Sehnsucht
nach deiner Haut
auf meiner, deinen Lippen,
die meine sinnlich Küssen
schreie laut – Verlangen!
Wärme, Nähe, tiefe Blicke ziehen
mich zu dir, nach deinem Willen,
nur du kannst meine Lust
noch stillen.
© Amy Herzog
Sehnsucht
nach deiner Haut
auf meiner, deinen Lippen,
die meine sinnlich Küssen
schreie laut – Verlangen!
Wärme, Nähe, tiefe Blicke ziehen
mich zu dir, nach deinem Willen,
nur du kannst meine Lust
noch stillen.
© Amy Herzog
Ein Glas Rotwein
Teilen wir uns
Ehe die Lippen
Sich treffen so sanft
Näher verbunden
Entkleiden wir uns
Und alles vergessen
In sinnlicher Stund
© Amy Herzog
Dunkel die Nacht und du warst da – nah!
Als sei es ein Traum kamst du näher
– näher, näher, unendlich nah!
konnt ich deine Lippen schmecken
doch meinen Augen kaum trauen
Sanft ein Schnitt in deine Lippen
– süß, dein Blut
konnt ich dein Wesen entdecken
Und sie war da – wie ein Blitz!
die Leidenschaft die entfacht
mit deiner Blutesmacht
Wie im Traum
ein Rausch – wollt ich mehr
beißen, schneiden, trinken
mehr und mehr im Feuer versinken
Als sei ich ein wildes Tier
über dich herfallen!
Bis dein Blut in mir
die Flammen ersticken
© Amy Herzog
Deine Nähe
legt sich um mich
wie ein sanfter Windhauch
Dein Kuss
dringt tiefer ein
als Messer in mein Fleisch
Deine Worte
kreisen um mich
wie schützend warmer Rauch
© Amy Herzog
Deine Seele so nah
Schimmert sie klar
Umgeben von Farben
Überdecken sie Narben
Spüre ich deine Ruhe
Deine leise Musik
Die den inneren Schmerz
Für alle verdeckt
Doch ich sehe dich
Bei dir bin ich nah
Spürst du es doch
Es ist so glasklar
Lasse es nur zu
Nichts werde ich tun
Habe keine Angst
Nah bin dir längst
Behandle dich gut
Nur habe den Mut
Sei du auch bei mir
Und niemals verlier
© Amy Herzog
Fürchte dich nicht der Nächten
Sind es doch die Sterne
Die in tiefer Dunkelheit
Hell erstrahlt mit uns lachen
Und fürchte dich nicht der Dunkelheit
Mag sie unendlich sein
Das Bild gezeichnet
Von Einsamkeit
Doch sieh in die Sterne
Ertragen sie diese
Unendliche Ferne
Ferne die wir niemals
Ertragen müssen
Nein
Sie lassen uns gar sehen
Wie nah wir uns sind
Lassen uns spüren
Die Nähe zu uns
So schau in die Dunkelheit
Ein Blick in die Ferne
Fürchte dich nicht
Ein Blick in die Sterne
Und wir sind uns nahe
© Amy Herzog
Dein zartes Antlitz seh ich hier
Versteinert deines Blickes
Ängstlich stehst du hier vor mir
Verteidigst du des Endes
Öffne mich dir innerlich
So sehe ich dich rot
Geleite ich dich so glücklich
Zum blutend roten Mond
© Amy Herzog
Im Arm liegen
und an nichts denken
ohne Worte zu verschwenden
nur die Nähe fühlen
Kann ich nur träumen
und will ich nicht leugnen
allein will ich verbleiben
über lange Zeiten
Nur kurz fühlen
einmal die Nähe spüren
dann weiter ziehen
und neue Wege finden
© Amy Herzog
Wen zu treffen
der versteht,
beim kleinsten Makel
nicht gleich geht.
Nähe verachtet
und Nähe liebt,
wohlige Wärme
in Freiheit gibt.
Gute Gespräche
vergessen die Emotionen,
gelassene Gemüter
vermeiden Illusionen.
Schreiben im Dunkeln
so ganz allein,
so schätze ich es
nur nicht immer zu sein.
© Amy Herzog
Tief der der Nacht
erweckt er sie aus mitten
ihres wunderschönen Traumes
zieht sie mit einem sanften Kuss
auf ihren weichzarten Lippen
in seine Welt der Leidenschaft
und erhitzender Lust
Zwischen ihren Schenkeln
spürt sie ihn nah und warm
spürt wie an ihr seine Lust
sich steigert und wächst
Wie ein ausgehungertes Tier
entreißt sie ihm die Kleidung
umschlingt seine Hüften
und hegt Hoffnungslust
mit ihren Beinen
Gleich würde sie ihn spüren
seine harte Lust gleitet langsam
und sanft, doch immer in sie hinein
wildgeworden wird sie verrückt
kratzt und beißt sie braucht
es härter jetzt gleich
will sie ganz Sein
So stößt er immer tiefer
immer fester schneller und härter
in diese nasswilden Lüste
und knabbert und küsst
dabei sanft ihre Brüste
Spürt seine Gier
wie sie steigert sich an
noch schneller stößt er sie
zieht sie nah an sich ran
und bleibt still
Am Schlusse fühlt sie
sein zuckendes Zittern
im Saft dieser Liebe
sind sie verbunden
und schlafen ein
mit letztem Kuss
© Amy Herzog
Sanft legst du dich nieder
in meine Arme
streiche über dein Haar
und nähere mich langsam
deinen Lippen
Berühre sie sinnlich
und küssen uns lang
sicher und geborgen
kannst du dich
fühlen
Ein Blick
in deine Augen
rauben mir den verstand
wir lächeln uns an
und du wartest
gebannt
Du sollst nicht mehr warten
und ich kann es nicht mehr
so streife ich sanft
deinen Pullover
beiseite
Deine Haut berühren
mit der Klinge
streicheln
durchschneiden
und sehe in deinen Augen
die beruhigte Aufregung
Schneide
wieder und wieder
tropfen Blut bilden sich
sie schließen sich zusammen
zum fließenden Fluss
Dein Duft erfüllt mich
nicht länger kann ich
mich halten
so nähern sich
meine Lippen
dem roten Fluss
Beginne zu küssen
dein warmes Blut
dieses hohe Geschenk
ich nehme und trink
halte dich
werde stärker
geschwind
Die Kehle hinunter
löscht es diesen Durst
lässt Schwäche verschwinden
das Verlangen langsam
und stetig gelöst
Bis dein Blut gerinnt
und die Nacht erhellt
liegen wir gemeinsam
sind frei
und verbunden
© Amy Herzog
Wenn du schläfst und fällst
sanft in einen Traum,
scheint mir als seist du
in meinem Raum.
Eröffnen sich Welten
mal Nahe, mal Ferne,
reise ich gemeinsam
in wohlige Wärme.
Sind bunt und schwarz
zu gleicher Zeit,
sind laut und stark
und immer befreit.
Du weißt es, ich spüre
dich so nah bei mir,
lässt uns in deinen
Träumen werden zu Wir.
Ich weiß, dass du spürst
und lade dich ein,
beim nächsten Traum
bei mir mal zu sein.
Gemeinsames träumen
schreiben wir täglich,
in Freiheit und Liebe,
bis der Traum wird tödlich.
© Amy Herzog
Sehnsüchtig warte ich den ganzen Tag,
bis endlich hereinbricht die so klare Nacht,
und ich dich so tief in meinem Herzen spüre,
deine Hand auf mich legst und über mich wachst.
Sehnsüchtig träume ich und wollt es sei wahr,
das du immer bei mir bist nah, so nah,
doch mag es gerade nur ein kleiner Traum sein,
deine Hand sie liegt immer auf des Körper mein.
© Amy Herzog
Es wäre wunderbar,
wäre ich dir jetzt nah,
kuscheln und daliegen,
still an dich schmiegen,
dich nicht mehr vermissen,
und einfach die Welt vergessen.
© Amy Herzog
zarte arme
sanft ihn umfangen
liegend auf ihm
die lippen berühren
augen geschlossen
entfesselte träume
bewegungen sinnlich
auf und ab gehen
in geöffneten beinen
seine nähe
spüren
© Amy Herzog
unbeschreiblich
ist mein, verlangen
nach dein, bei dir sein
ich will, nein muss
sei ganz mein.
spüren will ich dich
nah bei mir
haut auf haut
ganz tief in mir.
zittern vor lust
schreien so laut
bändige mich, du musst
stillen diese lust.
© Amy Herzog
Ein Blick genügt, schon ist es geschehen,
in meine Gedanken dich eingeschlichen.
Tag sowie Nacht nur Sehnsüchtgiges denken,
so denk ich, könnt ich dich doch einfach packen.
Eine Berührung, ist einmal vergangen,
steigert in uns sogleich das Verlangen.
Spüren, berühren, mich zerrt es zu dir,
du und ich näher, wir werden zu wir.
Einen Kuss später, entfacht sind die flammen,
liegen wir da, ganz eng nun beisammen.
Die Körper umfasst und sinnlich geküsst,
stillen die Sehnsucht in tiefer Lust.
© Amy Herzog
Innerlich nichts als Leere,
berühre ich tot die Tasten.
Suche nach spürbarer Nähe,
wo nur, ich kann nicht sehen.
Voll Nöten bitte und bettle,
klangvoll ertönen die Noten.
Kommen ein paar Gefühle?
Ich gehöre nicht zu den Toten!
Schließe fest die Augen,
meine Hände tanzen allein.
Sie müssen Gefühlen folgen,
seien sie noch so klein.
Ich bin wie erstarrt!
Kann mich nicht rühren!
Sagen kann ich kein Wort,
die Emotionen kann ich spüren.
Wild umher schiessen sie,
quer durch meinen Körper.
Im Rhythmus zur Melodie,
werden wunderschön hörbar.
Immer mehr, viel zu viel!
Gemisch aus Leid und Liebe,
höre ich auf und werde still.
Kurz spürte ich, das ich noch lebe.
© Amy Herzog
schnelle verführung
sanfte berührung
irritiertes gespür
ich mich verlier
gedanken
wanken
ungewiss
ein genuss
gefühle beben
herzen schweben
augen schließen
dich sehen
verführen
fühlen
glühen
© Amy Herzog
Lasset mich einfach endlich geh’n,
so lasset mich nass im Regen steh’n.
Macht dass es aufhört, das Rauschen der Wellen,
werfet mich aus diesen düstren Zellen.
Schenkt Ihr die Freiheit, verneige ich mich,
lasset mich ziehen, im Kusse mit Euch.
Nie wieder werdet Ihr an mich denken,
ganz so als sei ich nie da gewesen.
Es schmerzt, es reißt, Ihr seid so nah,
genießt es doch immer noch so wahr.
So gebt es doch einfach endlich auf,
dann findet Ihr andere Seelen auch.
© Amy Herzog
innerlich
ich suche dich
bist du wo
spüre ich nicht
fest du reisst
das spüre ich
länger dann
zerfalle ich
distanziert
blicke ich dich
in tiefer trance
spüre ich dich
fest verschlungen
halte mich
tränenlos
nun weine ich
hassen kann
dich liebe ich
bin da wenn du
verlangest mich
immer weiter
weine ich
tränenlos
vergess ich nicht
© Amy Herzog