Lyrik

Verschlossene Träume…

Meine Augen sind verschlossen,
und ich werde von Angst erfüllt,
denn wenn sie verschlossen sind,
bin ich in Träumen verhüllt.

Die Dunkelheit wartet nicht,
in mir leuchten helle Kerzen,
der Traum raubt mir den Atem,
sie erfüllen mich mit Schmerzen.

Denn es bleibt nur ein Traum,
diesen kann ich nicht greifen,
und je mehr ich es vermag,
desto öfter muss ich mich kneifen.

Meine Augen bleiben geöffnet,
und ich spüre die Melancholie,
ein Hauch Sehnsucht und Trauer,
nur in der Ferne die Phantasie.

 

© Amy Herzog

Gelesen: Dafür gibt es kein Wort

Dafür gibt es kein Wort

 

Heute ist mir ausnahmsweise Mal nach etwas Melancholie zumute. 😉

Dankeschön! 🙂

Spuren im Sand…

Gemeinsam gehen wir Hand in Hand,
entlang am langen schneeweißen Strand,
hinterlassen leise unsere kleinen Spuren,
nach denen wir beide nie wieder suchen.

Wir blicken lächelnd zum schaumigen Meer,
es stürmt, doch das stört gerade nicht sehr,
der Schwimmring um uns, im knalligen blau,
Wolken verschwinden die einst waren grau.

Gemeinsam fliegen wir mit Wind und Wellen,
zum Himmel und verlieren all unsere Dellen,
jetzt sind wir furchtlos und voller Mut,
in den blau gefärbten Wolken wird alles gut.

Was auch immer nun sei irgendjemandes Wille,
oben in den Wolken gibt es keine Windstille,
erst wenn wir sinken zum staubigen Land,
erst dann erinnern nur noch die Spuren im Sand.

 

© Amy Herzog

Vom Nichts…


Ich laufe durch die nassen Straßen,

Tag ein und auch Tag aus,

Sitze da, wo wir gestern noch saßen,

Gehe heute stur allein geradeaus.

 

Im Schaufenster stehen bunte Blumen,

Sind gehegt und in Reih gepflegt,

Warten auf bewohnte Stuben,

Wo ihnen doch der Sinn vergeht.

 

Sind wir uns ein wenig ähnlich,

Konnten die Farben niemals wählen,

Können nicht sehen, und doch allmählich,

Dürstet es uns danach Freiheit zu sehen.

 

Das Schicksal lässt die Würfel Rollen,

Denn selbst wem alles grau erscheint,

Höre ich hinten die Donnergrollen,

Und wie der Regen mit uns weint.

 

Dann geht der Weg wieder nach Haus,

Die Vorhänge zieh ich zu,

Werfe nur noch die Uhren hinaus,

Und habe vom Nichts meine Ruh.

 



© Amy Herzog

Der Wind…


der wind flog nur an mir vorbei,

ich wollte lange mit ihm tanzen,

er tänzelte kurz durch mein haar.

 

ich konnte ihn nicht bei mir halten,

denn nicht richtig bemerkt, gesehen,

als er hier bei mir gewesen war…?

 

ich hoffe er bleibt mir nicht fern,

können uns noch richtig tanzen sehen,

ihn atmen, spüren, um mich- nah…

 


© Amy Herzog

‚Was wäre wenn?‘

Ich frage nicht mehr, was wäre wenn,
Du bist schon längst nach Haus gefahren, denn,
Da warten noch tote Fliegen am Fensterbrett,
Und die Eiswürfel schmelzen in deinem Bett.

Du musst in der Sonne nicht bei mir sein,
Denn das Licht ist nicht hell und wir sind zu klein,
Wir liegen viel lieber Nachts wach im Bett,
Unter Eiswürfeln ists nämlich schon ganz nett.

Der Regen platscht in uns’re Gehirne rein,
Wir trinken Wein, doch er wäscht nichts rein,
Und im durchtrennten Bett sind wir erfroren kalt,
Denn unsere große Liebe wurd‘ gestern schon alt.

Dann stehn wir wieder auf, gehen in die Stadt,
Um Gefühle zu essen und werden doch nie satt,
Zu Hause dann, stelln wir Eimer auf, es nimmt seinen Lauf,
Fangen tote fliegen im Wasser mit Leben auf.

Einmal frage ich dich noch, was wäre wenn,
Würden tote Fliegen schon im All verbrenn,
Würden wir Eiswürfel einfach gemeinsam erhitzen,
Und nur von der Liebe betrunken im Leben sitzen.
© Amy Herzog

Denke nicht an dich…

Nie wieder schreibe ich dir ein Gedicht,
klebe Notizzettel an den Kühlschrank,
nie siehst du mein verlassenes Gesicht,
einfach alle Zettel bleiben verbrannt.

Frage mich nicht nach deinen Worten,
deine Notizen an mich suche ich nicht,
sehne mich nicht nach dir, deinen Orten,
meine Sehnsucht verbleibt im Feuerlicht.

Dunkle Nächte werden nicht mehr lang sein,
ich tanze nicht mehr im Rhythmus der Uhr,
warte nicht länger auf deinen Anruf, nein,
beende deinen in meinem Inneren Aufruhr.

Denke zu keiner Zeit mehr an dich, nein,
auch nicht, wenn ich gerade noch schreibe,
ich stehe nur neben mir, beobachte klein,
während ich sitzend dort doch um dich weine.

Doch denke ich dabei nie wieder an dich,
schreibe nur weit entfernt meiner Selbst,
tanze nur weiter, weil die Uhr nicht entwich,
während du in meinen Gedanken verfällst.

© Amy Herzog

Leere Worte!


Nichts weiter als leere Phrasen,

Verlassen deinen lockeren Mund,

Jedes weitere Wort gräbt tiefer,

In jeder Minute, zu jeder Stund.

 

Bedeutungsvolle Worte fließen,

Aus deinem Hirn in mein Herz,

Verlieren ihre Bedeutung flüchtig,

Ankommen tut dann der Schmerz.

 

Die Stille wird so unterschätzt,

Dabei solltest du sie mal versuchen,

Von deinem Gerede einen Urlaub,

Den möchte ich hiermit buchen.



© Amy Herzog



langer Weg…

Tränen fließen im Rhythmus des Regens,
und sie leiden so weinend zu zweit,
sie fließen über die Straßen des Lebens,
der Weg scheint noch viel zu weit.

Der Weg wird nur vom Wort begleitet,
das Strahlen der Sonne versinkt,
die Erde färbt sich in großen Schatten,
der keine kleine Freude mehr bringt.

Wenn der Nebel von allen Seiten drückt,
fällt selbst das Atmen schon schwer,
das Wort klingt aus den Ecken verrückt,
etwas Glück auf dem Weg fehlt zu sehr.

Nur die Musik des Regens erklingt,
hält warm im verschlingenden schwarz,
die Seele in falschen Gefühlen singt,
als sei all das ein schlechter Scherz.

© Amy Herzog

Zu den Wolken…

Durchs Leben schreite ich schlafend,
hellwach durchs Menschenbedrängnis,
in Ketten aus Stacheldraht gebunden,
in meinem eigenen kleinen Gefängnis.

Ich sehe, höre und fühle so stark,
denn ich bin ein Mensch aus Blut,
die Augen viel zu weit aufgerissen,
spüre ich auf meiner Seele die Glut.

Einmal ganz und gar wach zu sein,
heraus fließt des Monsters Traum,
die Ketten lösen, der Rauch steigt auf,
mit mir zu den Wolken aus Schaum.

© Amy Herzog

könnte ich…


Käme ich an leuchtende Sterne heran,

Ich würde sie mit Worten schmücken,

Sie füllen mit Wärme und dir überreichen,

Füllen die kaltschwarzen Herzenslücken.

 

Doch bin ich hier viel zu klein für dich,

Und kann die größten Worte nicht Formen,

Ich würde dir malen, was immer du träumst,

Gar laufen zu dir über abertausend Dornen.

 

Würde wachsen, gedeihen, bis hoch zum Himmel,

Für dich suchen und fangen die Worte,

Sei mir der Weg auch noch so beschwerlich,

Ich gehe weiter, bis zum allerletzten Orte.


© Amy Herzog

Graue Welt…


Die Abende gefüllt mit trockenem Wein,

Einer geht weiter, stellt anderen ein Bein,

Am Ende bleiben wir doch alle allein,

Egal, sind wir doch eh viel zu klein.

 

Die Welt wird so bleiben wie sie ist,

Hier und da wird mal jemand vermisst,

Dann will man doch, dass sich jeder verpisst,

Selbst wenn man sich dafür selbst vergisst.

 

Die Seelen sind auch schon etwas rau,

Wär da nicht so lästig der Gefühlsstau,

Verbleiben wir einfach doch alle blau,

Dann sehen wir die Welt nicht in ihrem grau.

 




© Amy Herzog

Er…


Höre sein besänftigtes Rauschen,

Und erspüre seine geballte Kraft,

Sehe was er, sein glänzendes Strahlen,

Mit dieser Erde hebt und erschafft.

 

Sehe ich lange Wege, durch Staub,

Durch Stein, Dunkelheit und Schein,

Wie er allem trotzt, den Regen nimmt,

Nicht in ihm ertrinkt, so ganz geheim.

 

Wie er fließt, ohne Gesicht, doch lebt,

Sich farblos aus grauen Massen erhebt,

Verschwindet, erscheint, bleibt, geht,

Bis der Wind ihn zu mir zurück weht.

 

Flüstert, doch schreit, vorbei geheim,

Haftet er täglich an meiner Seele,

Bleibt er doch nichts – und alles dabei,

Bis ich einfach mit ihm davonschwebe.

 

 



© Amy Herzog

Schmerzlose Orte…


Die Worte sehen, dass ich lebe,

All das andere bleibt verstummt,

Den Traum ich nicht zu sprechen wage,

Die Geige mein Gefühl noch summt.

 

Tränen wagen nicht zu weinen,

Die Worte sprechen Schmerzen aus,

Sie reichen mir den Rettungsring,

Aus meinen Tränen hoch hinaus.

 

In den Wolken kann ich schreiben,

Mit Tinte aus dem Traum gemacht,

Bis keine Wolken übrig sind,

Und ich Fall wieder in die Nacht.

 

In die Nacht ins Tränenmeer,

Ertrinke ich ohne die Worte,

Und falle rettungslos an Ferne,

Vielleicht schmerzlosere Orte.

 



© Amy Herzog

Blutendes Herz…

Für dich sind meine Tränen unsichtbar,
denn ich schenke dir nur mein Lächeln,
doch ich schwimme hier im Tränenmeer,
und beginne schon längst zu schwächeln.

Hier verblute ich langsam und schmerzlich,
doch mein Herz, du siehst es nicht bluten,
vor dir klebe ich einfach ein Pflaster darauf,
du kannst die großen Wunden nur vermuten.

Lediglich in meinen Luftschlossträumen,
fühle ich mich dir schmerzlos ganz nah,
doch bin ich hier leider nur meistens wach,
und sehe das, was nicht ist und nicht war.

Und hier schreibe ich diese kleinen Worte,
ich weiß nicht, vielleicht ja für dich,
vielleicht ist es auch nur ein Rettungsversuch,
aus diesen weinenden Tränen für mich.

Doch hier schreibe ich und weine zugleich,
denn in dir bin ich rettungslos verloren,
so sehr bin ich blutend und weinend gefangen,
so sehr, dass ich wünscht nie geboren.

Dieses Gedicht könnte ewig überdauern,
es würde dennoch niemals genügen,
die Tränen fließen doch mit oder ohne,
die Worte bringen auch kein Vergnügen.

Und so höre ich einfach auf zu schreiben,
und weine mich sanft in den Schlaf,
hoffe auf einen Luftschlosstraum mit dir,
in dem ich dir dann nahe sein darf…

© Amy Herzog

Sehnsuchtsflucht…

Ich sehne mich nicht nach dir,
nein! Nicht nach deiner Nähe,
meine Sehnsucht singt still,
sehnsuchtsvoll, wenn ich wäre.

Verzehre mich nicht nach dir,
nach warmen Worten, nein!
Deine Worte können mir nichts,
sie sind und bleiben zu klein!

Mein Sein bleibt in Dunkelheit,
dein Wort bleibt mir fern,
sieht man etwa, dass ich lüge?
Ich kann mich erinnern..

An dein Wort, in jeder Nacht,
jedes kleine Wort in Sehnsucht,
schreit – nach mehr, nach allem,
ganz besonders nach Flucht..

Ich sehne mich nach dir,
nach deinen Worten – still,
in Dunkelheit, in Erinnerung!
Sie sind es, was ich will..

© Amy Herzog

Rostig‘ Dichter…

Tief innerlich zerfressen, kahl,
als stünde man im großen Saal,
dem Saal der Qual, dem ohne Wahl,
ummantelt vom Gefühlskaltstahl.

Prasseln hier die Regentropfen,
wie viel kann schon die Seele kosten,
im Regen kann sie doch nur rosten,
ertränkt vom Überreizungspfropfen.

Niemand kommt durch diesen Stahl,
null Menschen sind es an der Zahl,
man müsste mein‘ es sei fatal,
doch hier ist es nicht mal banal.

Der Regen nicht nach außen dringt,
bloß hier noch leise Lieder singt,
sie schallen durch zerstörte Lichter,
inmitten klein, ein rostig‘ Dichter.

© Amy Herzog

Herz gespalten…


Kann mich nicht tragen, nicht halten,

Meine Gedanken nicht mehr verwalten,

Meine Haut malt immer tiefere Falten,

Ich bin dabei, gänzlich zu erkalten…

 

Im Innern kann die Ruhe nie walten,

Mein Herz ist geteilt in zwei Hälften,

Könnt ich’s doch einfach ausschalten,

Nur mich allein in Freiheit entfalten.

 

Doch ich kann mich nicht gestalten,

Gefühle ertragen und den Mund halten,

Die Zeit, als noch die Regeln galten,

Die werden nicht mehr eingehalten.

 

Wir könnten uns drüber unterhalten,

Würd der Mund nicht still gehalten,

Nein, das Herz hat sich gespalten,

Nur die Sehnsucht kann noch halten.



© Amy Herzog

Müde Geister…

Die Hüllen der Geister werden schlichter,
die Dämmerung malt die müden Gesichter,
trinken sich zu und beginnen zu lachen,
hoffnungslos am Boden ohne Erwachen.

Irgendwer grinst in den Ecken verstohlen,
trappeln umher auf verschlissenen Sohlen,
versuchen die kleinen Flammen zu betören,
als könnten sie fröhliche Geister beschwören.

Die großen Laternen sind längst erloschen,
und wenn sie erhellen werden Tränen vergossen,
dahinten werden noch Erinnerungen getauscht,
solange sie sind noch ein wenig berauscht.

So fristen sie ihr Dasein im blassen Nass,
suchen weiter den Grund im bodenlosen Fass,
ummantelt in warmen Decken beisammen,
trinken sie, bis sie in Gefühlen ankommen.

© Amy Herzog

Lenkende Gefühle…


Am Abend, wenn die Nacht einbricht,

Die Sterne schicken Träume und Licht,

Die Seele nur noch Wahrheit spricht,

Ein großes Gefühl verbleibt im Gedicht.

 

Worte kommen aus meinen Gedanken,

Nachts, da kennen sie keine Schranken,

Sie können nur dem Herzen danken,

Das wahre Gefühle die Worte lenken.

 

Und wenn der Tag die Sonne bringt,

Musik dann nur viel leiser erklingt,

Das wahre Gefühl zum Abschied winkt,

Auf dass ihnen einst das Leben gelingt.




© Amy Herzog

Wirre Gedanken…

Die wirren Gedanken ranken sich,
klettern Dächer hoch, verirren,
verwirren, treffen Dunkelheit,
und versuchen sich zu entwirren.

Versuchen ein Licht zu finden,
lindern, Schmerzen, Heilung,
zu trinken, aus Regen schöpfen,
zu baden in reinster Hoffnung.

Könnten sie nur lauter schreien,
diese stillschweigenden Gedanken,
an Worten kleben, singen, tanzen,
nicht nutzlos in die Höhe ranken.

Doch hier bleiben Worte, still,
an Dächer geschrieben, lesen,
das kann keiner, sie Weinen,
weinen bitter über ihr Wesen.

Das Haus, es wird brüchig,
flüchtig nehmen Menschen,
die Fassade, die mal schöner,
gehüllt nun wahr in Wünschen.

Doch das Wort, es lebt,
rankt sich weiter hoch, bebt,
lässt das Haus zerfallen, egal,
bis das Licht Gedanken webt.

© Amy Herzog

Gefühlsmusik…

Sitz die Nacht still am Klavier,
und denke mich im Klang zu dir,
tanze schweigend über Tasten,
lasse Noten für mich sprechen.

Verbinde schreiende Gefühle,
bis ich keine Stunden zähle,
forme sie in Liebesworte,
schwinge mit an ferne Orte.

Der Ort ist nur erfüllt vom Glück,
als gäbe es dort kein Zurück,
schreiben Worte bis hin zu dir,
was ich wirklich für dich fühl.

Die Musik spricht Wahrheiten,
kein blabla, kein Rätselraten,
sie spricht nur das, was ich fühle,
das du sie hörst, ist was ich hoffe.

© Amy Herzog

Steuerrad…

Wir kamen auf die bunte Welt,
und wurden einst gelenkt,
wir lernten, wie wir selber lenken,
der Kopf dann zu viel denkt.

Wir sanken unser Haupt nieder,
und standen wieder auf,
schreiten durchs bunte Paradies,
denn wir flogen hoch hinauf.

Wir sitzen lange Zeiten ab,
und geben uns zufrieden,
denn wir sind nun festgefahren,
in Gewohnheiten, die wir lieben.

Wenn die Zeit zu lange braucht,
schwankt Glück nur hin und her,
die Herzen dabei wortlos schreien,
die Sehnsucht schmerzt zu sehr.

Und wo wir lernten mitzudenken,
wird uns das Steuerrad entrissen,
es lenkt und wütet durch das Leben,
versperrt das eigene Denken.

Es lenkt durch Leichtsinn,
und hält bei Zweifeln kurz an,
doch lenkt es in ein Paradies,
woran man noch nicht denken kann.

Sollten wir das Denken lernen,
denn das Denken wird entrissen,
das Schicksal hat das letzte Wort,
und es kämpft sehr verbissen.

© Amy Herzog

Neue Gedichte…

Durch weite Welten schreiten, folgen,
Möchte ich dir in deinen Visionen,
Schließe die Tür hinter der Vernunft,
Wartend auf unsere Zusammenkunft.

Folge dem Fühlen, Hand und Wort,
Reiche ich dir bis zum magischen Ort,
Die Naivität uns wachsam umgibt,
Im Schutze allein zu zweit kurz verliebt.

Entkleiden wir uns von unserem Traum,
Still und leise hier im realen Raum,
Niemand sollte vom Irrsinn erwecken,
Das kurze verloren sein niemand entdecken.

Hier im Raum gibt es jetzt nur uns,
Die Träume, Gedichte und den Wunsch,
Lassen wir uns im Wahnsinn erbeben,
Und neue Gedichte werden davon leben.

© Amy Herzog

Ich bleib‘ im Traum…

Häng hier an dicken Seilen fest,
und fühle mich noch wohl im Nest,
zwar – ja gewiss, die Traurigkeit,
doch häng‘ ich in dieser Ewigkeit.

In meinem Traum so fest gebunden,
hab ich die Liebe hier gefunden,
was sollt ich dann da draußen suchen,
da gibt’s ja doch nur Zeit zum fluchen.

Drum träum ich einfach noch viel mehr,
schreibe aus Tränen, Blut und Meer,
die Sonne, warum sollt sie fehlen,
hier kann ich sie mir einfach stehlen.

Doch eines will zugegeben sein,
das Sein ist und bleibt hier Schein,
drum, wenn der Traum dann doch mal endet,
das Blatt sich unbekannt dann wendet.

Was ist dann schlimm an Ewigkeit,
bis auf die Welt, die draußen schreit,
da bleib ich einfach hier im Traum,
du kannst ja auch mal vorbei schaun.

© Amy Herzog

Egal…

Versunken im Rauch der Ewigkeit,
wo Zeit im Sessel sitzt und weilt,
durch Scheiben fällt kein Licht hinein,
egal, wir trinken gemütlich Wein.

Was wartet schon dort draußen noch,
die Menschen fallen in ein Loch,
darüber noch die Farbe gegossen,
darunter nur die Liebe verflossen.

Doch halten wir uns einfach warm,
wir bleiben sowieso doch arm,
schieben das Essen in den Ofen,
das Fühlen überlassen wir den großen.

Legen etwas Holz noch nach,
nur nicht zu schnell, sie werden wach,
die Geister weilen noch unter uns,
und tief verborgen bleibt der Wunsch.

Lassen nur kein Licht ins Zimmer,
werden kanns hier nicht mehr kälter,
wir werden einfach täglich älter,
geschlossen bleibt der Gefühlsbehälter.

© Amy Herzog

Vermissen…

Wenn die Erde vom Licht geküsst,
der Tau am Fenster sich verzieht,
Laternen, die nun schlafen gehen,
mein Hirn ins Labyrinth geriet.

Verlaufe ich den ganzen Tag,
verrenne mich in dunklen Ecken,
denkend halt‘ ich dann nur inne,
könnte mich hier jemand wecken.

Doch ich finde keinen Weg,
Lichter scheinen heller dort,
hier im Hirn ist alles dunkel,
du scheinst an einem anderen Ort.

Begleitest mich nur in Gedanken,
erbaust in mir dein Labyrinth,
in dem wir stets beisammen,
doch weiter noch entfernter sind.

Und suche ich in jeder Ecke,
jedem Winkel, jeder Windung,
sind nur stachelige Büsche,
grau und ohne jede Ordnung.

Weine, lache, werd‘ verrückt,
dein Bild mich dabei gar entzückt,
sei ein Weg mir doch geglückt,
wäre ich mit Glück geschmückt.

Doch ich suche Stundenlang,
bis der Mond die Erde küsst,
dann erst kann auch ich zu Bett,
ich habe dich genug vermisst.

© Amy Herzog

Lustvolle Klänge…

Halte mich fest,
sei in meinen Gedanken,
werde mein größtes Gefühl,
und spiele mit dem Herzen.

Lasse es fallen,
in deine starken Hände,
treiben, durch Meerestiefen,
tauchen, bis zum Ende.

Nimm mein Sehen,
zieh mich an dich heran,
küsse, verführe und nehme dir,
und lausche dem Klang.

Meine Kraft,
in deine Fesseln gelegt,
für dich die Lust, durch dich,
gar schwebend erregt.

Nur für dich,
für mich, du kannst spüren,
für uns, in unserer kleinen Welt,
zu deinem Vergnügen.

Ich falle tief,
behutsam in deine Fänge,
beschlichen von Angst, im Rausch,
lauschen lustvoll unserer Klänge.

© Amy H.

Ob nah, ob fern…

Ob du mir nah bist oder fern,
lachend weinst vor Schmerzen,
was auch immer in dir weht,
du lebst in meinem Herzen.

In meinem Traum seh ich dich,
dein Gesicht mit Farben gemalt,
zeichnest du dich kunterbunt,
und mein Herz so hell erstrahlt.

Du bist mehr als nur ein Traum,
lebst fest in meinem Herze,
streifst dabei wild und sanft umher,
durch warmweiche Blutgefäße.

Und geh ich in der Nacht zu Bett,
dann malst du wieder Bilder,
hinterlässt nur deine Spuren,
kreuz und quer tanzt du umher.

Die Spuren tragen mich am Tag,
durch Sonne und durch Regen,
egal ob näher oder doch nur fern,
trägst mich am Tag, in Nächten.

© Amy Herzog

Wir sind die Mitte…

In sanft gedehnten Träumen,
schwimmen wir im kalten Meer,
schauen zum Grund, schwarz,
und unsere Seelen sind noch leer.

Irritierte Gedanken schwanken,
blicken sich in glänzende Augen,
und sehen am Grund des Meeres,
nur die Welt und ihren Glauben.

Aber hier sind wir unsere Mitte,
in dieser sanft ruhenden Stille,
das Meer ist tief und wir atmen,
atmen nur uns und unsere Sinne.

Wir atmen uns ein, so ungewiss,
zaghaft schwimmen wir noch hier,
Gefühle, sie beben, sie verführen,
in unserer Mitte, hier sind nur wir.

Die Wellen schlagen höher, näher,
liegen wir uns sanft in den Armen,
es ist kalt, wir können nicht atmen,
nur uns, die Mitte und wir wärmen.

© Amy Herzog

Ungewisse Sehnsucht…

Glücklich lächelt sie in sich hinein,
das Gefühl ihr dabei niemals wich,
mit ganzem Herz und ganzer Seele,
grundlos und beinah lächerlich.

Wurde ihr Herz nie sanft berührt,
doch sehnt sie sich noch danach,
sie lächelt nur, als sei sie verführt,
von dem, der ihr Herz einst brach.

Seine Worte haben sie berührt,
sie zogen sie in die Leidenschaft,
und er, was macht er nur mit ihr?
Lässt ihr die Lücke, die offen klafft.

Doch sie, sie lächelt in sich hinein,
ihre Augen strahlen gar vor Glück,
im Innern, da sehnt sie sich nach ihm,
von außen, da schreckt sie zurück.

© Amy Herzog

Müde…

So müde, leer, verstaubt bin ich,
meine Seele geschwächt innerlich,
verstorben, von der Welt geweht,
nicht mehr da, versunken im Nichts.

Zu schwer ist es noch zu Sein,
zu klein ist meine Seele, allein,
nur noch ein Schatten, der weint,
zu zerbrochen, um existent zu sein.

Könnte nur noch jemand sehen,
richtig sehen, greifen, fühlen,
nein, nicht niemals weichen,
nur halten, lieben und bleiben.

Wortlos durch Lichter schreiten,
ohne Blicke zu verschwenden,
Schatten fühlen, Scherben zertreten,
einfach fühlen und annehmen.

© Amy Herzog

Kampflos…

Mein Herz, es lastet viel zu schwer,
kann es kaum noch weiter tragen,
Gefühle breiten sich zu sehr,
den Widerstand kann es nicht wagen.

Viel zu schwach ringt es nach Luft,
doch versperren Lasten den Weg,
aus dem Wind reist noch dein Duft,
der aus meinen Gedanken nicht geht.

Verschließe meine müden Augen,
das Tor verschlossen, die Seele ertrinkt,
die Gefühle, du kannst die rauben,
ehe mein Herz nicht mehr erklingt.

Doch du nimmst sie mir nicht,
du lebst im gebrochenen Herzen,
breitest dich aus, ohne ein Licht,
und ich erliege den Schmerzen.

Den Kampf gegen diese Gefühle,
du hast gewonnen, ich gebe auf,
schwach kann ich sehen, ich glühe,
und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

Dein Herz, ich behüte es in mir,
obwohl du bereitest den Schmerz,
reiche Kampflos meine Hand zu dir,
und warte auf dein schlagendes Herz.

© Amy Herzog

Schlag deines Herzens…

Ich spüre den Schlag deines Herzens,
durch meine Brust schlägt er so wild,
sehe dein Lächeln und deine Trauer,
vor mir dein so wunderschönes Bild.

Der Wind weht sanft durch dein Haar,
und auf meiner Haut streichelt er warm,
trägt unsere Seelen näher beisammen,
lässt uns behutsam fallen, Arm in Arm.

Spüre deine Seele und all deine Gefühle,
als seien wir ein Körper im selben Blut,
verbundene Herzen schweben im Wind,
und trinken die Liebe in kochender Glut.

© Amy Herzog

Gelesen: Tränennoten

Tränennoten


Dankeschön für’s anhören. (-:

Gedankenlose Hände… 

Als läge ein schwerer Stein auf den Händen,
Können sie nicht schreiben, was sie denken,
Wagen sich nicht mit dem Herzen zu bewegen,
Und schon gar nicht offen mit dem Mund zu reden.

Dann wird es wieder leicht, das drehen und wenden,
Einfach die Worte mit dem Herzen zu vollenden,
Nicht daran zu denken, was die anderen denken,
Die Hände können richtig nur mit dem Schicksal lenken.

Sie brauchen nichts, nur das ganze Leben,
Ein Herz, das bereitwillig will lieben und Beben,
Die Gedanken tragen den Stein in weite Ferne,
Zurück bleibt die Freiheit allein, so hat sie es gerne.

Und so lenken gedankenlose Hände zum Glück,
Blicken nach geschriebenen Worten niemals zurück,
Legen sich entspannt in ein weiches überall,
Und lenken die Liebe nicht, wohin sie nicht will.

© Amy Herzog

Zerbrochene Seele…

Die Traurigkeit ziert müde Augen,
Weiße Tränen glitzern im Gesicht,
Sie fließen bis zur grauen Erde,
Dort wo auch die kleine Seele ist.

Die Seele schläft so Kraftgeraubt,
In ihrem Innern spiegeln die Tränen,
Von außen sieht man nur ergraute,
Träume ermüdet zerbrochen spielen.

Die Scherben wüten und toben laut,
Sie nähern sich den letzten Stunden,
Bald schon werden sie auch schlafen,
Und Erliegen ihren zu großen Wunden.

© Amy Herzog

Traum im Schrank…

In der tiefen Nacht schläft mein Herz so fern,
Rechnet mit Liebe, Träumen und Wundern,
Mein Körper ruht, und die Seele kann entdecken,
Ganz ohne die wirkliche Welt zu wecken.

Sie findet in jeder so wertvollen Nacht,
Sterne und all das was noch über sie wacht,
Alles worüber ihr Herz in Wahrheit lacht,
Einfach all das, was sie so glücklich macht.

Die Träume stehen ihr in der Nacht brillant,
Erst am Tage gehen sie mit Gedanken zum Schrank,
Legen die Träume, die Liebe und das Glück,
In eine dunkle, verstaubte kleine Ecke zurück.

Dann warte ich in meinen Gedanken verloren,
Auf das, was nur im Traum bleibt verborgen,
Dass es kommt und mich in den Traum entführt,
Und am helllichten Tag meine Seele berührt.

© Amy Herzog

Stürmische Worte…

Wie ein stürmischer Wind im Nebel,
du mein leise schreiendes Wort,
geliebt wirst du in all deinen Facetten,
zu allen Zeiten und an jedem Ort.

Wache, schlafe und träume mir dir,
reise zuweilen bis zu den Sternen,
der Mond küsst mit dir zur guten Nacht,
nichts und niemand kann dich entfernen.

Still und heimlich schleichst du herum,
wanderst durch all meine Gedanken,
wächst in mir, wirst stark und Groß,
ich beginne langsam zu schwanken.

Deine Macht, sie ist gut verhüllt,
in ewig schimmernder Seide,
erst viel zu spät erkenne ich dann,
ich laufe schon auf Messers Schneide.

Doch du, mein Wort in meinem Herzen,
ich kann dich bedingungslos lieben,
treibst mich bis hin zu den Schmerzen,
und dann schließen wir wieder Frieden.

© Amy Herzog

Gelesen: Schmerzende Worte

Schmerzende Worte


Dankeschön! (-:

Überdeckter Zauber…

Deine Musik, sie ist wunderschön,
Zu hören, was ich zuvor nie hörte,
So lässt sie mich doch wilder tanzen,
Und zerstört dabei all meine Ängste.

Und eigentlich sind sie wunderschön,
Deine Bilder, die ich zuvor sie sah,
So lassen sie mich Farben sehen,
Und bringen mich dir unendlich nah.

Die Worte, ich kann in ihnen liegen,
Wie in Wolken gewickelt, prickeln,
Quer durch meinen Körper wandern,
Und meine Seele täglich entzücken.

Meine Tränen, sie sind nicht traurig,
Nur allein sie, nein, sie sind es nicht,
Erst wenn ich dabei an dich denke,
Sehe ich das Schöne im anderen Licht.

Und so verschwindet deine Schönheit,
Überdeckt dein Zauber mein Lächeln,
Er lässt mein Herz in Tränen weinen,
Und erloschen werden gezündete Fackeln.

© Amy Herzog

Blasse Farben, neue Farben…

Farben die einst hell erleuchtet waren,
tanzten und einander glücklich besangen,
dabei Feuer und auch Wasser überstanden,
und immerzu nacheinander verlangten.

Waren sie die Farben, die weiter reisten,
Meile um Meile große Steine fort warfen,
doch all das war nur noch längst vergangen,
als sie verblassten, sich nicht mehr besangen.

Nach all den Zeiten waren sie verblasst,
die schönste Farbe war nur noch verhasst,
am Ende des Wegs warten neue Farben,
sie, die noch immer am hellsten strahlen.

Und so trennten sich die alten Farben,
blieben ihnen nur noch einige Narben,
doch überall warten verlassene Farben,
warten wie sie darauf sich zu mischen.

So lassen sich blasse Farben verwischen,
indem sie sich einfach ganz neu vermischen,
im Meer aus Farben kann man nur gewinnen,
wo das Alte verblasst, kann neues beginnen.

© Amy Herzog

Auf Reisen… 


Komm wir gehen auf eine lange Reise,

Und halten nur uns an den Händen,

Wir malen uns die Bilder aus Träumen,

Die zu unseren Zeiten niemals enden.

 

Komm wir setzen uns auf Wolken,

Und trinken ein Bier unter den Sternen,

Malen ein Schloss vor die Gedanken,

Und öffnen lächelnd unsere Herzen.

 

Komm wir reisen durch die Wiesen,

Atmen uns und den Duft der Wälder,

Tief in unsere Körper, blicken verträumt,

Und rücken zusammen, immer näher.

 

Wir malen Farben aus bunten Träumen,

So wird nie eine Farbe für uns gehen,

Wir allein werden auf Reisen bleiben,

Ewig unsere Träume gemeinsam sehen.



© Amy Herzog

Der rechte Weg…


Wo du bist, dort will auch ich sein,

Nun frag ich dich, wo bist denn du?

Wär ich doch nicht noch viel zu klein,

Dann könnt ich dich sehen, immerzu.

 

Der Weg ist mir so schrecklich fremd,

Zeigst du mir bald den rechten Weg?

Schreiten voran wo das Feuer brennt,

Bis hin zum klarblauen See am Steg.

 

Dort sehen wir uns, pünktlich um acht,

Tauchen ein in den See aus Träumen,

Bleiben, bis der Mond nicht mehr wacht,

Und werden den Rest dann versäumen.




© Amy Herzog

Treu ergeben…



Ich kann in deine Seele sehen,

Das was du tief im Herzen fühlst,

Und ich wage es niemals zu gehen,

Selbst wenn du mal herunterkühlst.

 

Bleibe nah an deiner Seite,

Auch wenn du mich mal nicht siehst,

Ich suche niemals mehr das Weite,

Auch wenn du nichts für mich fühlst.

 

Der Seele bleib‘ ich treu ergeben,

Denn ich habe kaum eine Wahl,

Würd‘ es dich nicht in mir geben,

Wär‘ das meines Herzens Qual.






© Amy Herzog

Feuer…


in mir lodert ein feuer,

und mich begleitet die angst,

ganz so, als seis ein ungeheuer…

dabei bin ich es selbst die brennt,

sich in der liebe blind verrennt,

den ausweg nicht kennt,

nicht kennen will…

© Amy Herzog

Anker in der Not…


Sie ist einsam, traurig und leer,

Und fühlt sich innerlich nur tot,

Die Seele lastet viel zu schwer,

Wo ist nur ihr Anker in der Not?

 

Der Anker, der zum Grunde sinkt,

Die Tränen unsichtbar werden lässt,

Ihr im tiefen Meer die Liebe singt,

Und sie nicht wieder verlässt.

 

Dieser Anker, er ist nicht mehr da,

Sie trägt die schwere Last allein,

Sich selbst ist sie schon mehr nah,

Ist sie doch dafür viel zu klein.




© Amy Herzog

Erinnerung an einen Dieb… 



Wortlos schlich ein Dieb vorbei,

Verkleidet in geschwächten Worten,

Sah ich die Macht dahinter nicht,

Führte mich vorbei an dunklen Orten.

 

Die Sonne sank im dichten Nebel,

Plötzlich wurde es um mich kälter,

Der Dieb, er saugte das Leben aus,

Und ich fühlte mich nur noch älter.

 

Dann ließ er dieses Schauspiel sein,

Zeigte sein wahres dunkles Gesicht,

Mir verschlug es ganz die Sprache,

Kein Wort dafür, nichtmal ein Gedicht.

 

Er blickte noch kurz in meine Augen,

Sie tränten vor schmerzender Liebe,

Stahl mir bis zum letzten Tropfen,

Doch nur meine tiefsten Gefühle.

 

Nur meine Hülle ließ er hier liegen,

Die zu schmerzliche Melancholie,

Sie sollte ich als Last behalten,

Als Erinnerung an diesen Dieb.

© Amy Herzog

Worte können…


Worte können das Herz beleben, 

In ferne Welten weiter schweben, 

Gar all die Kriege fort bewegen, 

Die Welt doch auch zu Bette legen. 


Worte können Schmerz besiegen, 

Von einem Ort zum nächsten schieben, 

Trauertränen durch Papiere sieben, 

Die Menschen sich darin verlieren.


Worte können doch auch täuschen, 

Verschlingen die Kalenderwochen,

Blenden in zu lieblichen Geräuschen,

Reales wird darin zerbrochen. 


Worte können Schmerz bereiten, 

Die Liebe könnte falsch entgleiten, 

Sie haben immer zweie Seiten,

Wohin die Worte auch immer leiten.


So können Worte lieblich sein, 

Doch auch trügerischer Schein, 

Manchmal scheinen sie nur klein, 

Dann stechen sie ins Herz hinein. 





(c) Amy H. 

Magie der Worte…

Deine Worte verzaubern mich,
führen mich ein in fremde Welten,
sie sind bunt und wunderschön,
dort regnet es nur sehr selten.

Türen die einst verschlossen waren,
öffnen sich durch deine Magie,
auf Regen folgt ein Regenbogen,
die Geigen spielen eine Melodie.

Diese Welt mag fremd mir sein,
die Angst bringt sie mir mit,
doch sind die Türen lägst geöffnet,
so folge ich Worten auf Schritt.

Verliere ich mich in dem Schein,
den deine Sonne dort spendet,
schließe die Augen und hoffe nur,
dass diese Magie niemals endet.

© Amy Herzog