Lyrik

Eingefrorene Seele…


Wann war die Seele in Sicherheit,

Sie ist umgeben von leeren Spiegeln,

Ihr Innerstes bleibt weiß eingeschneit,

Erlischt Wärme, Licht und Fackeln.

 

Sie sehnt sich nach Geborgenheit,

Nach Freiheit, Sinn und echter Liebe,

Schreit nach außen laut die Wahrheit,

Wenn der Schnee nicht an ihr riebe.

 

Den Kampf hat sie bald aufgegeben,

Erfroren in der dichten Dunkelheit,

Kann ein Herz nur Wärme Spenden,

Mit Worten, Nähe und Zärtlichkeit.

 

Mit letzten Kräften gedruckt im Schnee,

Könnt das Herz nur die Worte sehen,

Die Seele schreit, denn es tut ihr weh,

Während Herzen taub vorbeigehen.



© Amy Herzog

Kein Traum wird genommen!


Das fürchten lehrt mich keine Nacht,

Die Sterne erhellen dunkle Straßen,

Deine Stimme in meinem Herzen wacht,

Als wir uns in Träumereien trafen.

 

Dann Blicke ich zum silbernen Mond,

Und weiß, auch du kannst ihn sehen,

Die Wärme tief im Herzen thront,

Nur du kannst die Worte verstehen.

 

Erst der Tag durchdringt den Traum,

Durchs Fenster schlurft die Realität,

Sie nimmt all wärmende Gefühle,

Und mit ihnen die träumende Naivität.

 

Nur die Hoffnung verbleibt in mir,

Die Nacht, sie wird wieder kommen,

Trägt mich im Traum ganz nah zu dir,

Nur er wird mir niemals genommen.



© Amy Herzog

einst schöne Worte…


Einst nahm ich die schönen Worte,

Trieb dich mit ihnen in die Flucht,

Sie sprachen in träumender Liebe,

Und wurden für mich eine Sucht.

 

Doch waren sie dir viel zu viel,

Sie nahmen dir Kälte und Regen,

Konntest kurz noch Sonne genießen,

Bevor du gewillt warst zu fliehen.

 

Mit meiner Liebe blieb ich zurück,

Vermag nie wieder Worte zu geben,

Wie dich ließen sie mich zerbrechen,

Und fortan im kalten Regen stehen.



© Amy Herzog

Glück in der Eifersucht…


Wortlos ziehen Schmerzen Bahnen,

Verirren sich in deinen Gefühlen,

Und du leidest, weil sie falsch sind,

Wortlos Schmerzt es tief im Herzen.

 

Hüllst dich sanft im Schweigen ein,

Und du verlierst das Lächeln nicht,

All das frisst sich durch dein Fleisch,

Von außen bleibst du stets ein Licht.

 

Verlierst du dich in den Gedanken,

Deine Eifersucht bedeutet auch Glück,

Ist jemand glücklich, tust du es gleich,

Und dein Gefühl verliert sein Unglück.

 

Gedanken wagen nicht zu schreiben,

Zu groß die Worte schon und mehr,

Du vermisst, was nie war, nie sein wird,

Bis in die Tiefen des blauen Meers.


© Amy Herzog

Gemeinsam schämen…

Für meine Gefühle schäme ich mich,
Sie schlagen kreuz und quer, verkehrt,
Aus meinem Hirn zum Herzen an dich,
Doch habe mich noch stark gewehrt.

Sie fließen weiter, blind und unbedacht,
Schreiben über Block, Blatt und Papier,
Die Worte strömen hinaus bis zur Nacht,
Und selbst jetzt stehen sie weiter hier.

Eines nur haben Hirn und Herz gemein,
Sind sie sonst so verschiedener Meinung,
In Angst versteckt beginnen sie zu wein‘,
Fürchten sich vor der unsanften Landung.

Sie tragen stets eine gute Verkleidung,
Ein Lächeln überdeckt große Scham,
Versperren jedem Herzen den Zugang,
Und überleben im Schmerz mühsam.

© Amy Herzog

Augen aus eisblauem Meer…

In Deinem Herzen
sah ich eine Lücke klaffen,
und ich nahm es in die Hand,
zu unbedacht hat es stets Gefühlt,
stand mit dem Rücken zur Wand.

War es dann sich selbst überlassen,
allein in der verregneten Dunkelheit,
verteilte Worte in Deinem Herzen,
sie linderten Deine Schmerzen,
stärkten Deinen Geist,
tief wurde es berührt,
manchmal gar alle Sinne verführt.

Doch zählte ich die Stunden nicht mehr,
verlor mich selbst mitsamt meines Herzens
tief in Deinen Augen aus eisblauem Meer.

Mein Herz wurde schwach,
immer schwächer von Stunde zu Stunde,
irgendwann mich selbst
an Deiner Wärme gar verbrühte,
nur scheinen konnte ich noch Stark,
wo ich in meiner Brust die Schmerzen spürte.

War schier endlos in der Zeit gefangen,
umklammert von Sehnsucht,
von Träumen und der inneren Flucht.
Fand mich wieder in einem Gewühle,
meiner sprießend wachsenden Gefühle.

War mein Herz doch gleichzeitig leer,
ich fühlte mich nicht mehr, war gefangen,
in Deinen Augen aus eisblauem Meer.

© Amy Herzog

Lautstarke Klänge…

Hast die Noten in mein Hirn dirigiert,
Spielst mit beschwingten Gedanken,
Waren sie gerade noch strukturiert,
Doch nun geraten sie ins Wanken.

Geigen, Trompeten und Kontrabass,
Klingen lauter beinah um die Wette,
Liebe, Trauer, Eifersucht und Hass,
Ein schweigen will, dass ich sie rette.

Laute Töne schwingen wild umher,
Weder oben noch unten ergibt Sinn,
Sie schmerzen im Herzen allzu sehr,
Und der des Endes Anfang Beginn.

Lasse einen Moment nur Ruhe walten,
Lauschen leise den Klängen der Natur,
In den grünen Wiesen kurz inne halten,
Das Gefühlschaos verliert seine Spur.

Ein Bach klimpert leise durch Gestein,
Ich höre nur die Liebe sanft erklingen,
Können wir hier in Ruhe einfach sein,
Darum bitte ich, ehe Töne wieder schwingen.

© Amy Herzog

Gelesen: Melodie Deiner Worte

Melodie Deiner Worte

Dankeschön. (:

Blasses Wort…

Dein warmes Wort ist nur flüchtig,
wie ein blasses Sandkorn im Wind,
ich halte es fest in meinem Herzen,
auch wenn es kaum noch erklingt.

Verschlägt es mich an kalte Orte,
gar zerrissen werde ich im Takt,
im Innern brennt derweil das Blut,
doch außen scheine ich fast nackt.

Versuche es gänzlich zu vergessen,
warm zu kleiden mein Gefühl,
gefangen in deiner dunklen Welt,
bleibt auch mein Herz ewig kühl.

Deine Worte sind mein Verderben,
übrig bleibt Gift und kalte Asche,
nichts kann ich jetzt noch vererben,
nur das Suchen nach ewiger Liebe.

Wäre ich nie in deine Welt gefallen,
dann müsste ich nun nicht weinen,
die Erinnerung nicht vergessen,
und im Herzen dauernd schreien.

Ich wünsche nur schnell zu rennen,
an deinem Wort nicht mehr zu brennen,
die blasse Stimme doch bleibt gefangen,
sie schmerzt, ich halte sie in Armen.

© Amy Herzog

Depression…


Dir fehlt die Kraft zu richtigen Worten,

Lebst nur an den vergangenen Orten,

Schmerz kannst du nicht überwinden,

Dich nicht an schöne Worte binden.

 

Du bist so frustriert, leer und kalt,

Fühlst dich zu jeder Stunde nur alt,

Bringst dein Leben nicht zustande,

Lebst nur an des Abgrunds Rande.

 

Fehlt dir noch die innere Klarheit,

Zum überleben auch jede Freiheit,

Hoffnung hat sich im Wind verloren,

Deine Seele ist nur eingefroren.

 

Die Angst vor Wärme begleitet dich,

Du zerfrisst dich selbst nur innerlich,

Von außen wahrst du guten Schein,

Erst im Dunkel beginnst du zu Schrein,

 

Doch täglich kochst du etwas mehr,

Du sehnst dich nur nach weitem Meer,

Nach Leben, Glück, einem anderen Ich,

Das alt-kalte ich, von dannen Schlich.

 

Verliere vor der Nähe deine Angst,

Es ist nichts, wovor du dich bangst,

Reiche deine Hand einem Herzen,

Es wird mit tragen deine Schmerzen.


© Amy Herzog

 

Deine Stimme…

Im Winter hast du mich fest gepackt,
mir abertausend Sphären gezeigt,
im Sommer war dein Klang vorbei,
du hast dich von mir abgeneigt.

Es ist nur deine Stimme, die ich höre,
deine helle Seele, die mich berührt,
ich müsste doch wissen, wer ich bin,
doch hast du mich zu sehr verführt.

Ich habe mich im Schnee verloren,
bin zu kleinen Steinen erstarrt,
und suche hier im kalten Sein,
wo deine Stimme hier verharrt.

Deine Stimme, sie schallt in mir,
schenkt mir bitter-süße Sehnsucht,
und wenn du wieder näher kommst,
erfasst du mich in meiner Flucht.

© Amy Herzog

Herz im Kuvert. 

Werde mein Herz nur für dich falten,

Wenn du weinst kannst du es halten,

Schicke es dir bis ans Ende der Welt,

Dann hast du damit dein warmes Zelt.

 

Träume damit an den grauen Tagen,

Du kannst es dann zum lieben nehmen,

Es umarmen und ihm alles erzählen,

Auch trocknen deine großen Tränen.

 

Nur bitte behandele es behutsam,

Denn heilen kann es nur sehr mühsam,

Halte es in Ehren, dann ist es immer da,

Schützt euch gemeinsam, seid euch nah.


© Amy Herzog

 

Der rote Luftballon…

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Bildquelle

Ein Luftballon glänzt in der Sonne,
schwebt im Wind und schenkt Wonne,
prallgefüllt mit Luft im zarten Rot,
wünscht ich dennoch, es käme der Tod.

Schaue noch mal hoch zum Himmel,
fort vom Lärm und Menschengewimmel,
kommt denn der Tod hier her jemals,
so binde ich den Faden um den Hals.

Mache schnell ein Schleifchen drum,
bleibe dabei einfach nur stumm,
ein niemand kann den Faden sehen,
niemand bleibt einen Moment stehen.

Ein letztes Mal blicke ich ins Rot,
da vorn kommt zu mir schon der Tod,
hinab senkt sich mein ängstlicher Blick,
der Tod nimmt vom Faden ein Stück.

So nimmt er mich mit ganz nach oben,
den Luftballon kann man nicht loben,
gerade glänzte er noch so fein,
jetzt trägt er mich in Wolken rein.

Eine Träne fällt noch zum Boden,
verregnet all die vollen Straßen,
hätt‘ ich doch nur noch etwas gesagt,
der Luftballon, jetzt trägt er mich ins Grab.

© Amy Herzog

Spiegelblick…


Trübe Blicke in glänzende Spiegel,

Beschlagen ziehen sie vorbei,

Ein kleines Herz schweigt dabei still,

Als sei es auf ewig nur aus Blei.

 

Langsam malen Tropfen dunkel,

Zeichnen müde Erinnerungen an,

Wie zerbrechlich, einsam und klein,

Eine verlassene Seele sein kann.

 

Mit aller Kraft versucht das Herz,

Die Augen immer weiter zu öffnen,

Federleicht vermag es zu schlagen,

Und im Spiegel etwas zu hoffen.


© Amy Herzog

 

Offenes Herz…

Das Herz lag herum, auf der Straße – offen,
war blind, gedankenlos, taub und besoffen,
dachte es kurz dort im Regen noch zu hoffen,
wurde dann aber vom Sturm doch getroffen.

Der Sturm, ist er erst einmal im Herzen,
brennen dort auch nicht mehr die Kerzen,
unbeholfen wagt es noch zu scherzen,
siegen am Ende die quälenden Schmerzen.

Die Schmerzen, wie ein zahmes Gebiss,
in hilflose Schreie folgt Stich auf Biss,
die Seele wuchtig dem Herzen entriss,
wird ihm der Hagel zum Verhängnis.

Zerstochen, blutend liegt es im Regen,
der Schnee kommt noch um zu reden,
um sich sanft in Kälte anzuschmiegen,
bis zum Sommer, dann wird es versiegen.

© Amy Herzog

Wach…


Wach –

Die ganze Nacht

Gedankenloses schaukeln

Mit dem Herzen starrend trinken

Näher – du zu mir, ich zu dir

Küssend durch die Brunnen

Im Schlafsack durch die Wand

Summen wir im Stillstand

Bis an den Rand – darüber

In den Wahnsinn

– schlafen



© Amy Herzog

Wartezeit, Richtung Freiheit. 


 

Ich weiß von der meinen Wartezeit,

weiß, wie falsch ich hier doch bin,

sie folgt mir seit der Vergangenheit,

treibt mich weiter in die Zukunft,

und wartet auf die staubige Ewigkeit.

 

Begleitet von stechender Einsamkeit,

atme ich genüsslich die Naivität ein,

ersticke an meiner Anwesenheit,

die Welt lacht sich schamlos kaputt,

und bleibt in ihrer Beschaffenheit.

 

Ich kürze diese ewige Reisezeit,

das Leben funktioniert ohne mich,

die Welt ist dafür zwar nicht bereit,

aber nur, weil sie mich nicht kennt,

sie genießt lieber die wenige Freizeit.

 

Lassen wir die Rückfahrmöglichkeit,

ich fahre lieber schneller geradeaus,

ich danke für die Gastfreundlichkeit,

die nur die Gutmenschen verdienen,

das bin ich dann in der Zwischenzeit.

 

Ich sage es mit ‚etwas‘ Sicherheit,

ich weiß, wie falsch ich hier doch bin,

sollt von Beginn an nur sein befreit,

von mir, ich, ertrage mich am wenigsten,

bin dann mal weg, und suche Freiheit.

 



© Amy Herzog

Suche die Seelen…



Ein Tanz in weißer Seide zur Nacht

Die Sehnsucht spielt leise im Wind

Auf dass die Erkenntnis weiter ruht

Und Gedanken in Freiheit sind

 

Tanzen die Klänge bis zum Mond

Kühle Freiheit weht durch das Haar

Führt kurz ein in eine ferne Welt

In welcher Geborenheit geschah

 

Hier ist man unter Seelenlosen

In Freiheit, wo nie welche war

In jener Nacht sind die kalten Schatten

Mit dem ganzen Herzen so nah

 

Zum Morgen steigt die Sonne hinauf

SchattenNacht verdrängt von Lichtern

Zum Abschied sagen sie nur noch sanft

„Tanz im Lichte wo Seelen lauern“

 

© Amy Herzog


Träume der Nacht…

Tief gefangen in Träumen der Nacht,

Reichst du mir an dein warmes Herz,

Meines schlägt wie wild und es lacht,

Vergessen ist kurz all dieser Schmerz.

 

Mit einem weinenden Auge genieße ich,

Bade in einem roten Meer aus Wärme,

Gleich klingelt der Wecker, weckt mich,

Vorbei sind all diese HerzensTräume.

 

Dann werde ich wach und du bist fort,

Verborgen bleibst du leider in der Nacht,

Hier am hellen Tage gibt es keinen Ort,

An dem mit dir mein Herz auch lacht.

 

Mit jedem morgen erinnere ich mich,

An den Traum von der letzten Nacht,

Eigentlich ist das Wecken lächerlich,

Denn ich bin mit Schmerzen erwacht.

 

Könnte ich doch nur ewig schlafen,

Auf ewig mit dir im Traumland Leben,

Malen Bilder aus verrückten Visionen,

Und werden einfach nur darin wohnen.



© Amy Herzog

Werfe mich ins Feuer! 


Werfe mich in dein Feuer,

Lasse mich nur Asche sein,

Verstreue mich im Wind,

Er kann mich tragen,

Und ich werde frei sein.

 

Die Hoffnung soll brennen,

Ich will sie nicht mehr kennen,

Dieser Funken, er lügt!

Betrügt meine Sinne,

Keine Wahrheit kann er nennen.

 

Mal dachte ich, du seist ein Anker,

Könntest mich begleiten – sanft

Über die hohe, schwere See,

Aber es brennt nur noch,

Ich gehe unter, es tut weh.

 

Also werfe mich endlich,

In deine hohen Flammen,

Brennend will ich untergehen,

Als Asche – Hand in Hand

Mit dem Wind gehen.

© Amy Herzog

warten auf den Traum…

 

Von tausenden Menschen umgeben,

verweilst nur du in meinen Träumen,

was würde ich noch darum geben,

keinen Traum mehr zu versäumen.

 

Doch ich wache hell durch Nächte,

wünsche kennt nur noch der Mond,

die Sterne zeichnen große Ängste,

der Wunsch nur tief im Traume wohnt.

 

Lasse mich von Sehnsucht tragen,

verweile hier bis zum langen Schlaf,

bis ich dich kann im Traume fragen,

wann ich in deinem Arm liegen darf.


© Amy Herzog

Vergangen…

Traurig liege ich im Bett,
und ich warte auf das eine,
auf ein Zeichen des Lebens,
oder darauf, dass ich weine.

Ich frage, was du machst,
wo du wohl bist, ob du lebst,
und ob du glücklich lachst,
kommst, dann wieder gehst.

Du zogst mich einst mir dir,
in eine ganz andere Welt,
voll Leidenschaft und Wir,
unter unserem Wolkenzelt.

Doch jetzt liege ich hier,
und sehne mich nur noch,
denke an das Vergangene,
und falle tiefer in ein Loch.

Ich hoffe es geht dir gut,
denn böse bin ich dir nicht,
der Rest wird schon gut,
denn du lebst im Licht.

© Amy Herzog

Warte auf die Hand…

Ich werde nicht mehr denken,
das Schicksal nicht mehr lenken,
denn nach all diesem Sterben,
laufe ich nur noch auf Scherben.

Nur dich kann ich noch sehen,
du strahlst, scheinst, weinst,
in der Sonne konnte ich fühlen,
wie auch du gestorben warst.

In dir sehe ich Lust, Leben,
das streben nach Glückseligkeit,
wie konntest du nur entfliehen,
dieser schwarzen Schattenewigkeit.

Eine Hand wurde dir gereicht,
mehr kann ich nicht hören,
doch hat dir das schon gereicht,
um wieder ins Leben zu gehen.

Doch warum du nun weinst,
das kann ich nicht sehen,
du warst doch nur einst,
nicht mehr in diesem Leben.

Und du sagtest zum Schluss,
warte nur auf eine Hand,
auf den kleinen Lebenskuss,
und du treibst nicht im Sand.

© Amy Herzog

Unerreichbares Bild…


Kein Blut mehr, nur noch du pulsierst,

Dein Bild lebt fest in meinem Herzen,

Mein Körper erstarrt kurz und gefriert,

Wie kann Sehnsucht nur so Schmerzen.

 

Deine Worte sind in meinen Gedanken,

Spielst wie wild mit meiner Phantasie,

Visionen wärmen, Lügen, liegen oben,

Raubst nur du mir den Verstand wie nie.

 

Unerreichbar und doch bist du nah,

Dein Bild so hell, doch sehe ich nicht,

Du bist da, hier, wo sonst niemand war,

Bringst mir mit dir ein fremdes Licht.

 

Bitte zeige dich mir nur ein einziges Mal,

Sei nicht nur ein verschwommenes Bild,

Lass uns gemeinsam die Bilder malen,

Und ganz offen tanzen wir dann wild.


© Amy Herzog

Wanderweg….


– wanderweg

 

staubgraubraun

hier und da ein zaun

ein stein – manchmal fein

der schutz, das warten

 

kühl im schatten unterm baum

liegen, verharren im grün

blickend in zukunft –

zeit, glück und raum
ein vogel zwitschert aus dem schlaf

plötzlich klopft ein wanderer

fragt, ob er bleiben darf

reicht ein warmes glas

 

mit flüssigem glück

 

fragt, sag: willst du jetzt

zurück? oder fort?

bleib doch hier, wir klettern

über den zaun – gemeinsam

an den nächsten ort

© Amy Herzog

Austauschbar…

Das Innerste nur rebelliert,
kaum mehr ist es zumutbar,
meistens schütteln Köpfe sich,
das ist einzig sonnenklar.

Manchmal spuckt es Liebe aus,
wie Feuer, zu unkontrollierbar,
dafür aber, und sei’s nur stumm,
doch ehrlich, öfter verletzbar.

Eines war es doch noch nie,
und das ist wirklich wunderbar,
das Innere verirrt sich stets,
es ist nichts, nur verlegbar.

Was ihm bleibt ist dieser Schmerz,
dieser wütet stets furchtbar,
und wurd‘ es gerade erst verlegt,
ist auch schon der nächste da.

Es bleibt nichts, nur unsichtbar,
höchstens vielleicht sonderbar,
wär es etwas, dann vielleicht,
nein ganz bestimmt: dann austauschbar.

© Amy Herzog

Wiedersehen?

Melancholische Blicke,
ziehen durch die Stadt,
wir schweben betäubt,
wie stilllebendes Blatt.

Ein plötzliches Lächeln,
wir spüren den Wind,
gehen aneinander vorbei,
denn wir sind zu blind.

Das Lächeln schwindet,
wir gehen einfach weiter,
vertrödeln unsere Zeit,
sehen wir uns wieder?

© Amy Herzog

Ein kleiner Geist…

large

Ich bin ein kleiner Geist,
eine immer tanzende Seele,
schwarze Augen gefangen,
in ewig drückender Leere.

Ich schreie zwar laut,
Tag ein und Tag aus,
doch hört, ich bin still,
mir gehen die Worte aus.

Und doch tanze ich weiter,
um einen Körper zu weben,
denn als kalte leere Seele,
ist es kein schönes Leben.

© Amy Herzog.

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Sprache des Herzens…

Gedanken wandern durch den Kopf,
Sie Kämpfen, schreien und wüten,
Bleibt die Seele dennoch leer,
Hinterlassen nur noch Spuren.

Spuren sind nur unsichtbar,
Sie ordnen sich im Herzen an,
Wie kann sie jemanden sehen,
Wenn das Herz nicht sprechen kann.

Es hüllt sich ein im Schweigen,
Das Herz, es spricht gebrochen,
Könnt nur jemand diese Sprache,
Einmal fließend Sprechen.

© Amy Herzog

Falsches weißes Kleid…

Traurigkeit wie eine Droge,
konsumiert im Alltagsleid,
tränen fließen innerlich,
unterm reinen weißen Kleid.

Verschluckt ist die Realität,
auf der Bühne das Gefängnis,
berauschtes Lächeln flieht,
wird dem Traum zum Verhängnis.

Der Wahnsinn ist erfunden,
quatscht locker mit Sarkasmus,
und tanzt im falschen Kleid,
im Rausch neben dem Rhythmus.

© Amy Herzog

Wächter der Lieder…

Singt die Seele immer lauter frohe Liebeslieder,
Und durch Gläser schimmert Wasser in Flieder,
Was bringt es, wenn all das endet in Schmerzen,
Wenn die Flammen nicht brennen an kalten Kerzen.

Worte, die der Verstand nur gefangen nimmt,
Blut staut, sticht das Herz, wo es Berge erklimmt,
Ein Kampf im Innern wurde brachial entfacht,
Als hätte das Herz über die Liebe nur gelacht.

Aber es lacht nicht, das Herz, es blutet zu sehr,
Es kann weder hier noch dort sehen das Meer,
Der Verstand steht dort, und versperrt die Türen,
Die Liebe dahinter, sie hat sich nicht zu rühren.

Nur diese Worte werden stets eingefangen,
Im Innern, im Dunkel, dort müssen sie bangen,
Drohen gar im Meer aus Blut zu ertrinken,
Um im Fühlen am Ende wortlos zu versinken.

Im Hintergrund spielen nur weiter die Lieder,
Heller und schöner schimmert der Flieder,
In Wahrheit aber, da schreien die Worte,
Bewacht vom Verstand und seiner Eskorte.

© Amy Herzog

Vertrocknete Farben…

Wir lernten uns kennen,
wo niemand sich je kennen kann,
begannen doch zu brennen,
bevor der Regen begann.

Malten unsere Bilder,
ohne noch die Farben zu sehen,
und doch wurden sie wilder,
zugleich ohne Leben.

Tauschten tiefe Worte,
vertrauten ohne zu Vertrauen,
erkannten keine Orte,
und konnten dort nichts bauen.

Wir lebten im Schwarz,
im alles verschlingenden Nicht,
malten uns die Farben aus,
die sein könnten im Licht.

Doch während wir malten,
brannten wir heißer,
sahen weder Baum noch Garten,
und das Nichts wurde weißer.

Die Zukunft kam an,
und mit ihr die Erkenntnis,
dass Seelen am Friedhof,
nur warten aufs Begräbnis.

Das heiße Feuer erlosch,
und mit ihm auch wir,
nur die Farbe noch grinste,
verstohlen, trocken im Hier.

© Amy Herzog

Im Freien Fall…

Ein kleiner Fehler schon genügt,
Der gute Schein dann nur noch trügt,
Die Luft, die sie zum Leben braucht,
Im Nebel schleichend schon verbraucht.

Wenn sie dann die Tränen senkt,
Durchs Leben nur noch schwankend wankt,
Um sie herum spielt das bunte Spiel,
Doch in ihrem Innern ist das zu viel.

Ganz plötzlich geht es steil bergab,
Sie steigt vom Lebensast hinab,
Befindet sich im freien Fallen,
Und niemand kann sie jetzt noch Krallen.

Für sie war der Fall vorhersehbar,
Doch um sie herum nahm es niemand wahr,
Es wird versucht, ganz bis zum Schluss,
Doch ist klar, dass sie gleich gehen muss.

So war es schon vorherbestimmt,
Seit diesem kleinen Fehler rinnt,
Das Leben heraus aus ihrer Seele,
Seitdem war sie nur in der Schwebe.

© Amy Herzog

Nur der Zufluchtsort…

Ich bin nur dein Zufluchtsort
Kaum geht’s dir gut, schon bist du fort,
Mit deiner Last bleibe ich zurück,
Doch das kümmert dich kein Stück.

Du wartest nur auf meine drei Worte,
Wenn du sie hörst, schließt du die Pforte,
Die Last erdrückt mich tief im Herzen,
Zurück lässt du mich mit deinen Schmerzen

Und wenn du wieder etwas hast,
Mein Herz ist offen für deine Last,
Bleibe dir immer treu und loyal,
Du mein Lieber, hättest eine Wahl.

Du musst nicht immer wieder gehen,
Auch einmal meine Tränen sehen,
Das nächste Mal kannst du mich fangen,
Ich träume nur…, du wirst nicht bangen.

Nein, ich lebe nur mit deinem Schmerz,
Du willst nur mein gebrochenes Herz,
Glückwunsch Lieber, du hast es geschafft,
Und ich? Ich hab es noch nicht gerafft.

© Amy Herzog

Flüchtiger Wind…

Mädchen

Das Mädchen fühlt keinen Sinn im Leid,
nur dauert der Schmerz eine Ewigkeit,
entfernt liegt das Glück, kaum zu fangen,
sie schafft es nicht, dort hin noch zu rennen.

Sie blickt in die Sterne, beneidet den Mond,
um Freiheit, Leben, und wär doch lieber tot,
nur der Wind sei ihr noch ein guter Freund,
mit ihm kann sie sein noch ein wenig verträumt.

Doch auch er wendet sich ab und lässt sie zurück,
lässt sie im dunkeln sitzen im ganzen Stück,
sie wartet vergebens, blickt dem Rauch hinterher,
der Wind, er ist fort, wer kommt jetzt noch, wer?

© Amy Herzog

Komm wir laden uns ein, …

Komm wir laden uns ein,
machen uns keine Gedanken,
trinken bloß ein Glas Wein,
und beginnen zu wanken.

Dann lachen wir uns an,
und flüstern „komm näher“,
küssen, lieben und lenken,
unsere Gedanken dann später.

So geh’n wir durch die Welt,
hier gibt es keinen Morgen,
keinen Richter, keinen Henker,
und auch keine Sorgen.

Wir brauchen weiter nichts,
nur unsere Wärme, die Nähe,
und alles was nicht warten kann,
kann warten, als ob nichts wäre.

Wir sind einfach nur offen,
unsere Herzen in Decken,
und wenn es dann soweit ist,
kann uns niemand mehr wecken.

© Amy Herzog

Hangman…

hangman

Ein falsches Wort,
Wird gemalt ein Kreis,
Es schmerzt am Hals,
Doch der Kreis ist leis.

Und noch ein Wort,
Wird falsch gesagt,
Ein Strich als Bauch,
Und nicht geklagt.

Doch wieder kommt,
Ein Falsches Wort,
Nun folgt ein Arm,
An diesem Ort.

Folgt gleich darauf,
Der zweite Arm,
Die falschen Worte,
Nehmen Formen an.

Wer da auch hängt,
Er kämpft und fleht,
Sag ein gutes Wort,
Nein, ein Bein, seht!

Das letzte Wort,
Zu Zweien Beinen,
Das Männchen es,
Fängt an zu weinen.

Nun ist das Spiel,
Vorbei, es hängt,
Die falschen Worte,
Bewirken mehr, als man denkt…

© Amy Herzog

Eine Seele im Nebelwald…

Eine Seele, die den Abstand sucht,
Gleichzeitig um etwas Liebe ruft,
Sich nachts im Bett nur ewig quält,
Und dann nur falsche Wege wählt.

Eine Seele, lägst zu Eis gefroren,
Hat sich im Irrgarten verloren,
Einsam sucht sie etwas Wärme,
Sieht nur lauter schwarzer Bäume.

Eine Seele, sinkt in Einsamkeit,
Zum sterben ist sie nicht bereit,
Sucht sie nur ein warmes Leben,
Doch in Kälte muss sie schweben.

Eine Seele, sehnt sich nach Wärme,
Liegt diese nur in weiter Ferne,
Hofft, dass sie ohne Leben kann,
Bis irgendwann, nur wann, nur wann.

Eine Seele, sie kann immer hoffen,
Doch hat sie diese nie getroffen,
Erkenntnis hier nur widerhallt,
Im einsam, kalten Nebelwald.

© Amy Herzog

Wahnsinn…


Das Fenster ist verstaubt

Der Verstand bleibt geraubt

Die Realität glänzt verzerrt

Und der Schatten vermehrt

 

Das kleine Kartenhaus zerfällt

Ein Hund draußen laut bellt

Das Gehör dahinter verstummt

Der Wahnsinn leise summt

 

Die Kämpfe gehen verloren

Die Gefühle sie zerbohren

Eine kleine Seele voll Löcher

Springt betäubt über Dächer

 

Kühle Winde leise wehen

Seifenblasen können sehen

Spiegeln den harten Sturz

Das Glück war nur zu kurz



© Amy Herzog

Rosendornen…

Verschlinge Rosendornen
Sorgen bluten aus dem Herz
Für das Gefühl, so laut schreit es
Kühler der Wind reist durch die Zeit
Leicht da schleift es, trinkt den Wein
Die Seelenleere wird zu Stein
Weint derweil und verbleicht
Betrunken vom Sein..
© Amy Herzog

Hinter den Pforten…

Die Realität verirrt sich in Worten,
Verschlossen sind diese starken Pforten,
Regen fließt an dies düsteren Orten,
Ertränkt den einst so grünen Garten.

Stürme verwüsten die bunte Welt,
Schmerzende Stille macht sich so breit,
Hier scheint der Abgrund nicht mehr weit,
Wo ist der Mensch der hier noch schreit.

Ein Blutbad fließt in Liedern heraus,
Draußen leben sie glücklich in Saus und Braus,
Doch tanzen gemeinsam im Schauspielhaus,
Und lenken die Blicke nur stur geradeaus.

Hinter den Pforten verbleibt es still,
Sie alle gehen vorbei, so ganz prinzipiell,
Dahinter ist alles zerfallen, nicht mehr hell,
Dort verendet das, was keiner sehen will.

Jahre vergehen, dem Erdboden gleich,
Verschlungen vom düsteren Lebensteich,
Dann kommt da einer, der „ach so reich“,
Kauft, und spielt fortan ein Glück vorm Besuch.

© Amy H.

Schatten meiner Selbst…

Rain

Dort oben war Licht und Liebe,
Kein Regen konnte je das Fühlen,
Zerstören, in sich begraben, fressen,
All das Licht vom Himmel verlassen.

Doch da waren sie, die Zerstörer,
Sie besetzten meine Seele schwer,
Nahmen mich in ihren Besitz, dunkel,
Ganz und gar wurden sie der Herr.

Aus dunklen Wolken bin ich gefallen,
Krallen Geister in mein übriges Sein,
Klein getreten und seelenlos vergessen,
Ergötzen sie sich am letzten Schein.

Nur noch ein Schatten meiner Selbst,
Redet neben verregneten Straßen daher,
Sie, die ich einst mal aus der Ferne,
Verehrte, sie ist weg, wer bin ich, wer?

© Amy Herzog

Dein Labyrinth…


Habe mich in deinem Hirn,

So tief darin verirrt,

Du bist wie ein Labyrinth,

Hast mich in die Irre geführt.

 

Sehe in dir große liebe,

Ich renn ihr hinterher,

Geführt durch dorniges Gewächs,

Mein Herz, es schmerzt schon sehr.

 

Schenke mir ein kleines Licht,

Ich suche nach dem Ziel,

Wohin nur diese Liebe rennt,

In diesem dunklen Spiel.

 

Ich sitze hier, die Kraft verlässt,

Die Liebe noch zu fangen,

Hab bei mir den schönen Traum,

In dem wir gemeinsam gehen.

 

Und finde weder ein noch aus,

So bleibe ich dann hier,

Mit so viel Nichts und Allem um mich,

Doch wenigstens bei dir…


© Amy Herzog

Salzlose Sterne…

sternenregen wie tränen
aus erkenntnis und salz
auf meiner seele leben
dunkel in dem keller
an dem träume fehlen

verschüttet unter lieben
gift benetzt die lippen
feuerrot und wagen es
kämpfen nicht zu sprechen
lechzen nur nach leben
und salzlosen sternen

© Amy Herzog

müde Augen…


Die müden Augen zeichnen,

Mit Bier am Bahnhofsplatz,

Die letzten Farben scheinen,

Noch Mühe im kleinen Satz.

 

Der Mut zeigt kalte Schulter,

Wo Angst nur um sich schlägt,

Der Geist schreibt trübe Zeilen,

Im Schnee die Hoffnung schläft.


Und Sonnenlicht schon wartet,

Bis endlich ein Schatten fliegt,

Der blauwarme Tinte bunkert,

Und das Nest der Herzen siegt.

 

Und so wandeln müde Augen,

Nur wieder in dröhnende Stadt,

Verborgen ein Traum auf Papier,

Und die Träne tanzt auf dem Blatt.


© Amy Herzog

Gedanken an den Winter…

denke an den Winter
kalt und hinter der Stadt
höre ich deine Stimme
noch immer ist es glatt

ich wache nicht auf
liege hinter der Mauer
kauer dort im Schnee
deine Stimme tut weh

wie mit einem Splitter
zitter ich in der Nacht
du bist noch so laut
doch niemand wacht

nur noch der Klang
kann mich wärmen
denn mitten im Winter
bist du einfach gegangen

© Amy Herzog

Die Seelenlose…

Reichte dir mein Hirn, mein Herz,
Und legte mich in deinen Arm,
Fühlte mich mit dir so sicher,
Geborgen, angekommen, warm.

Die Seele hab ich dir geschenkt,
Als du ein Seelenloser warst,
Hast sie kurz gepflegt, gehegt,
Bis du sie dann zerbrochen hast.

Jetzt bin ich die Seelenlose,
Verloren hier im Schein des Lichts,
Du bist fort mit meiner Seele,
Und ich verbleibe hier im Nichts.

Nur die Sehnsucht hab ich noch,
Mit ihr die dunkle Erinnerung,
An dich, an uns, und an ein ich,
Das weiterlebt hier ohne Grund.

Ein letzter Wunsch, der bleibt mir noch,
Das du im Glück lebst mit der Seele,
Wenn ich dann hier verschwunden bin,
Und als Nichts nach oben Schwebe.

© Amy Herzog

inspiriert von Maccabros

mit jedem wort

rinnt es nach unten

singt mich lieblich an

und zieht an meinen wunden

die landschaft um mich lauter hebt

die sonne dabei singend küsst

zur stummen guten nacht

nur dein herz dabei bebt

deines länger lacht

Verschlossen…


bleichesleere seele

hätts müde bleiben sollen

die türe wär ins schloss

gefallen

trinkt sie darauf ein

schluck wein

greift zum horizont

schreit noch einmal an die welt

trocknet ihre kehle

und

geht ins bett…


© Amy Herzog

zukunft…


Gefühle sind nicht immer planbar,

So lauschen wir ins Herz hinein,

Was auch immer vorher war,

Stürzen wir in die Zukunft rein.

 

Es könnt dann werden wunderbar,

Und dazu gibt es ein Schluck Wein,

Wir unterm Himmel, sternenklar,

Schauen wir bis zum Sonnenschein.


© Amy Herzog