läßt mich immer durstig zurück

Keine Antwort macht mich satt
nur Hunger
auf viele neue Fragen

Es ist still
in mir
Es ist still
in mir

Machen Fragen
als Ansatz zu wißen glücklos

War ich nur naiv
oder meint die Stille mich

Aus Distanz oder Nähe
mit Lähmung zu infiltrieren?

Ich weiß nicht warum
aber die Trauer macht mich…
Ich weiß nicht warum
aber die Trauer macht mich

Es ist still in mir
um mich nur fataler
geräuschloser Lärm

Er dringt nicht zu mir
nicht in mein Gehirn

Ich weiß nicht warum
aber die Trauer um mein Leben
die, die macht mich stumm

Ich weiß nicht warum
aber die Trauer macht mich…

Ich weiß nicht warum
aber die Trauer macht mich
stumm

© Goethes Erben / Oswald Henke

Angst

In letzter Zeit bist abgelenkt von deinen Gedanken, versuchst sie zu verdrängen, dich in Kunst zu flüchten, in Musik und in deine Arbeit, eine klare Sicht behalten ist die Hauptsache, sagst du dir immer wieder, willst stark sein, dein Kopf sieht das anders, sieht in deiner Hauptsache nur noch eine unbedeutende Nebensache. Deine Bemühungen nur, um dich am Ende wieder in diesen Gedanken zu verlieren, welche dir jeden Tag, den ganzen Tag im Hinterkopf klemmen, fast wie ein Parasit. Diese Gedankenöffnung voll Lust und Tiefe, aber dann diese Gedanken, die du nie wieder fühlen wolltest, weil sie dir einmal zu viel beinahe das Leben gekostet hätten. Du hast Angst, du bist erwachsen, aber du fühlst dich wie ein Kind, das niemand sieht, bist allein mit diesen Gedanken, der Angst. Nein, sagst du dir immer wieder, NEIN! Jetzt wird gearbeitet. Und heute Abend trinkst du dich in den Schlaf und hoffst, in deinen Träumen nicht zu denken, nicht zu fühlen. Hoffst, dort die Angst nicht zu verlieren, die Erde unter deinen Füßen, die dir, wenn du wach bist, sowohl das Leben rettet, als auch nimmt. Jeden Tag ein bisschen mehr.

Es ist zwar kein Drabble (das hatte ich bereits geschrieben), trotzdem sind dort die aktuellen drei Worte von Lyrix untergebracht 🙂 Nur so aus Spaß an der Freud.

Snow Patrol – Chasing Cars

Ich höre dieses Lied nicht besonders oft, aber es ist seit vielen Jahren schon mein zweitliebstes Lied.

Goethes Erben – Am Abgrund

Eros Ramazzotti – Fuego en el Fuego

Eines meiner Lieblingslieder.

Musik: Welle:Erdball – Ich bin nicht von dieser Welt

Fühle den Text schon immer. Am Ende des Tages habe ich das meiste (zwischenmenschliche) nicht verstanden, kann aber glaube ich gut so tun als ob. So vieles ergibt keinen Sinn. Oder mir fehlt ein Sinn, wo keiner ist. Vielleicht ist es so simpel, einfach gestrickt.

Ein kleiner Teil in mir wartet halt echt darauf, abgeholt zu werden, der Großteil ist realistisch.

Musik: Hertzinfarkt – Bis ans Ende

laut

wenn gedanken lauter schreien
als kratzende e-gitarren
und der puls schneller schlägt
als das prestissimo
greifen gefühle ohne rettungsboot

© Amy Herzog

Musik: Zola Jesus – In your nature

Sie bleibt eine meiner Lieblingskünstlerinnen. Das erste Album gefällt mir am besten.

Musik: Sarah Lesch – Ich trag dich nach Haus

AnnenMayKantereit – du bist anders

Hennings Stimme ist einfach Gänsehaut im ganzen Körper. Mit anständigen Kopfhörern ganz laut, kurz nach Minute 1:36 wird es hier ganz besonders. Ich fühle es so sehr.

Musik: Rosenstolz – aus Liebe wollt ich alles wissen

Höre ich seit vielen vielen Jahren gelegentlich sehr gerne, sie kann als eine der wenigen auch Live sehr gut singen. Dies ist eines meiner Lieblingslieder von dieser Band, nebst „Schlampenfieber“, welches ich, wenn mir nach Provokation ist, in voller Lautstärke aufdrehe. „Die Schlampen sind müde“ ebenfalls sehr toll. Mit der neueren Band ‚Gleis 8‘ kann man sich AnNa R. aber auch gut anhören.

Musik: The Vapors – Trains

Bilder

Dunkelheit schmückt Wohnung
Schallplatten malen Musik auf Wände
eine Gitarre sammelt Staub
in einer Ecke

Schließe ich meine Augen
hängen im Kopf abertausende Bilder
dann ist es gar nicht mehr
so dunkel

Wenn ich sie öffne
steht auf dem Nachttisch
ein Bild von dir

Das einzige, welches ich besitze…

Schlaf findet nicht
schaue dich wortlos an
dein Bild wortlos zurück
finde mich in irgendeiner Realität
und verliere die Balance

Plötzlich hören wir
gemeinsam Musik, berühren uns
in abertausenden Bildern
wälzen nackte Körper durch Farben
hinterlassen ein weiteres Bild

Und wenn Augen dann schließen
ist es gar nicht mehr so dunkel

© Amy Herzog

mauer

dann hörst du wieder diese alte
dark wave musik, um dich zu erden
kurz zu besinnen, und um dich zu erinnern
wie du einst diese kalten wände
in dir hochziehen konntest
und dann erkennst du, das warst nicht du
sondern jedes mal dein kleines herz
wenn es zerbrach und
du diesen schmerz gepresst hast
zu tausenden ziegeln und zu mehr

und dann ist da ein lächeln
wo es keinen sinn ergibt
und ein herzklopfen
wo keiner mehr sein kann
und dann hörst du wieder diese
alte dark wave musik von damals
und besinnst dich auf dein schweigen
damit niemand hört
wie diese mauer zerbricht

© Amy Herzog

Musik(t)raum

© Amy Herzog

Musik(t)raum, am PC gemalt.

Allein.

Ich lehne mich an meinen Traum,
dort wo ich nicht alleine bin,
mit der Musik aus deinem Herz,
ergibt im Traum die Liebe Sinn.

Geschlossen liegend Arm in Arm,
dort wo es warm und sicher ist,
so wanke ich durch meinen Traum,
und niemand bleibt dort je vermisst.

Nur wenn das Licht den Tag erweckt,
wo finde ich dann noch den Sinn,
wenn ohne die Musik des Traums,
ich doch am Schluss alleine bin.

© Amy Herzog

Kleine Tänzerin…

Ich bin eine kleine Tänzerin,
und tanze durch den Raum,
geschmückt mit Perlen und Pailletten,
glitzert so bunt mein Traum.

Zuweilen führt mich die Musik,
durch Räume, die Schleifen gedreht,
und lande auf dem harten Boden,
der steinig kalten Realität.

So tanze ich mal hin mal her,
mit einem Lächeln im Gesicht,
und zwischendurch, da tanze ich,
über all das ein Gedicht.

Ich frage mich so Wort um Wort,
wann wird die Realität zum Traum,
Magie und Zauber in jedem Tanz,
noch glitzert der Boden kaum.

 

© Amy Herzog

Gefühlsmusik…

Sitz die Nacht still am Klavier,
und denke mich im Klang zu dir,
tanze schweigend über Tasten,
lasse Noten für mich sprechen.

Verbinde schreiende Gefühle,
bis ich keine Stunden zähle,
forme sie in Liebesworte,
schwinge mit an ferne Orte.

Der Ort ist nur erfüllt vom Glück,
als gäbe es dort kein Zurück,
schreiben Worte bis hin zu dir,
was ich wirklich für dich fühl.

Die Musik spricht Wahrheiten,
kein blabla, kein Rätselraten,
sie spricht nur das, was ich fühle,
das du sie hörst, ist was ich hoffe.

© Amy Herzog

Überdeckter Zauber…

Deine Musik, sie ist wunderschön,
Zu hören, was ich zuvor nie hörte,
So lässt sie mich doch wilder tanzen,
Und zerstört dabei all meine Ängste.

Und eigentlich sind sie wunderschön,
Deine Bilder, die ich zuvor sie sah,
So lassen sie mich Farben sehen,
Und bringen mich dir unendlich nah.

Die Worte, ich kann in ihnen liegen,
Wie in Wolken gewickelt, prickeln,
Quer durch meinen Körper wandern,
Und meine Seele täglich entzücken.

Meine Tränen, sie sind nicht traurig,
Nur allein sie, nein, sie sind es nicht,
Erst wenn ich dabei an dich denke,
Sehe ich das Schöne im anderen Licht.

Und so verschwindet deine Schönheit,
Überdeckt dein Zauber mein Lächeln,
Er lässt mein Herz in Tränen weinen,
Und erloschen werden gezündete Fackeln.

© Amy Herzog

Lautstarke Klänge…

Hast die Noten in mein Hirn dirigiert,
Spielst mit beschwingten Gedanken,
Waren sie gerade noch strukturiert,
Doch nun geraten sie ins Wanken.

Geigen, Trompeten und Kontrabass,
Klingen lauter beinah um die Wette,
Liebe, Trauer, Eifersucht und Hass,
Ein schweigen will, dass ich sie rette.

Laute Töne schwingen wild umher,
Weder oben noch unten ergibt Sinn,
Sie schmerzen im Herzen allzu sehr,
Und der des Endes Anfang Beginn.

Lasse einen Moment nur Ruhe walten,
Lauschen leise den Klängen der Natur,
In den grünen Wiesen kurz inne halten,
Das Gefühlschaos verliert seine Spur.

Ein Bach klimpert leise durch Gestein,
Ich höre nur die Liebe sanft erklingen,
Können wir hier in Ruhe einfach sein,
Darum bitte ich, ehe Töne wieder schwingen.

© Amy Herzog

In der Nacht…

In der Nacht
bricht der Nebel herein

Die Flüsse rauschen
und springende Frösche
quellen leise empor
im weißen Nebelschein

Weiße Glückseelen singen
lieblich klingende Lieder
und tanzen sanft
in uns herein

Sterne glitzern
wie Saphire
klimpern für uns
in unseren Herzen
die hohen Töne
der Klaviere

Unterm großen Mond
halten wir uns fest
im Schein, in der Nacht
im Traum bis der Tag
uns erwacht

© Amy Herzog

Ehrlich in mir…

Die sternenklare Nacht genießen,
mit Klaviermusik fühlen,
Worte vergessen, übertönen,
Leben und den Wein beenden.

In mir, für den Moment
ehrlich, wahrhaftig, liebend
fühlend Klänge für mich
sprechen lassen…

© Amy Herzog

Seelenmusik…

höret was die musik
euch bereitet
lasst sie in euch
gebühren geleitet
nehmt auf
stück um stück
lasst es wirken
in euch lodern
auch riskieren
es wird
nicht dauern
und ihr spürt
dass dieser klang
die seele berührt

© Amy H.

Am Klavier…

so sitze ich hier
seit stunden schon
am klavier und
verbinde stunden
verschwommene noten
minuten zu runden
gefühlvollen worten
die nie gehört werden

© Amy H.

Einmal kurz leben…

Innerlich nichts als Leere,
berühre ich tot die Tasten.
Suche nach spürbarer Nähe,
wo nur, ich kann nicht sehen.

Voll Nöten bitte und bettle,
klangvoll ertönen die Noten.
Kommen ein paar Gefühle?
Ich gehöre nicht zu den Toten!

Schließe fest die Augen,
meine Hände tanzen allein.
Sie müssen Gefühlen folgen,
seien sie noch so klein.

Ich bin wie erstarrt!
Kann mich nicht rühren!
Sagen kann ich kein Wort,
die Emotionen kann ich spüren.

Wild umher schiessen sie,
quer durch meinen Körper.
Im Rhythmus zur Melodie,
werden wunderschön hörbar.

Immer mehr, viel zu viel!
Gemisch aus Leid und Liebe,
höre ich auf und werde still.
Kurz spürte ich, das ich noch lebe.

© Amy Herzog

Ewig grau…

Schüchtern tanzen sie gemeinsam,
und beide sind ein wenig einsam,
doch keiner spürt die Müdigkeit,
immer weiter tanzen sie verträumt.

Immerzu enger tanzen sie,
zur allerschönsten Melodie,
und merken dabei aber nicht,
unermesslich wächst die Sucht.

Stunden um Stunden vergehen so,
monatelang sind beide froh,
bis sie merken, was sie sind,
die Farbe ändert sich geschwind.

Einst waren sie nur schwarz und weiß,
doch drehten sie zu schnell im Kreis,
so wurde nach der kurzen Zeit,
ein grau, das nahm die Heiterkeit.

Beendet haben sie den Tanz,
einsam sind sie wieder ganz,
das grau wird keinesfalls vergehn,
obwohl sie sich nie wieder sehn.

Auf ewig sind sie nun verdammt,
kein Tanz sich jemals neu entflammt,
verbleiben grau so gerade eben,
der Einsamkeit doch überlassen.

© Amy Herzog

Am Klavier

schlaflos
am klavier
suchen
die melodie
hoffnungsvoller
tanz
auf tasten
endet
hoffnungslos

© Amy Herzog