Traumwelt

Für ein wenig Mut…

Wir nennen es das Paradies,
die Träumer, die das Glück verließ,
ich hörte, für ein bisschen Mut,
wird dort drüben alles gut.

An Tränen können wir nicht denken,
sollen die Sterne einfach lenken,
und die Ewigkeit uns buchen,
während wir das Glück versuchen.

Wir werden unser Eis zerbrechen,
wenn wir raus auf Meere stechen,
Wolken sehen und sie lieben,
Strand und Pech nach hinten schieben.

Einfach gehen, dabei schweigen,
für uns fiedeln leise Geigen,
der neue Tag am neuen Ort,
finden wir uns wieder dort.

Das Leben hier im Rauch und Wein,
wir sehen nichts, doch nicht allein,
danach der Morgen – alles gut,
und all das für ein wenig Mut.

 

© Amy Herzog

Der Traum gegen die wahre Welt…

Der Wunsch durch Morgenröte fließt,
als Stille auf meinem Papier,
er rauscht durch Blatt und Gras geschwind,
und spielt mit mir Klavier.

Die Phantasie des Nachts erweckt,
sich durch den Körper brennt,
in Leidenschaft und Lust getränkt,
was mich vom Tage trennt.

Der Traum, er führt mich durch den Tag,
fernab der Wirklichkeit,
Gedanken zieh’n an mir vorbei,
die Seele dabei laut schreit.

All das kann mein Herz ertragen,
es weint nur um Gedanken,
doch blickt das Aug‘ die wahre Welt,
beginnt das Herz zu wanken.

Bestückt mit der Erinnerung,
kann nichts in mir mehr denken,
der Traum, der Wunsch, die Phantasie,
all das kann nicht mehr lenken.

 

© Amy Herzog

Schlaflied…

Ein Schlaflied summt leise in meinem Ohr,
wenn der Mond diese Erde bescheint,
und ehe die Träume funkeln so fern,
bin ich es, die um einen Traum weint.

Doch sinke ich zeitig im Traum hinab,
ehe Nachtwind die Erinnerung vergisst,
denn wenn Wolken nicht finden, ziehen sie fort,
dorthin wo der Traum nicht zu Ende ist.

Und wenn dieses Lied nicht länger erklingt,
kann mein Wunsch die Uhren nicht sehen,
mit den Tränen der Hoffnung schlafe ich ein,
mit dem Wind in dem Träume verwehen.

 

© Amy Herzog

In meiner Welt…

Dort in meiner Welt der Worte,
kann ich mich noch geborgen fühlen,
mit Feder und einem Zauberpapier,
entfliehe ich den Schmerzgefühlen.

Dort wo ich noch zu Hause bin,
in meiner Welt, da kann ich leben,
frei und sicher, Hand in Hand,
mit dir im Traum auf Wolken schweben.

Dort wo ich die Natur sein kann,
in meiner Welt aus purem Glück,
wo ich mit dir durchs Leben tanz‘,
und keinen Schritt zum Kalt zurück.

 

© Amy Herzog

Entfernter Traum..


Wenn der neue Tag anbricht,

Der Mond, er wird vertrieben,

Ist er doch mein einzig Licht,

Worin die Träume sicher liegen.

 

Die Träume, sie sind zu weit weg,

Der eine Wunsch zu schwach,

Der Wunsch, ein Traum wär nahe mir,

Doch lieg ich ohne dich wach.

 

Die Augen offen durch den Tag,

Das Herz ersehnt den Traum,

Nur dass du mir hier nahe bist,

Das glaubt die Sonne kaum.

 

 



© Amy Herzog

Ich suche…

Ich suche noch in meinem Traum,
den Weg aus kalter Einsamkeit,
wo Steine keine Mauern bilden,
und Herzen lieben Zweisamkeit.

Ich suche noch in meinem Traum,
nach deinem Band, wohin es führt,
durch deine Haut, hinein ins Herz,
wo meine Seele wird verführt.

Ich suche noch in meinem Traum,
die Sicherheit in deinem Arm,
den Ort der schönen Wirklichkeit,
in welcher es für uns ist warm.

 

© Amy Herzog

Wunschbrunnen…

Ich schaue hoch und frage mich,
wo kommen wir eigentlich her,
doch die Sterne schweigen und meinen es so,
als suchte ich nichts im weiten Meer.

Also gehe ich los auf die Reise,
und komme vorbei an dem Brunnen,
es ist schwarz und glitzert wie Wunschzauberei,
als hätte mein Traum dort begonnen.

Ich werfe eine Münze, doch nichts passiert,
also lasse ich mich hinein fallen,
ich dachte, wenn es wirklich mein Traum ist,
dann wird es mir dort gefallen.

Und ich fliege durch Luft und Liebe,
als hätte ich nur das gebraucht,
doch ich sehe, hier unten wartest du nicht,
und mein Leben ist aufgebraucht.

 

© Amy Herzog

Nur ein Traum…

In meinem Traum sitze ich allein,
in meiner Wohnung, es ist kalt,
und hinter mir hängt noch ein Bild,
von dir, doch es ist längst alt.

Über mir schwebt eine Wolke,
aus weißem Rauch, voll traurig sein,
sie ist viel größer, als ich dachte,
und ich sammle Worte dazu ein.

Ich schreibe dir, dass du mir fehlst,
obwohl ich vorhin noch lachte,
doch die Worte sind mir nicht geheuer,
die Liebe ist größer, als ich dachte.

Doch hier bin ich in meinem Traum,
und werfe die Worte in den Kamin,
sie verbrennen heimlich und leise,
nun sind sie kleiner, als es schien.

All das hier, das weiß nur ich,
und wenn ich später dann erwache,
dann wünsche ich dir guten Morgen,
und zeige dir, dass ich nun lache.

 

© Amy Herzog

Lügen…

Vor dem Träumen denke ich,
heute darfst du nicht lügen,
doch kann dieser Gedanke nur,
mich jede Nacht neu trügen.

Denn wenn der Himmel wartet auf,
den sanften Kuss vom Mond,
dann sehe ich in jedem Stern,
dass du in meinem Herzen wohnst.

Und vor dem letzten Wimpernschlag,
sag ich, und niemand kann hören,
du fehlst mir nicht, zu keiner Zeit,
so beginnt und endet das Lügen.

 

© Amy Herzog

Traumwärme…

Dunkelheit klopft an mein Fenster,
die Äste schlagen laut im Wind,
allein liege ich im weichen Bett,
und warte bis ein Traum beginnt.

In mir weint der Wunsch nach Liebe,
weil du in meinem Herzen bist,
ich wünsche dich zuweilen fort,
denn hier wirst du zu sehr vermisst.

Manchmal flimmern kalte Lichter,
an Wänden tun sich Träume auf,
schlafe in erträumter Wärme ein,
und falle tief in deinen Rausch.

Und alle Wünsche sind nun fort,
denn ich schlafe in deinem Arm,
sei es gerade der letzte Traum,
dennoch ist es hier nun warm.

 

© Amy Herzog

Lüge?


Was ist noch Traum, was ist Realität,

Mein Kopf sich pausenlos selbst verrät,

Oben im Luftschloss lebt mein Herz,

Und zündet dort oben ne rote Kerz.

 

Auf die Liebe wartet es dort,

Berät mein Gehirn vom fernen Ort,

Stiftet Verwirrung aus lachen und weinen,

Wenn ich könnte, würde ich schreien.

 

Doch ohne Wahrheit kann ich das nicht,

Zünd‘ doch hier unten mal ein Licht,

Im Dunkel weiß ich nichts von Gefühlen,

Da könnt ich stundenlang nach wühlen.

 

Oder ist da vielleicht doch die Liebe.

Wer weiß schon, ob ich nicht einfach nur Lüge,

Ist die Verwirrung nur vorgeschoben,

Und klare Gefühle sicher aufgehoben?

 

Sicher regelt das ein Schluck Wein,

Denn der macht die Lügen ganz schnell klein,

Das Herz im Traum rät davon aber ab,

Schickt einfach ein größeres Lügennetz hinab.

 

© Amy Herzog

Verschlossene Träume…

Meine Augen sind verschlossen,
und ich werde von Angst erfüllt,
denn wenn sie verschlossen sind,
bin ich in Träumen verhüllt.

Die Dunkelheit wartet nicht,
in mir leuchten helle Kerzen,
der Traum raubt mir den Atem,
sie erfüllen mich mit Schmerzen.

Denn es bleibt nur ein Traum,
diesen kann ich nicht greifen,
und je mehr ich es vermag,
desto öfter muss ich mich kneifen.

Meine Augen bleiben geöffnet,
und ich spüre die Melancholie,
ein Hauch Sehnsucht und Trauer,
nur in der Ferne die Phantasie.

 

© Amy Herzog

geweckt…

Sanft prasselt der Regen draußen in das sattgrüne Gras, er flüstert leise durchs offene Fenster, streichelt mich im Traum, reicht mir eine windige Hand und begleitet mich aus dem Schlaf, in die Stille Welt, die nur noch kurz vom Mond erhellt, die ersten Federn durch die Lüfte wirft und im Takte schwebend Musik spielen lässt, die so beruhigend mit der Seele spielt, dass sie denkt noch zu träumen…

Neue Gedichte…

Durch weite Welten schreiten, folgen,
Möchte ich dir in deinen Visionen,
Schließe die Tür hinter der Vernunft,
Wartend auf unsere Zusammenkunft.

Folge dem Fühlen, Hand und Wort,
Reiche ich dir bis zum magischen Ort,
Die Naivität uns wachsam umgibt,
Im Schutze allein zu zweit kurz verliebt.

Entkleiden wir uns von unserem Traum,
Still und leise hier im realen Raum,
Niemand sollte vom Irrsinn erwecken,
Das kurze verloren sein niemand entdecken.

Hier im Raum gibt es jetzt nur uns,
Die Träume, Gedichte und den Wunsch,
Lassen wir uns im Wahnsinn erbeben,
Und neue Gedichte werden davon leben.

© Amy Herzog

Ich bleib‘ im Traum…

Häng hier an dicken Seilen fest,
und fühle mich noch wohl im Nest,
zwar – ja gewiss, die Traurigkeit,
doch häng‘ ich in dieser Ewigkeit.

In meinem Traum so fest gebunden,
hab ich die Liebe hier gefunden,
was sollt ich dann da draußen suchen,
da gibt’s ja doch nur Zeit zum fluchen.

Drum träum ich einfach noch viel mehr,
schreibe aus Tränen, Blut und Meer,
die Sonne, warum sollt sie fehlen,
hier kann ich sie mir einfach stehlen.

Doch eines will zugegeben sein,
das Sein ist und bleibt hier Schein,
drum, wenn der Traum dann doch mal endet,
das Blatt sich unbekannt dann wendet.

Was ist dann schlimm an Ewigkeit,
bis auf die Welt, die draußen schreit,
da bleib ich einfach hier im Traum,
du kannst ja auch mal vorbei schaun.

© Amy Herzog

Ob nah, ob fern…

Ob du mir nah bist oder fern,
lachend weinst vor Schmerzen,
was auch immer in dir weht,
du lebst in meinem Herzen.

In meinem Traum seh ich dich,
dein Gesicht mit Farben gemalt,
zeichnest du dich kunterbunt,
und mein Herz so hell erstrahlt.

Du bist mehr als nur ein Traum,
lebst fest in meinem Herze,
streifst dabei wild und sanft umher,
durch warmweiche Blutgefäße.

Und geh ich in der Nacht zu Bett,
dann malst du wieder Bilder,
hinterlässt nur deine Spuren,
kreuz und quer tanzt du umher.

Die Spuren tragen mich am Tag,
durch Sonne und durch Regen,
egal ob näher oder doch nur fern,
trägst mich am Tag, in Nächten.

© Amy Herzog

Wir sind die Mitte…

In sanft gedehnten Träumen,
schwimmen wir im kalten Meer,
schauen zum Grund, schwarz,
und unsere Seelen sind noch leer.

Irritierte Gedanken schwanken,
blicken sich in glänzende Augen,
und sehen am Grund des Meeres,
nur die Welt und ihren Glauben.

Aber hier sind wir unsere Mitte,
in dieser sanft ruhenden Stille,
das Meer ist tief und wir atmen,
atmen nur uns und unsere Sinne.

Wir atmen uns ein, so ungewiss,
zaghaft schwimmen wir noch hier,
Gefühle, sie beben, sie verführen,
in unserer Mitte, hier sind nur wir.

Die Wellen schlagen höher, näher,
liegen wir uns sanft in den Armen,
es ist kalt, wir können nicht atmen,
nur uns, die Mitte und wir wärmen.

© Amy Herzog

Auf Reisen… 


Komm wir gehen auf eine lange Reise,

Und halten nur uns an den Händen,

Wir malen uns die Bilder aus Träumen,

Die zu unseren Zeiten niemals enden.

 

Komm wir setzen uns auf Wolken,

Und trinken ein Bier unter den Sternen,

Malen ein Schloss vor die Gedanken,

Und öffnen lächelnd unsere Herzen.

 

Komm wir reisen durch die Wiesen,

Atmen uns und den Duft der Wälder,

Tief in unsere Körper, blicken verträumt,

Und rücken zusammen, immer näher.

 

Wir malen Farben aus bunten Träumen,

So wird nie eine Farbe für uns gehen,

Wir allein werden auf Reisen bleiben,

Ewig unsere Träume gemeinsam sehen.



© Amy Herzog

Kein Traum wird genommen!


Das fürchten lehrt mich keine Nacht,

Die Sterne erhellen dunkle Straßen,

Deine Stimme in meinem Herzen wacht,

Als wir uns in Träumereien trafen.

 

Dann Blicke ich zum silbernen Mond,

Und weiß, auch du kannst ihn sehen,

Die Wärme tief im Herzen thront,

Nur du kannst die Worte verstehen.

 

Erst der Tag durchdringt den Traum,

Durchs Fenster schlurft die Realität,

Sie nimmt all wärmende Gefühle,

Und mit ihnen die träumende Naivität.

 

Nur die Hoffnung verbleibt in mir,

Die Nacht, sie wird wieder kommen,

Trägt mich im Traum ganz nah zu dir,

Nur er wird mir niemals genommen.



© Amy Herzog

Träume der Nacht…

Tief gefangen in Träumen der Nacht,

Reichst du mir an dein warmes Herz,

Meines schlägt wie wild und es lacht,

Vergessen ist kurz all dieser Schmerz.

 

Mit einem weinenden Auge genieße ich,

Bade in einem roten Meer aus Wärme,

Gleich klingelt der Wecker, weckt mich,

Vorbei sind all diese HerzensTräume.

 

Dann werde ich wach und du bist fort,

Verborgen bleibst du leider in der Nacht,

Hier am hellen Tage gibt es keinen Ort,

An dem mit dir mein Herz auch lacht.

 

Mit jedem morgen erinnere ich mich,

An den Traum von der letzten Nacht,

Eigentlich ist das Wecken lächerlich,

Denn ich bin mit Schmerzen erwacht.

 

Könnte ich doch nur ewig schlafen,

Auf ewig mit dir im Traumland Leben,

Malen Bilder aus verrückten Visionen,

Und werden einfach nur darin wohnen.



© Amy Herzog

Tränen im Traum…

Nachts ist da nur scheinbar nichts,
Nur ein Schein gebrochenen Lichts,
Nichts, was mich geschützt behält,
Achtet, dass mein Herz nicht fällt.

Die Zeit schlägt drei Uhr Mitternacht,
Und ein Traum wird mitgebracht,
Ein Kampf um all das falsche fühlen,
Gegen das Herzbetäubende Glühen.

Was gebe ich dann auf für mich,
Denn was ich fühle geht an dich,
Bin verloren und kann nur weinen,
In meinem Traum bettelnd schreien,
Und dann im Leben drüber schreiben.

Hier in diesem schwarzen Loch,
Kann ich nur das schreiben noch,
In dieser Seelenfressenden Kluft,
Wo jeder Traum im Keim verpufft,
Und niemand da noch mit mir hofft.

Dann weine ich in meinem träumen,
Niemand kann mich dann erwachen,
Nichts darin bringt mich zum Lachen,
Aber hier kann ich dich auch küssen,
Und ich weine, weil wir gehen müssen.

Weil mit jedem Kuss die Seele stirbt,
Der Traum stirbt, der Wunsch verdirbt,
Doch jeder Kuss ist Wert zu fühlen,
Falsch des Nachts heimlich glühen.

Ich bin bei dir, in meinem Traum,
Kann mich nicht erwachen – nur kaum,
Ewig brauchts, denn es reißt mich fort,
Entreißt mich von dir, vom Tränenort.

Die Niemalsmensch, so werde ich wach,
Bin wach und klettere hoch aufs Dach,
Blick zu Sternen und kann träumen,
Von dir, vom springen, leise singen.

Davon, ewig im Traum zu leben,
Zwar zu weinen, aber richtig fühlen,
Viel zu viel zu fühlen, ohne Fehler,
Nicht zu klein sind unsere Bilder.

Doch breche unter diesem geheim-
Gefühl, dass in mir nur randaliert,
Im Traum gibt’s kein ewig leben,
Mein Scherben Herz nur weiter gefriert.

Doch wünsche mir, was anders wär,
Ein Leben, dass nicht ist zu schwer,
Eine Seele voll, nicht vollkommen leer,
Ein Leben im Traum tränenlos nunmehr.

 

© Amy Herzog

Lachen & Weinen…


Ein Auge lacht, das andere weint,

Bin dir so nah, dann wieder weit,

Im Traum sind wir so eng vereint,

In echt, da fehlt es uns an Zeit.

 

Gibst mir halt, dann wieder Luft,

Mein Herz dann nur im Traume ruft,

Und bin ich aus dem Traum erwacht,

Du hörst mich, dann mein Auge lacht.

 

Doch meist bleibt alles nur betäubt,

Du mich dann nicht mal kurz beäugst,

Kannst du mich nur lachen sehen,

Weil Sehnsuchtstränen vorbei ziehen.

 

© Amy Herzog

Albtraum…

Reime geformt aus einem Traum
Kein Mond, keine Sterne, kein Licht
Nur Tränen, Leid und der Seelentot
Mir die Knochen bis zum Halse bricht

Erwacht am Morgen in kalten Pfützen
Selbsthass, Angst – verstummtes Leben
Bin festgefroren und kann nicht brennen
Leben, Welten nur ohne mich rennen

Wache auf und trockne die Tränen
Es war nur erträumt, nicht das wahre Leben
Der Traum tut bald schon nicht mehr so weh
Spiele mit Feuer und trink einen Kaffee

© Amy Herzog

Bilder malen…


malen unsere

bilder in den schnee

und bleiben da

in diesen träumen

für immer…

 

bis das leben

erkennt dass der

schnee nur ein

teil des ganzen

so vergänglich

ist…

 

dann rennen wir los

ohne zu denken

und lenken

uns in neue bilder

wer weiß vielleicht

werden diese

wilder…


© Amy Herzog

Strand…

Wir fahren einfach an den Strand,
vergraben uns im warmen Sand,
schmecken meeresblaue Freiheit,
überdecken unsere Feigheit.

Wir legen uns ans grüne Meer,
hören keine Menschen mehr,
fischen Träume aus der Luft,
erfüllen uns an ihrem Duft.

Wir blicken in die hellen Sterne,
in die unerreichte Ferne,
sammeln ein paar Muscheln,
hören’s noch zu Hause rascheln.

Wir müssen leider wieder Heim,
doch da woll’n wir gar nicht sein,
lass uns einfach hier liegen,
lass uns an einander schmiegen.

Wir bleiben einfach immer hier,
wenn auch nur auf ein, zwei Bier,
werfen die Muscheln zurück,
liegen einfach hier im Glück,

Wir bleiben hier am Stand,
hier vergraben im Sand,
und blicken in die Sterne,
leben einfach unsere Träume.

© Amy Herzog

Der eine Moment…

In Deinen Worten habe ich mich verirrt
Meine Seele liegt in Deiner so verwirrt
So unwissend und doch so geborgen
Wohl behütet in Deinen sanften Träumen

Sei es die Sekunde, nur der kleine Moment
Nur ein Windhauch in der ewig langen Zeit
Aus den Weiten der Welt nur ein kleines Fragment
Liebe ich dennoch die Wärme, die verweilt

Ich fürchte mich nicht vor Deiner Welt
Schreibe mit Seelenzerflossener Tinte
Mein Herz, Du kannst Liebe damit basteln
Auch wenn Du am Ende mir reichst eine Flinte

So hat sich doch jeder Moment gelohnt
Diese Kurze Zeit im flüssigen Glück
Und sollt‘ es nicht reichen bis zum Mond
Ich wünsche einfach den Moment zurück

© Amy Herzog

Baden im Traum…

Ein Wort, das in mir wächst und reift
Mit Flügeln schlägt und hell gedeiht
So zart in Liebe kaum greifbar
Doch in Gedanken vollkommen klar

Verschönert es mir den Traum zu rein
Die Wünsche gaben ihn zum Schein
In Wahrheit bist du Seele fern
Im Traum da hatte ich dich gern

Jetzt wach ich auf und blicke nach
War es wahr oder war ich schwach
Erfüllt mich gleich hier dieser Schmerz
So unbekannt hat er mein Herz

Lieg‘ ich hier wieder zerbrochen
Fern der Traum auf wahren Erden
Ich wollt‘ ich könnte ewig schlafen
Im Traum mit dir in Liebe baden

© Amy Herzog

ruhige Nacht…

*

Weiße leichte Federn

Tanzen durch die Nacht

Kühl der sanfte Wind und klar

Singt ein Uhu sein Lied

Und die Sterne glänzen

Funkelnd auf mich hinab

*

Genieße ich die Ruhe

Das menschenleere schwarz

Lausche nur in diese Stille

Trägt mein Lied der Wind

In dein schlagend warmes Herz

Wo wir zwei zusammen sind

*

Traumwelt…

Mein Herz zerbricht
Ich laufe auf Scherben
Am Tage, im hellen Licht
Spüre ich deine Lügen
Sie lassen mich sterben

Wenn die Dunkelheit spricht
Wird mein Körper ermüden
Eine Träne tropft vom Gesicht
Dann schlafe ich langsam ein
Und vergesse all die Lügen

Erfüllt ein Lächeln mein Gesicht
Sind meine Augen geschlossen
Fort ist der Weltschmerz
Noch bis zum hellen Morgen
Spüre ich kein Scherbenherz

Abseits der grausamen Welt
Ist mein zerbrochenes Herz
In meiner glücklichen Traumwelt
Bis der Morgen wieder erhellt

© Amy Herzog

Wartend auf das Paradies…

Liebend kleine Menschen hier
Doch suchen sie die Siege
Erleben zwischen Hass und Liebe
Abertausend rote Kriege

Wann bläst sich aus die Kerze
Steigend auf in Dunkelheit
Wartet´s dort das Paradies
Dort oben in der Ferne

So will ich weiter ferner reisen
Überwinden Berg und Tal
Große Liebe weiter reichen
Inmitten all dem finden

Mit Herz und Seele dich beschenken
Würd ich dich dann endlich finden
Wartend auf das Paradies
In deinen Armen sicher liegen

© Amy Herzog

Gute Nacht… (: 

Sanft in schöne träume schweben

Kuschelnd mit den Herzen lächeln

Ein kleiner Kuss zur guten Nacht

Arm in Arm die träume bewacht

Bis zum Morgen ohne Sorgen

Schlafen ruhig, sicher und geborgen

Träumen…

Liege nieder in deinen Armen
Und wärme mich an deinen Träumen
Rücke näher an dich heran
Auf dass ich mit dir träumen kann
Geborgen schließen wir die Augen
Der Traum beginnt ohne zu schlafen
Nehmen wir unsere Träume auf
Und unsere Gefühle nehmen ihren Lauf

Tanzende Gedanken…

 

Plötzlich warst du in meinen Gedanken,
lässt sie seither zur Glücksmusik tanzen,
doch fliegen sie zu schnell auf und dann ab,
bin ich mal farbenfroh und dann wieder matt.

Hast du dich in mir einfach niedergelassen,
diese Gedanken kann ich noch immer nicht fassen,
könnt ich dich hassen, du hättest mich warnen,
konntest und kannst du aber doch nichts ahnen.

Was ist schon dabei ein wenig zu träumen,
mögen die Träume auch manchmal sehr schmerzen,
gelassen und still bleiben meine Gedanken,
auch wenn sie’s sich manchmal anders wünschen.

© Amy Herzog

Sehe dich!

Sehe dich!
Sehe dich warm
Berauscht vom Wein
Rieche rot vom Glück erschlagen
Innerlich qualmend tot
Fluten Städte voll Schaum
Tanzen, lachen, rauchen, saufen
Und einen Scotch später
Landen wir im Traum

© Amy Herzog

Waldtraum…

Durch den Herbstwald
mit dem Duft in der Nase
erfüllt mich das Moos
in leichte Ekstase

Blätter wehen ins Gesicht
rot, grün, gelb und braun
ich schwebe im Einklang
gleich mit in ihren Traum

Im Traum der Freiheit
so frei durch die Lüfte
tanzen wir gemeinsam
durch nasse Walddüfte

© Amy Herzog

Lebensreise…

Schwebe
sanft durch Wolkenweiß
Melodie, so rot gewärmt
schleichen durch die Pyrenäen
Träume reisen fort so weit
mit mir in Luft verschmolzen

Schläft
das Lied im Wasser ein
höre nur, da ist der Tod
weit davon entreißt der Traum
die Sonne rot
im Tauchen stumm

Denke
weiter nicht daran
könnt ich tonlos untergehn
fern von Wärme, Traum und Zeit
geschehen lasse ich das Leben
denn die Reise stark gewinnt

Reise
hoch durch warm und kalt
bewahre meinen Traum, komm an
in roten warmen Sonnen Armen
die deine sind irgendwann
im Traume sind wir alt

© Amy Herzog

Reisen…

Komm, lass uns träumen
Durch weiche Nebelschwaden
Bis in die zeitlosen Räume
Immer weiter reisen

Die Gedanken zurück lassen
Und die Wärme spüren
Lass sie uns teilen
In unseren Umarmungen

Gehen wir gemeinsam
Und lassen uns fallen
Bis wir dort ankommen
In unseren Küssen

© Amy Herzog

Träumerisches Glück…

Tag und Nacht
im Wechsel spielen,
während Zeiten
sich verziehen,
liege ich
und schreibe hier,
schier endlos lange Sätze
hier.
Und ich spüre
niemals Bange,
denn so fühle ich sehr lange,
dieses wundervolle Stück,
vom träumerischen Glück.

© Amy Herzog

Kurze Nähe…

Im Arm liegen
und an nichts denken
ohne Worte zu verschwenden
nur die Nähe fühlen

Kann ich nur träumen
und will ich nicht leugnen
allein will ich verbleiben
über lange Zeiten

Nur kurz fühlen
einmal die Nähe spüren
dann weiter ziehen
und neue Wege finden

© Amy Herzog

Küsse der Zeit…

Verweilen die Zeiten
ihre Spuren im Sande
beinah versäumend
wie Winde und Meer
an ihnen vorbeirannte.

Ziehen sie die Mächte
und greifen nach Sternen
ehe sie schneller
die kleinen Zeiten
immer weiter vergehen.

Der Griff in die Sterne
lässt Träume entfachen
wie so sanft sich berühren
die zart umschlungenen
Lippen im Küssen.

Rhythmisch im Takt
der schnellen Sekunden
die letzten Momente
verbundener Liebe
wärmender nutzen.

Und teilen die Sucht
eins pulsierend gefangen
in leidenschaftlicher Lust
der bitteren Sehnsucht
nun küssend die Zeiten.

Für diese Zeiten
so klein sie auch sind
bleibet sie stehen
inexistent
und küssen geschwind.

© Amy Herzog

Ich liebe es, wenn du träumst…

Wenn du schläfst und fällst
sanft in einen Traum,
scheint mir als seist du
in meinem Raum.

Eröffnen sich Welten
mal Nahe, mal Ferne,
reise ich gemeinsam
in wohlige Wärme.

Sind bunt und schwarz
zu gleicher Zeit,
sind laut und stark
und immer befreit.

Du weißt es, ich spüre
dich so nah bei mir,
lässt uns in deinen
Träumen werden zu Wir.

Ich weiß, dass du spürst
und lade dich ein,
beim nächsten Traum
bei mir mal zu sein.

Gemeinsames träumen
schreiben wir täglich,
in Freiheit und Liebe,
bis der Traum wird tödlich.

© Amy Herzog