In der ein-geredeten Dunkelheit
Wartet eine stumme Zerrissenheit
Im vom Leben abgelenkten See
Auf das was an diesem Ort fehlt
Tut ihr selbst un-gesagt nur zu weh
© Amy Herzog
In der ein-geredeten Dunkelheit
Wartet eine stumme Zerrissenheit
Im vom Leben abgelenkten See
Auf das was an diesem Ort fehlt
Tut ihr selbst un-gesagt nur zu weh
© Amy Herzog
*
Verbleiben meine sanften Worte
Verhüllt im kleinen Sehnsuchtstropfen
Wurden sie oft nur vom Wind getragen
Und doch sind sie gestürzt, zerbrochen
Nun Reisen sie durch kalten Regen
Durch starken Wind… Und hoffen..
Getrieben von Sehnsucht
im stillstehenden Wind,
nach dem Sinn ohne Verstand,
reise ich weiter – bis weit,
bis das Leben vereist
über die Zeit, über den Rand.
Was ist noch Zeit,
wenn sie zu schnell rennt,
und das Gefühl still steht?
Ist der Weg dann noch weit?
Wenn ich nicht mehr weiß,
wohin der Weg geht.
© Amy Herzog
sehnsucht
im kopf
wagt mein mund
nie zu denken
würde nie
am bahnhof stehen
und den zug
in deine richtung
wählen…
© Amy Herzog
Graue Tränen
Trocknen einsam
Dort wo Regen wartet
Grüne Weidefelder reiben
Kreischen laute Angst
Im stillen Sehnsuchtsleiden
Wein aus meiner Seele
Saufen meine Masken weiter
In diesem dunklen See
Du, du und deine Tür
Verschlossen.
Du, du tust mir weh
Zu.
© Amy Herzog
in Windstille
scheinen zwei Sterne
auf schlafende Tannen
fern singen Katzen
ihr Nachtlied
für uns
treibt
uns zusammen
sehnsüchtiges jaulen
unterm Nachthimmel tanzen
enden wir im Kuss
© Amy Herzog
Mein Herz zerbricht getrieben,
Es schreit, es weint, es sucht,
– Es will lieben!
Mit allen Kräften sucht es blind,
Es rennt, es stürzt, es fällt,
– Tiefer gegen jeden Wind!
Sucht es durch die Menschenmassen,
Menschen, die es so sehr hassen,
– Schaden, schneiden und es meiden,
Sucht es dennoch immer weiter!
Wird es kleiner, schwächer müde,
– Stellt sich auf, vor jede Lüge!
Erträgt den tiefersitzend schmerz
Doch weiter sucht es durch den Sturm!
– Mein kleines, schwaches herz!
Voller Hoffnung, voller Lasten,
Will es nichts weiter, nur eines sicher!
– endlich finden!
Den einen Menschen, den zum lieben!
Den Menschen den ich lieben kann,
Von heute an, bis irgendwann!!
Sie zieht und zerrt
Die starke Sehnsucht
Zerreisst meine Seele
Tief in’ne dunkle Kluft
Die schmerzende Sehnsucht
Frisst mich gar zerrissen
Meine Seele, mein Leib
In der Leere verbleiben
Die bitterkalte dunkle Leere
Der geheimsten Sehnsucht
Zieht mich tiefer und tiefer
In die kalte dunkle Kluft
Sie bereitet mir Angst
Die schmerzende Sehnsucht
Kann denn je auf der Erde
Ausreichen die Zeit und Luft?
Diese tiefe kalte Kluft
In der Luft einfach auflösen?
Diese schmerzend schwarze Leere
Voll Glück gefüllt bleiben?
© Amy Herzog
Ich schreibe diese kurzen Zeilen
Denn bei dir, da will ich sein
Mitten aus dem Schlaf gerissen
Will ich nur bei dir verweilen
Mit Traurigkeit seh ich dich an
Und hoffe, dass auch du kurz blickst
Die Hoffnung, sie kommt in mir an
Dass du mir nah bist, irgendwann
Bis dahin herrscht die Eifersucht
Wo kommt die Fiese hier nur her?
Schlägt sie ein mit starker Wucht
Mein schwaches Herz als Opfer sucht
Doch bleibe ich nur weiter still
Während die Gefühle schreien
Vergesse, was die Sehnsucht will
Und schreib nur diese Zeilen
© Amy Herzog
Brodelndes Blut
schreit und dampft,
in Gedanken erbeben,
ich verkrampfe – schwach.
Über mich hast nur du
diese magische Macht.
Mein Verlangen nach dir,
dich zärtlich zu berühren
stürzt mich auf die Knie.
Sag, wie soll ich widerstehen
deinem sinnlichen Duft, wie?
Dein heißer Atem
an meinem Hals, tanzen
unsere Lippen gierig
erregt voll Leidenschaft,
Begierde und Lust.
Deinen Wünschen
gehorsam dienen – spielen
mit Gefühlen erzittern.
Haut vibrierend fühlen,
mit warmen Lippen
weich der Liebe folgen.
Alle Sinne verschmolzen
lustvoll ergriffen – fest
gehalten in deinen
starken schützenden Armen.
Schweifend schweben,
nach Erfüllung greifen.
© Amy Herzog
Lass mich von der Sünde trinken
Noch ein Mal kosten deine Lippen
Weicher fallen, kälter schmecken
Den warmen Atem kribbeln spüren
Zart und heftig um mich schlagen
Tragen schwebend fort die Wellen
Einst von deiner Lust betrunken
Stöhnend tief in Trance gefallen
Lässt du mich zu lange warten
Spür doch deinen warmen Atem
Könnt mein Herz nur weiter schlagen
In unseren rauschend Gedanken
Lass mich von dem Brunnen trinken
In Leidenschaft und Sünde beben
Weich und schneller, hart und zart
Tanzen küssend durch die Nacht
© Amy Herzog
Sehne mich nach deinem Atem
Deiner Kälte, deiner Nähe
Deinen warmen Worten
Flüsternd spüre ich
Deine laute Seele schreit
Hasst, weint, schwach liebt
Siebt durch mein Herz
Geteilt dort unser Schmerz
Fühle ich dein Leiden
Hier, dunkel allein
Kann ich mit dir weinen
Tränen in Wellen tanzen lassen
Nur sehne ich mich noch
Nach deinem Atem
Der unsere Tränen
Trocknen lässt
© Amy Herzog
Ein Kuss im Schatten, ich krall mich fest.
Umklammere und wärme mein Fleisch,
der Kälteschauer erdrückt mich heut.
Fester, küss mich und nimm mein Herz
trenne mich von Sternen und zeige mir, wo nur
lässt du heute meinen Schmerz?
Wär´s nicht mehr dein prunkvolles Fest,
zu sehen, wie nur du mich durchs Leben fickst?
Vermisse deinen schmalen Grat,
der mich des Nachts verwundet hat.
Sinnlos ist die Dunkelheit,
zu leuchtend der Mond des Glücks.
Die Folterqualen, die einst geliebt,
gespürt hab ich, wie du in mir wohnst.
Halte mich und fessle mich,
fest und fester in deinen Klauen.
Reiße mich, zerfleische mich
am Ende weiß ich, liebst du mich.
Die Hoffnung kommt, verdammt!
Du Schatten sei der gnadenlose Tod,
der wieder in mein Leben tritt.
Sieh wie leicht, das Erdbeereis.
Glück, Gelächter über dich!
Verzeih, doch wo nur, zeige dich.
Tanzen will ich, kalt geschwächt.
In Lust die Schmerzen Leben nennen,
lieben dich im Todesschatten.
Nur im Traum, ja der Traum! Da sehe ich
und sehne mich nach deinem Schmerz.
In See betrunken schwimmende Schatten,
retten Peitschen aus Todeszellen.
Angst, nein, ich nehm mich nicht in Acht,
wiege mich in Hoffnung, dass du bald Qualen,
gar folternde Schmerzen über mich bringst.
© Amy Herzog
Die Sehnsucht unendlich
vom Schrei schon laut bedeckt!
Von heute bis ewig
sag, wann wirst auch du
vom Schrei geweckt?
© Amy Herzog
Ich schreie innerlich
Schreie so sehnsüchtig
Jeden Tag lauter
Immer lauter
Und wird es auch
Immer unerträglicher
Das ist egal
Denn ich schreie weiter
Bis es auch für dich
Wird endlich hörbar
Und ich in deinen Armen liege
Nur für eine Nacht
Allein dir gehöre
© Amy Herzog
Mit einem Menschen
einmal mehr zu teilen
als nur Oberflächlichkeiten.
Nicht nur zu zeigen,
die zahlreichen Masken.
Und am Ende
dennoch da zu stehen,
mit einem Lächeln.
Wo sind sie,
die gnadenlosen
Ehrlichkeiten?
Ich bin es leid,
diese Menschen,
mit all diesen Lügen.
Wie sie jeden betrügen,
den sie angeblich lieben.
Nur um sie nicht zu verletzen,
diese ebenso Verlogenen
Gefühle.
Nur einmal einen Menschen
finden,
der nicht nervt,
mit all diesem dummen blinden,
diesen ach so verletzten
Gefühlen.
Nur einmal teilen,
gnadenlose Ehrlichkeiten..
© Amy Herzog
Ich komme nicht mehr umhin
Mich den Gedanken zu entziehen
Denke immer wieder an dich
Und auf meinem Gesicht
Zeichnet sich ein Lächeln
Mir scheint es unerklärlich
Die Anziehung, die du versprühst
Ich frage mich, was wäre wenn
Du wüsstest wie sehr
Du meine Gedanken verführst
In stiller Sehnsucht
Verbleibe ich hier
Denkend an dich
Und an ein Wir
© Amy Herzog
Verweilen die Zeiten
ihre Spuren im Sande
beinah versäumend
wie Winde und Meer
an ihnen vorbeirannte.
Ziehen sie die Mächte
und greifen nach Sternen
ehe sie schneller
die kleinen Zeiten
immer weiter vergehen.
Der Griff in die Sterne
lässt Träume entfachen
wie so sanft sich berühren
die zart umschlungenen
Lippen im Küssen.
Rhythmisch im Takt
der schnellen Sekunden
die letzten Momente
verbundener Liebe
wärmender nutzen.
Und teilen die Sucht
eins pulsierend gefangen
in leidenschaftlicher Lust
der bitteren Sehnsucht
nun küssend die Zeiten.
Für diese Zeiten
so klein sie auch sind
bleibet sie stehen
inexistent
und küssen geschwind.
© Amy Herzog
Nur ganz kurz kostete ich
des Teufels Feuer
und brach mir das Genick.
War’s mir geheuer,
nein, ich Liebe Euch
und Euer Blut.
Ich war nur bleich
und was bin ich schon,
Ihr seid Leben
und sogleich
rann Euer Blut’s Geheimnis
in meines, in mein Streben
nach Euer Leben.
So lasst mich kosten,
mein Herr,
demütig knie ich vor Euch
und Euer Leben.
Schenkt mir Euer Blut,
es soll fließen,
lasst mich nicht sterben.
© Amy Herzog
Stillstehend am Wegesrand,
dunkelschwarz beängstigend,
unverstanden distanziert,
an der Welt desinteressiert.
In der Leere hoffnungslos,
erstickend schweigsam nutzlos,
unbehaglich nachdenklich,
verschlossen unerschütterlich.
Melancholisch sehnsüchtig,
wichtig wandel unwichtig,
im Vakuum zu abwesend,
Zeit nur so dahinrasend.
Gefangen einsam Liebloses,
denkend an zu Sinnloses,
starr wartend eingefroren,
mitten im Nichts verloren.
© Amy Herzog
So müde, so schwach
die ganze Nacht
liege ich wach
sehnsüchtig denkend
an deinen Duft
den schlagenden Puls
im starken Impuls
jage ich dich
bis ins Licht
dein Blut wird mein
warm getrunken sein
© Amy Herzog
schau die Sehnsucht
zeigt voller Lust
sie saugt mich aus
ich kann nicht mehr
und auch nicht raus
im Dunkeln warte
bis das du kommst
und endlich nimmst
mich hier erweckst
aus dieser kraftlos
stillen Müdigkeit
für einen Moment
nimmst mein Leid
die Sterne zeigst
mir Leben reichst
lass mich spüren
wo bist du hier
ich will mit dir
verführt sein
bis ich war
dein
© Amy Herzog
Die warmen Worte
die wir heute teilten
deine sanfte Stimme
dein Geschluchze
deine Reime
und dein Schreien
Deine Worte
zogen die meinen aus
Stück für Stück
heimlich
bis wir beide
waren nackt
uns begehrten
beinah fraßen
Deine Sehnsucht
deiner Worte
mich berühren
verführen
greifen
packen
zwingen
und küssend
lieben
Meine Sehnsucht
deiner Worte
kein bedarf
deine Wärme
deine Hände
deine Nähe
Dein Sein.
In mein.
© Amy Herzog
Im unstillbaren Verlangen
zittern Lippen vor Lust
die verzehrende Sehnsucht
sitzt tief in der Brust
Die Gedanken kreisen
wild durch die Räume
wie umschlingende Körper
sich liebend vereinen
Mit geschlossenen Augen
lenken Gedanken an dich
fliegen hoch hinauf
und werden verrückt
So nehme dir einfach
was eins werden will
lasse sie schreien
bis alles wird still
© Amy Herzog
Die Sehnsucht wächst,
rauscht, laut,
zerrt, frisst
jede Faser
und verzehrt
frisst sich zu dir
komm und fass,
friss,
bevor sie frisst.
Siehst du sie
den Kampf
der Melancholie
komm, nimm,
vertreibe
und verbleibe
in einer Nacht
schenke den Stern,
der von nun an wacht.
© Amy H.
Sehnsüchtig warte ich den ganzen Tag,
bis endlich hereinbricht die so klare Nacht,
und ich dich so tief in meinem Herzen spüre,
deine Hand auf mich legst und über mich wachst.
Sehnsüchtig träume ich und wollt es sei wahr,
das du immer bei mir bist nah, so nah,
doch mag es gerade nur ein kleiner Traum sein,
deine Hand sie liegt immer auf des Körper mein.
© Amy Herzog
Wenn der Mond den Himmel küsst,
helle Sterne glänzen lässt,
steigt in uns die heiße Lust,
des Feuers kochendes Gelüst.
Enger rücken uns´re Schatten,
ihrer Sehnsucht überlassen,
nichts und niemand wird uns halten,
niemand kann uns noch abhalten.
Ergeben wir uns der Sehnsucht,
wagen wir auch keine Flucht,
berühren, lieben in der Nacht,
Schatten über uns nun wacht.
© Amy Herzog
Warum ich Euch suche,
das kann ich nicht sagen.
Doch ich weiß was ich will,
und werde das Jagen wagen.
Nur einmal vermag ich,
von Euch zu trinken.
Die Lippen benetzend,
Euer Wesen entdecken.
Das Verlangen ein Kampf,
die Jagt hört nicht auf.
Doch ich werde Euch schmecken,
verlasset Euch darauf.
Geduldig und leise verbleibe ich,
weiter im Schatten werde ich lauern.
Warten auf Euer so kostbaren Saft,
eines ist sicher, es wird nicht mehr dauern.
© Amy Herzog
Der Blick dezent zu Boden geneigt.
Immer wieder kurz schüchtern hochblickend,
um einen Blick von seinem Körper zu erhaschen,
und um einen Blick zu zeigen, voll Lust, der zeigt,
ich will am liebsten gleich hier an dir naschen.
Ein leichtes Grinsen ist nicht zu verachten.
Leise flach-zitternder Atem schleicht über die Lippen,
mit großer Mühe versuchend, diesen so scheinen zu lassen,
als solle er verborgen bleiben.
Wahrlich rundet dieser Atem nur das Bild ab,
welches zeigt, wie viel Lust entsteht im Inneren.
Und wieder nach unten blickend, knabbern weiße Zähne
sanft an der Unterlippe.
Nur dieser Gedanke,
„So nimm endlich, wonach es dir verlangt“,
bleibt im Kopf so hartnäckig bestehen.
Kaum noch ist es möglich, gerade aufrecht zu stehen.
So stellt sich nur noch die eine Frage,..
wo können wir es tun, wo nur, wo?
Gleich hier auf dem Tisch,
auf dass sich unsere Körper schnellstmöglich vereinen.
Nein, nicht in dieser Öffentlichkeit,
nicht in dieser Lage.
Immer weiter zurückhaltend an der Unterlippe knabbernd
suchen wir nach einem lauschigen Plätzchen.
Stehlen wir uns ein, zwei Küsse,
bevor wir uns nicht mehr zurückhalten können.
Ein wundervoller Fehler geschieht.
© Amy Herzog
Sie schläft nicht, nein
zu keiner Zeit,
mach das es aufhört,
das es in mir
nicht mehr weilt.
Zeige mir den Mond,
den du erblickst
in der Nacht,
lasse ihn auch mich sehn
mitten in schöner
Sternenpracht.
Zeige dich hier,
reiche mir deine Hand,
halte mich so fest,
wie du nur kannst.
Schenke mir dein
schönstes lächeln,
auch deine Worte
lässt sie schwinden.
Kurz nur, bitte,
lass mich strahlen
ich bin die, die
nach dir sucht.
Die, die leidet
große Qualen,
oh, qualvoll suche
in Sehnsucht.
© Amy Herzog
zarte arme
sanft ihn umfangen
liegend auf ihm
die lippen berühren
augen geschlossen
entfesselte träume
bewegungen sinnlich
auf und ab gehen
in geöffneten beinen
seine nähe
spüren
© Amy Herzog
Ich kann sehen.
Doch macht es mich blind,
dich nicht zu sehen.
Ich kann riechen.
Doch verliert alles seinen Geruch,
ohne den deinen.
Ich kann schmecken.
Doch schmeckt mir nichts,
ohne dein Lächeln.
Ich kann hören.
Doch ohne dich suche ich vergebens,
nach eunderschönen Tönen.
Ich kann fühlen.
Doch ohne dich kann ich nichts,
mit meinen Händen berühren.
Ich kann tanzen.
Doch ohne dich ist jeder Tanz,
allein geschehen.
Die Sehnsucht spüren,
das kann ich,
sie lässt mich nichts fühlen.
Gefangen im Nichts,
bis ich gefunden habe,
dich.
© Amy Herzog
Ein Blick genügt, schon ist es geschehen,
in meine Gedanken dich eingeschlichen.
Tag sowie Nacht nur Sehnsüchtgiges denken,
so denk ich, könnt ich dich doch einfach packen.
Eine Berührung, ist einmal vergangen,
steigert in uns sogleich das Verlangen.
Spüren, berühren, mich zerrt es zu dir,
du und ich näher, wir werden zu wir.
Einen Kuss später, entfacht sind die flammen,
liegen wir da, ganz eng nun beisammen.
Die Körper umfasst und sinnlich geküsst,
stillen die Sehnsucht in tiefer Lust.
© Amy Herzog
sanfte bilder
in meinen gedanken
nah seid ihr
so tief in mir
ich muss euch danken
mich fühlen lasst
lebendig scheinen
im herzen weinen
traurig scheint ihr
aufrichtige schreie
so lasst euch fallen
und seid bei mir
© Amy Herzog
Im Regen stehen,
lassen es geschehen,
den langen Kuss,
bevor wir gehen.
Ein Wiedersehen,
wird nicht geschehen,
ein letztes mal,
in Liebe gesehen.
Ich würde flehen,
euch nicht zu verlieren,
es wäre vergebens,
ihr seid entschlossen.
Euer letztes Lächeln,
werde ich sehen,
in tiefer Sehnsucht,
in meinen Träumen.
© Amy Herzog
stumm lächelnd
zweifelnde emotionen
entfachen ungeahnt
lustvolles verlangen
nach unbekannt
berührenden händen
umfassen körper
beginnen brennen
aufgeheizt innig
vertraute berührungen
stillen sehnsüchte
die zuvor nie waren
© Amy Herzog
schlaflos
am klavier
suchen
die melodie
hoffnungsvoller
tanz
auf tasten
endet
hoffnungslos
© Amy Herzog
Die Hände zittern,
Die Augen sind schwer.
Meine Seele, sie schreit,
Es ist der Schrei,
Nach Sicherheit.
Schrei nach Ehrlichkeit,
Schrei nach etwas…
Freundschaft.
Schrei, lauter Schrei,
Nach irgendwas.
Mut und Angst,
Viel zu viel Angst.
Angst zu kämpfen,
Nimm die Angst,
Diese schlimmste Angst.
Gib Sicherheit.
Etwas…
© Amy Herzog
Grelles Licht
Umgeben von Dunkelheit
Kälte und Wind ohne Ton
Zittern am ganzen Körper
Innerliche Verbrennung
Starrer glasiger Blick
Suche dich!
Leise fauchender Atem
Trockene Lippen
Das Herz immer schneller
Schmerz überall
Beginnend zu rennen
Sehe dich!
Tausend Gedanken ohne zu denken
Auf der Suche nach Blut.
Habe dich!
© Amy Herzog
Morgens früh, da steht er auf,
wälzt sich aus dem Bette raus,
wankt verschlafen durch das Haus,
macht sich fertig und geht raus.
Schleicht die Wege bis zum Bus,
hier und da ein flüchtig Gruß,
in Gedanken setzt er sich,
der Morgenhimmel schön rötlich.
Ein paar Minuten sitzt er da,
so wie’s auch schon gestern war,
morgen wird es auch so sein,
immer früh zum Sonnenschein.
Gleich von rechts da kommt er schon,
der Bus, da an der Bahnstation,
inspiriert vom Morgenhimmel,
steigt er ein in das Gewimmel.
Weiter geht er ganz gelassen,
ignoriert die Menschenmassen,
setzt sich hin und starrt hinaus,
die Inspiration ist aber raus.
So geht er weiter bis zur Arbeit,
tut jeden Tag zu dieser Zeit,
die Aufgaben schnell und präzise,
denkt an nichts, absurderweise.
Nach Stunden ist es endlich rum,
fährt er dann Heim und fragt warum,
das Leben ist so Monoton,
seit 20 Jahren ja nun schon.
Zu Hause dann da setzt er sich,
isst liebloses Fertiggericht,
sitzt noch etwas auf dem Sessel,
schaut fern und füttert noch die Vögel.
Immer später sieht er dann,
schnell noch duschen, nicht so lang,
dann ins Bett, so ganz allein,
schlafen, bis zum Morgenschein.
Morgens dann wieder von vorn,
es geht weiter ohne Zorn,
Eintönig, voll Einsamkeit,
schläft er in der Dunkelheit.
Viel zu bieten hat es nicht,
das Leben aus des Mannes Sicht,
wär nur schön nicht ganz allein,
zu bestaunen den Morgenschein.
© Amy Herzog
Pochendes Herz,
Die Brust auf und ab,
Rasende Gedanken,
Den Hügel hinab.
Zitternde Kälte,
Die Augen geschlossen,
Verführung im inner’n,
Der Körper genossen.
Trockene Lippen,
Mentale Berührung,
So schnelle Atmung,
Gefühlte Entführung.
Verzweifelte Sehnsucht,
Der Herzschlag verstummt,
Die Augen geöffnet,
Das Wahre nun summt…
© Amy Herzog